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8 Ätherische Öle zur geistigen Reinigung und Bekämpfung von schlechter Energie

Ätherische Öle riechen nicht nur gut (obwohl das natürlich einen großen Teil ihres Reizes ausmacht). Es gibt anderthalb Millionen Verwendungsmöglichkeiten für ätherische Öle, egal ob Sie Kopfschmerzen loswerden wollen - versuchen Sie Pfefferminzöl auf Ihren Schläfen - oder nach einem stressigen Tag einschlafen wollen - Lavendelöl auf Ihrem Kopfkissen. Und wenn Ihr „vibe“ ganz allgemein gestört ist, können ätherische Öle zur Beseitigung negativer Energie Ihnen bei der geistigen Reinigung helfen und die Ruhe in einem Raum wiederherstellen.

Doch was ist negative Energie eigentlich? Beschreiben lässt sich negative Energie als eine Schwingung, die sich unangenehm anfühlt oder auch als eine dissonante Frequenz. Sie können sich das als das Gefühl in der Magengrube vorstellen, wenn sich etwas nicht richtig anfühlt, wenn Sie sich besonders ängstlich fühlen, Ihr Verstand auf Hochtouren läuft oder Sie gerade eine schlechte Nachricht erhalten haben. Das starke Aroma der ätherischen Öle kann Ihren emotionalen Zustand beeinflussen und Ihnen helfen, mit diesen schlechten Schwingungen und unerwünschten Gedanken fertig zu werden.

Im Folgenden finden Sie einige ätherische Öle, die helfen können, den Geist zu reinigen und unerwünschte Gedanken zu beseitigen.

Lavendel zur Beruhigung

Lavendel ist so ziemlich jedermanns Favorit, wenn es darum geht, schlechte Energie zu beseitigen. Vorteil: Es ist sicher, effektiv, die meisten Menschen lieben den Geruch und es ist relativ preiswert.

Lavendel ist ein mildes Beruhigungsmittel. Er wirkt auf den Neurotransmitter GABA, der das Nervensystem beruhigt und das Gehirn zur Ruhe bringt.

Einige Untersuchungen haben gezeigt, dass Lavendel in großen Mengen Hautreizungen hervorrufen und sogar das Hormonsystem stören kann, daher sollten Sie sparsam damit umgehen.

Eukalyptusöl als Wachmacher

Die Vorteile von Eukalyptus sind weitreichend: Eine kleine Studie aus dem Jahr 2013 fand heraus, dass ätherisches Eukalyptusöl Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen bei Menschen, die sich einer Knieoperation unterzogen hatten, wirksam reduzierte, während eine 2019 Übersichtsarbeit von Studien herausfand, dass Eukalyptus sogar immunfunktionssteigernde Eigenschaften zu haben scheint.

Außerdem ist der kühlende Effekt des Öls der ultimative Frischekick am Morgen.

Bergamotte, um sich geerdet zu fühlen

Kennen Sie die zitrusartige Note im Earl Grey Tee? Das ist Bergamotte. Das ätherische Öl dieser lindgrünen Orange, eignet sich um eine dunkle Stimmung aufzuhellen, beispielsweise bei einer chronisch depressiven Stimmung, wenn der Auslöser etwas ist, das in der Vergangenheit passiert ist.

Der tiefe, erdige Duft der Bergamotte hilft, den Geist in die Gegenwart zu bringen." Außerdem hat Bergamotte eine leicht beruhigende Wirkung und wirkt auf das limbische System des Gehirns ein, das Emotionen und das Gedächtnis reguliert.

Ylang Ylang als Muntermacher

Wenn es nicht Ihr Tag, Ihre Woche, Ihr Monat oder sogar Ihr Jahr war, probieren Sie Ylang Ylang, ein blumiger Duft, den Sie vielleicht erkennen, wenn Ihre Mutter Chanel No. 5 trägt. Ylang Ylang kann helfen mit Trauer oder Traurigkeit in Bezug auf eine Situation in der Gegenwart besser klarzukommen.

