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Ätherisches Öl Weihrauch Wirkung

Wirkung von Weihrauch als ätherisches Öl

Seit Tausenden von Jahren wird Weihrauchöl zur Salbung und für religiöse Zwecke genutzt. Schon die alten Ägypter kannten die positiven Wirkungsweisen des ätherischen Öls. Nicht umsonst gilt es als eines der teuersten weltweit. Von diesem alten Wissen profitieren wir bis heute, denn Weihrauchöl wird sehr vielfältig angewendet.

Immer mehr Forschungen und Experimente belegen die Wirkungsweise von Weihrauchöl und es kommen immer mehr Vorteile des Produkts zum Vorschein.
Die Wirkung macht sich nicht nur im Körper, sondern auch im Geist bemerkbar. Von strahlender Haut bis hin zur Unterstützung spiritueller Erlebnisse deckt Weihrauchöl ein breites Spektrum verschiedenster Anwendungsgebiete ab.

Weihrauchöl als Pflegemittel für die Haut

Weihrauchöl wirkt sich auf mehrere Arten positiv auf die Haut aus. Gerade bei Personen, die an unreiner Gesichtshaut leiden, kann es wahre Wunder bewirken. Es entfettet, sodass die Poren weniger verstopft sind und eine geringere Zahl an Schmutzpartikeln haften bleibt. Hinzu kommt eine entzündungshemmende Wirkung, die gereizten Hautpartien hilft, schneller abzuheilen. Außerdem fördert Weihrauchöl die Durchblutung. So wird der Stoffwechsel der Hautzellen angeregt und eine schnellere und bessere Regeneration ist möglich.

Zur Anwendung gegen Cellulite ist das Öl ebenfalls geeignet. Cellulite entsteht, wenn sich Wasser im Bindegewebe einlagert. Weihrauchöl sorgt dafür, dass sich die Haut zusammenzieht und das Wasser so aus den Zellen hinausdrückt. Folglich kann sich das Bindegewebe wieder straffen.

Die entzündungshemmende Wirkung von Weihrauchöl

Im Vergleich zu anderen ätherischen Ölen hat Weihrauchöl bezüglich der entzündungshemmenden Wirkung weit die Nase vorn. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um äußerliche oder innere Entzündungen handelt. Das Öl wirkt unter anderem gegen Akne, Entzündungen des Zahnfleischs oder auch in den Gelenken aufgrund einer rheumatoider Arthritis oder Ähnlichem. Es wirkt beruhigend, sodass sich gereizte Stellen erholen können, und antibakteriell, damit Krankheitserreger, die die gestörte Hautbarriere durchdringen, keine Chance haben, zu überleben.

Schmerzen lindern mit Weihrauchöl

Schon seit dem Altertum wird Weihrauchöl verwendet, um Schmerzen auf natürlichem Weg zu lindern. Vor allem bei Gelenkschmerzen schafft das Öl wunderbare Abhilfe. Wer beispielsweise viel Sport treibt und seine Muskulatur somit stark belastet, kann ebenfalls auf Weihrauchöl zurückgreifen, um Beschwerden, die damit einhergehen, zu minimieren.

Die wertvollen Säuren des Weihrauchöls im Kampf gegen Krebs

Weihrauchöl wird nachgesagt, es könne beim Kampf gegen Krebs unterstützend eingesetzt werden, was durch neueste Forschungsergebnisse unterstrichen wird. Möglich machen das angeblich die Boswelliasäuren, die ausschließlich in Weihrauchöl vorkommen. Der Chirurg Prof. Dr. med. Afshin Rahmanian-Schwarz untersuchte dies im Rahmen seiner Dissertation, indem er testete, ob krebskranke Ratten unter der Behandlung von Weihrauchöl länger überleben. Die Ergebnisse waren tatsächlich positiv. Inwiefern dies auf den Menschen übertragen werden kann, ist allerdings noch nicht ausreichend untersucht worden.

Folgen einer Strahlentherapie mithilfe von Weihrauchöl lindern

Wer sich aufgrund von einer Krebserkrankung einer Strahlentherapie unterziehen musste, kann auf Weihrauchöl zurückgreifen, um die schwerwiegenden Folgen zu mindern. Es stellt zwar keine Alternative zur Einnahme der entsprechenden Medikamente dar, allerdings unterstützt es deren Wirkungsweise immens. In Kombination mit Weihrauchöl können die Medikamente in abgeschwächter Dosierung verabreicht werden, sodass der Organismus weniger belastet wird und die Folgen der Therapie weniger schwerwiegend sind.

Das macht Weihrauchöl mit der Psyche

Woran genau es liegt, dass sich Weihrauchöl auch auf die Psyche auswirkt, konnte bisher nicht vollständig wissenschaftlich geklärt werden. Fakt ist jedoch, dass es unter anderem eine antidepressive Wirkung aufweist. Es wird vermutet, dass genau dies die Erklärung dafür ist, warum sich Gläubige beim Betreten einer Kirche, in der es nach Weihrauch duftet, sofort von Glück erfüllt fühlen.

Diesen Effekt macht man sich auch im Rahmen von Psychotherapien zunutze, um eine positive Umgebung zu schaffen. Hinzu kommt, dass das Öl beruhigend wirkt und dabei hilft, sich zu konzentrieren und die Gedanken zu ordnen. Auf diese Weise wird auch das Gedächtnis gestärkt, weshalb sogar einige Universitäten ihre Bibliotheken mit Weihrauchöl ausstatten.

Können bei der Anwendung von Weihrauchöl Nebenwirkungen eintreten?

Bei der Anwendung von Weihrauchöl treten nur sehr selten Nebenwirkungen auf. Wer es über einen langen Zeitraum hinweg in sehr hohen Dosen anwendet, kann unter anderem von Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall geplagt werden.

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