Springe zum Inhalt
Wirkung und Anwendungsgebiete von aetherischem Arnikaoel

Wirkung und Anwendungsgebiete von ätherischem Arnikaöl

Die Pflanze Arnika steht unter Naturschutz und hat ihre Heimat in den Alpen und Mittelgebirgen. Seit mehreren Jahrhunderten hat sie einen hohen Bekanntheitsgrad aufgrund ihrer heilenden Wirkungen.

Die Gewinnung des ätherischen Arnikaöls erfolgt über Wasserdampfdestillation aus den getrockneten Blüten der Mutterpflanze. Für die Herstellung eines Kilogramms Arnikaöl sind mehrere 100 Kilogramm Arnikablüten notwendig. Arnikaöl besitzt einen feinen, bitteren und würzigen Duft. Letzterer lässt den medizinischen Charakter des ätherischen Öls erkennen.

Ätherisches Arnikaöl wirkt schmerzstillend, antiseptisch, harntreibend und ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe in der Lage, Entzündungen zu hemmen. Die Anwendung erfolgt in der Regel äußerlich, da bei innerer Anwendung Vergiftungsgefahr besteht. Äußerlich angewendet, hilft es bei vielen gesundheitlichen sowie kosmetischen Problemen. Des Weiteren bei seelischen Problemen.

Innerliche und äußerliche Anwendungsmöglichkeiten von ätherischem Arnikaöl

Wie weiter oben erwähnt, lässt sich Arnikaöl hauptsächlich äu8erlich anwenden. Innerlich nur, wenn es sich um Produkte mit Extrakten aus der blühenden Pflanze von der Apotheke oder einem Homöopathen handelt. Bei Letzteren besteht keine Vergiftungsgefahr. Das schließt Gurgellösungen bei Entzündungen und offenen Wunden im Mundraum ein. Der Grund ist, das Öl enthält Giftstoffe, die in der Lage sind, über die Schleimhäute in den Körper zu gelangen, wo sie in der Lage sind, gesundheitliche Beschwerden hervorzurufen. Nennen lassen sich hier Herzbeschwerden, Atemnot und im schlimmsten Fall ein Kreislaufzusammenbruch.

Innere Anwendungsmöglichkeiten

Produkte mit Arnikaöl aus der Apotheke oder vom Homöopathen entfalten positive Wirkungen bei Blutstau, Entzündungen und Gehirnerschütterungen. Weiterhin lassen sie sich erfolgreich einsetzen bei Schockzuständen, Leber- und Milzschwellungen sowie Herzerkrankungen.

Äußere Anwendungsmöglichkeiten

Arnikaöl zählt zu den ätherischen Heilölen, die hervorragend in Salben, Tinkturen, Kompressen zur Linderung Schmerzen, Prellungen, Verstauchungen und Blutergüssen beitragen. Weiterhin geht ihm der Ruf voraus, bei rheumatischen Erkrankungen, Insektenstichen und Schwellungen eine lindernde Wirkung zu erzielen. Hierbei hilft die in dem Öl in großen Mengen vorhandene Kieselsäure, welche die Selbstheilung des menschlichen Körpers aktiviert und beschleunigt. Nicht zu vergessen: Das Öl hat eine antiseptische Wirkung, die Entzündungen hemmt.

Arnikaöl für die Haut

Die wesentlichen Vorteile von Arnikaöl bei der äußerlichen Verwendung bestehen in seinen positiven Wirkungen auf Muskeln, Gelenke und Nerven, weniger auf das Hautbild. Nichtsdestoweniger verwenden es viele Menschen als Bestandteil von Salben erfolgreich gegen Hautschwellungen und Hautentzündungen. Desweiteren gegen Ekzeme Allergien und Ausschlägen.

Ein Beispiel: Die beruhigende und sich positiv auf die Haut auswirkende Eigenschaft von Arnikaöl und die pflegenden Eigenschaften von Jojobaöl als Trägeröl pflegen trockene und empfindliche Haut sanft.

Ätherisches Arnikaöl als Massageöl

Arnikaöl eilt aufgrund von Erfahrungswerten der vergangenen Jahrhunderte der Ruf voraus, äußerlich angewendet sowohl bei stumpfen Verletzungen als bei schweren Knochen- und Gelenkerkrankungen lindernd oder heilend zu wirken. Weiterhin besitzt es durchblutungsfördernde Eigenschaften.