Der süße, blumige Duft ist ein großartiger Muntermacher, aber die Toleranz für den Duft und seine Wirkung kann vorübergehend sein." Eine Studie von brasilianischen Forschern aus dem Jahr 2014 hat gezeigt, dass es beruhigend wirkt, Ängste leicht reduziert und das Selbstwertgefühl verbessert.

Salbeiöl zum Reinigen eines Raumes

Das Verbrennen von Salbei, auch Smudging genannt, wird weithin mit der geistigen Reinigung von unerwünschten Gedanken und negativer Energie in Verbindung gebracht. Es ist auch ein traditionelles Ritual, das den Ureinwohnern heilig ist. Es ist weißer Salbei, der am häufigsten für das Smudging verwendet wird. Alternativ können Sie sich zur geistigen Reinigung auch dem ätherischen Öl von Muskatellersalbei zuwenden, das von einer ähnlichen, aber anderen Pflanze stammt. Eine 2019 im Journal of Caring Sciences veröffentlichte Überprüfung von Studien ergab außerdem dass Muskatellersalbei-Aromatherapie Menschen mit Angstzuständen während der Wehen hilft.

Weihrauch zur geistigen Reinigung

Sie erinnern sich vielleicht an Weihrauch aus der Kirche zur Weihnachtszeit. Er wird auch heute noch in religiösen Zeremonien verwendet, um Räume für Rituale zu reinigen. Aber der pfeffrige, fruchtige Duft ist auch ein beliebtes Mittel zur Entspannung. Es räumt alle Negativität aus und bekämpft unerwünschte Gedanken. In einer Studie an Ratten aus dem Jahr 2019 wurde festgestellt, dass das ätherische Öl auch dabei hilft, Schlafstörungen zu lindern und dadurch Stress zu reduzieren.

Pfefferminzöl ist die ultimative Erfrischung

Ätherisches Pfefferminzöl ist ein regelrechter "Stimmungserfrischer", der einen aus negativen und unerwünschten Gedanken reißt. Die Wissenschaft unterstützt diese These. Eine Studie mit 80 Patienten, die sich einer stressauslösenden medizinischen Prozedur unterzogen, fand genügend Beweise, um Pfefferminzessenz zur Entspannung der Patienten zu empfehlen. Außerdem ist Pfefferminzöl ein wirksames Mittel, um das Reizdarmsyndrom zu beruhigen, aber auch um Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Juckreiz zu lindern.

Wenn Sie die Art von Angst haben, die Ihnen das Gefühl gibt, nicht genug Luft zu bekommen, oder wenn Sie in einer schweren Stimmung sind und sich nicht von unerwünschten Gedanken befreien können, gebe Sie ein paar Tropfen Pfefferminzöl in die Hände, reiben sie aneinander, um es zu erwärmen, halten sich die Nase zu und atmen zur geistigen Reinigung ein paar Mal tief ein.

Kamillenöl kann helfen, den Geist zu nähren

Das Kraut ist vielleicht am bekanntesten für seine Rolle in Ihrem Tee vor dem Schlafengehen, aber ätherisches Kamillenöl hat auch einige starke beruhigende Eigenschaften. Machen Sie nach einem langen Arbeitstag ein nährendes Bad mit einigen Tropfen Lavendel, gemischt in einem Kamillen-Schaumbad, und es hilft, den Stress des Tages und unerwünschte Gedanken loszulassen und sich einfach darauf zu konzentrieren, für sich selbst zu sorgen. Kamille (wie auch Weihrauch, Lavendel und Pfefferminze) wurde in einer Studie aus dem Jahr 2019 auch als wirksam bei der Reduzierung von Angstzuständen während der Wehen befunden. Und eine klinische Studie von 2020 fand heraus, dass eine Kombination aus Musiktherapie und Kamille-Lavendel-Aromatherapie dazu beitrug, die Ängste von Krankenschwestern zu verringern.

Der Solarplexus oder das Sonnengeflecht ist das 3. Hauptchakra, seine Farbe ist Gelb und man nennt es auch Manipura-Chakra, was „Stadt der Juwelen“ bedeutet.

In dieser Stadt der Kostbarkeiten sitzt unser gesundes und von Werturteilen befreites Ich. Mit einem voll geöffneten und angebundenen Solarplexus leben wir unsere eigene Individualität in Leichtigkeit und Freude.

Probleme machen sich durch Verstrickungen in Manipulationsthemen und Abhängigkeiten bemerkbar. Auf der physischen Ebene hat der Solarplexus mit dem Magen, der Bauchspeicheldrüse und der Fähigkeit wie wir Nahrung und Ereignisse „verdauen“ zu tun.

Diese ätherischen Öle wirken auf verschiedenen Ebenen des Seins harmonisierend, anregend und reinigend auf den Solarplexus ein:

Fenchel

Ätherisches Fenchel-Öl gilt als das Bauchwohl-Öl schlechthin. Es hilft bei akuten Beschwerden wie Bauchkrämpfen und Blähungen.

Im übertragenen Sinn bringt es auch Situationen zur Beruhigung, die den energetischen Fluss des Solarplexus blockieren: Streit, Sorgen und Ungerechtigkeiten. Situationen die uns im wahrsten Sinne des Wortes „anblähen“ können durch Fenchel-Öl abgemildert werden.

Honig

Goldgelber Honig beziehungsweise das ätherische Öl aus dem Honig oder der Bienenwabe weitet und bringt Kraft in den Solarplexus.

Bei schon lange bestehenden Beschwerden, Traurigkeit und einem ständigen miesen Gefühl in der Magengegend, kann das Honig-Öl die Lösung sein.
Die Kraft der Bienen gibt Mut, sich selbst aus bedrückenden Situationen zu befreien.

Ingwer

Ingwer regt die Durchblutung extrem und setzt sehr viel Wärme frei. Egal, was auf dem Solarplexus liegt oder den Magen bedrückt, mit Ingwer kommt die Lebenskraft zurück.

Selbst stärkste Verkrampfungen lösen sich binnen kürzester Zeit. Bitterkeit und Traurigkeit wandeln sich in Wege und Möglichkeiten. Durch die Knoten, die Ingwer vom Solarplexus und aus der Magengegend nehmen kann, wird auch der Geist wieder freier und klarer.

Lavendel

Auf Höhe des Solarplexus angewendet wirkt Lavendel besonders harmonierend. Winzige Mengen reichen schon, um Fröhlichkeit und Lebenslust anzuregen.

Kombiniert mit einem Zitronen-Öl oder Lemongras wird die Wirkung noch intensiver und durchdringender.

Lemongras

Frisch, würzig und mit einer feinen Verbindung zur Erde, kommt das Lemongras-Öl besonders dann zur Wirkung, wenn wir durch Schicksalsschläge ins Wanken gekommen sind.
Lemongras stärkt die gesamte Mitte, zentriert und verleiht eine luftige Ruhe.

Nelke

Das Öl der Gewürz-Nelke dringt bis in die tiefen Schichten des Körpers ein und wirkt vor allem auf der physischen Ebene stärkend und abschirmend.

Nelken-Öl ist intensiv und süßlich, es kann fast schon schwer erscheinen. Es sollte daher bevorzugt von Menschen angewendet werden, die das Gefühl haben auf der Höhe des Solarplexus nicht anwesend zu sein oder dort ein „Loch“ zu haben.

Schwarzer Pfeffer

Man sagt, nirgendwo anders würden auf energetischer Ebene so viele Fremdenergien eindringen, wie am Solarplexus.
Schwarzer Pfeffer ist bestens dazu geeignet, schadhafte Verbindungen aufzulösen und die Andockstellen für Manipulatoren und Energievampire zu schließen.

Der Anwender selbst kann durch die Wirkungen des Schwarzen Pfeffers zu tiefen emotionalen Einsichten und längst überfälligen Entscheidungen gelangen.