Das Öl auf die Haut aufgetragen löst Muskelverspannungen, beugt Muskelkater vor oder lindert einen bestehenden Muskelkater. Gleiches gilt für Nackenverspannungen, Schmerzen im Rücken und Hexenschuss. Mehrere Gründe, weshalb sich das ätherische Öl hervorragend als Massageöl eignet, egal, ob als pures Öl oder als Beimischung in handelsüblichen Massageölen.

Wichtig bei einer Massage ist es, Arnikaöl großzügig auf der Haut zu verteilen, sodass es in der Lage ist, positiv auf die Beschwerden einzuwirken. Grundsätzlich sorgt eine sanfte Massage des Nackens, der Schultern oder des Rückens für eine bessere Haut- und Muskeldurchblutung.

Arnikaöl im Sport und bei Unfallverletzungen

Arnikaöl hilft Sportlern oder Menschen, die einen Unfall hatten, als Zusatz in Salben, gegen Sportverletzungen wie Schwellungen und Entzündungen erfolgreich vorzugehen. Arnikaöl beschleunigt die Wundheilung und lindert Schmerzen. Weiterhin hat es eine desinfizierende Wirkung, sodass Keime in Wunden keine Chance haben.

Wie weiter oben erwähnt, wirkt die regelmäßige Massage mit dem ätherischen Öl der Entstehung eines Muskelkaters entgegen. Einen bestehenden Muskelkater heilt es schneller.

Bewegung macht glücklich und hilft, gesund zu bleiben. Arnikaöl und andere ätherische Öle wie Johanniskrautöl sorgen für die bestmögliche Regeneration des Körpers und bauen auf natürliche Weise Stress und Anspannung ab.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Arnikaöl in diesen Bereichen:

• Bei Muskelzerrungen und Sehnenzerrungen
• Bei Quetschungen und Blutergüssen
• Bei Verstauchungen
• Bei Wasseransammlungen im Gewebe infolge von Knochenbrüchen

Die Kosmetik und ätherisches Arnikaöl

In kosmetischen Produkten wie Cremes, Salben, Zahnpasten und Shampoos bildet das ätherische Öl keine Gefahr für die Gesundheit. Im Gegenteil: Seine Inhaltsstoffe wirken Entzündungen entgegen und lassen diese abheilen.

Die Kosmetikbranche verwendet das ätherische Öl vor allem in alkoholischen Tinkturen. Weiterhin lässt sich das Öl hervorragend in herkömmliche Cremes und Lotionen für kosmetische Zwecke beimischen. Wenige Tropfen reichen hier aus, da es sich um ein hoch konzentriertes Pflanzenöl handelt.

Grundsätzlich eignen sich kosmetische Produkte mit Arnikaöl für die Haut- und Gesichtspflege. Als Grund hierfür lassen sich die entzündungshemmenden Eigenschaften des Pflanzenöls anführen, die sich vor allem bei trockener, irritierter und geschädigter Haut positiv auf das Hautbild auswirken.

Arnikaöl bei seelischen Problemen

Bei seelischen Schmerzen und Wunden aufgrund von verletzten Gefühlen bewirkt das Öl oftmals wahre Wunder. Ihm geht der Ruf voraus, emotionale Erstarrungen zu lösen und für seelische Stärke beim Anwender zu sorgen. Dies ist vor hilfreich, um die vielen Herausforderungen im Alltag und im Berufsleben zu bewältigen.

Kaufentscheidungskriterien

Wichtig beim Kauf von ätherischem Arnikaöl ist es, auf die Inhaltsstoffe zu achten. Qualitativ hochwertiges Arnikaöl enthält keine künstlichen Zusatzstoffe, sondern ausschließlich das Trägeröl sowie Bestandteile der Arnikablüten.

Fazit

Arnikaöl ist ein ätherisches Pflanzenöl, das im Idealfall in keiner Hausapotheke fehlt. Hierfür spricht, dass es in der Lage ist, bei Verletzungen und Entzündungen Linderung und Besserung zu verschaffen, egal, ob im Sportbereich oder im Alltag.

Von einer innerlichen Anwendung lässt sich grundsätzlich abraten, außer es handelt sich um Arnikaprodukte aus der Apotheke oder vom Homöopathen, die keine Vergiftungsgefahr in sich bergen.

Wie nützlich fanden Sie die Informationen?

Klicken sie auf einen Stern um zu bewerten

Durchschnittsbewertung 5 / 5. Anzahl der Bewertungen 3

Please follow and like us:
error0
Veröffentlicht am