Rosengeranie

Die aus Afrika stammende Rosengeranie wirkt besonders gut, wenn Liebeskummer auf den Magen oder den Solarplexus schlägt. Rosengeranie spendet Trost und Einsichten bei allen Wertigkeits- oder Frauenthemen.

Gräbt sich der Kummer über gescheiterte Beziehung oder soziale Schwierigkeiten tief in den Solarplexus, löst die Rosengeranie das wieder auf. In der Tiefe sorgt die Essenz dafür, dass keine neuen Andockstellen für Negativität oder Menschen, die es nicht ernst meinen, entstehen.

Orange

Das Element des Solarplexus ist das Feuer. Gemeint ist hier ein Feuer, das mit der reinen Schaffenskraft und Selbstverwirklichung oder der Sonnenkraft gleichzusetzen ist. Es hat nichts Böses oder Vernichtendes, sondern hält uns am Leben und stärkt unser Sein.

Wer sich auf Höhe des Solarplexus schlapp fühlt oder keinen Zugang zu dieser Feuer- und Sonnenkraft hat, kann das mit dem würzig fruchtigen Duft des Orangen-Öls ändern. Die süßen Früchte gelten nicht umsonst als Sonnenspeicher und frohgelaunte Überbringer von Lebenskraft und Lebenslust.

Ylang-Ylang

Der blumig süßliche Duft der Ylang-Ylang Blüte öffnet und weitet den Solarplexus. Wer sich stark eingespannt fühlt oder ein Zwicken in der oberen Magengegend hat, gleicht das mit diesem Öl wieder aus.

Ylang-Ylang macht einfach gute Laune, wirkt sanft anregend und stimulierend, insbesondere bei Frauen.

Zimt

Wer kennt nicht die wohltuende wärmende Wirkung von Zimt in einem winterlichen Heißgetränk? Genauso wirkt auch das ätherische Öl. Es wärmt und weitet, kann uns zu tiefen Einsichten und mehr Elan verhelfen.

Rund um den Solarplexus darf es reichlich angewendet werden. Zimt kann auch Verdauungsvorgänge regulieren und sich positiv auf die Blutbildung auswirken.

Zitrone

Die Zitrone ähnelt in der Wirkung dem Lemongras. Auch die Zitrone ist erfrischend und belebend. Wo es beim Lemongras mehr um eine luftige Leichtigkeit geht, geht es bei der Zitrone um Saft und Kraft.

Der Duft des Zitronen-Öls macht wach und klärt den Geist. Zitrone reinigt und hilft uns, uns auf emotionaler Ebene von Schuld und Urteil zu befreien. Der persönliche Ausdruck gelingt ohne Kampf und Rechtfertigungen.

Ätherische Öle dienen der Verfeinerung von Speisen, Kosmetika und der eigenen Haushaktsapotheke. Aus verschiedenen Wurzeln, Früchten und Blüten können diese gewonnen werden. Sie sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil in der Homöopathie und Aromatherapie.

Ätherische Öle werden meist in nur geringen Mengen benötigt und unterstützen unseren Körper auf natürliche Weise. Oft werden sie auf schonende Art gewonnen, damit sie stabil und qualitativ hochwertig bleiben.

Seit vielen Jahrhunderten sind ätherische Öle wertgeschätzte Substanzen in der Medizin. Auch in der Kosmetik und in der Küche finden sie eine große Anwendung.

Jedoch hat jedes ätherische Öl unterschiedliche fördernde Eigenschaften. Gibt es ein bestimmtes Öl, um sein Selbstwertgefühl zu steigern? Können diese Substanzen uns in Krisen positiv unterstützen?

Da es eine Vielzahl von ätherischen Ölen gibt, werden wir die gängigsten betrachten. Diese und andere kannst du in einer Duftlampe, ins Schaumbad, deine Kosmetika oder anderen Haushaltsmittel miteinbinden. Somit hast du deinen Lieblingsduft und seine unterstützenden Eigenschaften vermehrt in deine Alltag.

Verschiedene Öle und ihre fördernden Merkmale:

Blutorange - wirkt schwach antibakteriell, anregend und beruhigend

Orange - stimmungsaufhellende, stimulierend und vitalisiert

Grapefruit - blutfördernd, vitalisierend und stimmungsaufhellend

Mandarine - stärkt, stimmungsaufhellend und regt den Appetit an

Zitrone - belebend und anregend

Eukalyptus - antibakteriell und reinigend

Fichtennadel - antiseptic, belebend und entspannend

Limonengras - aufmunternd und aufbauend

Lavendel - beruhigend und ausgleichend

Kardamom - entzündungshemmend, antibakteriell und entspannend

Zypresse - krampflösend, beruhigend, konzentrationsfördernd und schmerzlindernd

Dies sind nur einige Beispiele. Es gibt viele weitere ätherische Öle, die ähnliche Eigenschaften aufweisen. Doch gibt es ein universelles, das das Selbstbewusstsein steigert und somit den Respekt vor der eigenen Person?
Ja und nein - gerne kannst du die Öle ausprobieren, denen bereits eine stimmungsaufhellende und aufmunternde Wirkung zu geschrieben wird. Diese kannst du miteinander kombinieren. Natürlich steht es dir frei individuelle Mischungen und Kombinationen zu kreieren.
Wir verbinden mit Düften Erinnerungen und Gefühle. Für das stärken deiner Selbstliebe und den Respekt vor dir selber, solltest du ätherische Öle verwenden, mit denen du solche Erinnerungen in dir hervor holst.
Kamille wird gerne genutzt, um sich an Momente zu erinnern, in denen man zwar krank war, aber dennoch liebevoll von den Eltern umsorgt und gesund gepflegt wurde. Kardamom ist ein typisches Gewürz, was man in Weihnachtsgebäck wie z. B. Spekulatius wiederfindet. Diese besinnliche Zeit lässt ebenfalls viele, an schöne Kindertage zu Weihnachten denken.
Die Öle oder deine eigene Mischung kannst du in Duftkerzen bzw. - Lampen verwenden. Sie verbreiten somit nicht nur eine angenehme Atmosphäre, sondern du kannst diese förmlich einatmen und aufnehmen.
Das gleiche kannst du beim entspannenden Bad spüren. Gib einige Tropfen in dein Schaumbad und erhole dich im warmen Wasser mit deinem persönlichen Duft. Einige Tropfen auf das Kopfkissen vor dem zubettgehen, können die helfen, dass du ruhiger und langer schläfst.
Ätherische Öle kannst du auch in ein "Hauptöl" integrieren. Nimm am besten 50 ml eines Basisöls, wie Mandelöl oder auch Olivenöl. Versetzte diese mit wenigen Tropfen deiner Favoriten. Auch hier kannst du durch das Mischungsverhältnis weniger Tropfen unterschiedliche Düfte kreieren.
Das "verbesserte Basisöl" kannst du auch an verspannten oder leicht entzündeten Hautstellen einreiben. Somit genießt du nicht nur den Duft des ätherischen Öls, sondern unterstützt deinen Körper und pflegt deine Haut.
Da einige ätherische Öle weitere Eigenschaften wie entzündungshemmende, blutfördernde oder auch reinigende Wirkungen haben, hilfst du deinen Körper.
Auch in der Küche kommen ätherische Öle zum Einsatz, allerdings nicht als Extrakt. Sie sind in Gewürzen, Samen, Blüten und Kapseln enthalten. Sie sind in den Pflanzen und einiger ihrer Bestandteile vorhanden. Sie treten durch Wärme bzw. Zerstoßen der Kapseln hervor. Wenn du frische Thymianzweige u.a. zum Ende des Garens noch zum Fleisch hinzugibst, können die ätherischen Öle austreten und den Geschmack verfeinern. Auch das Zerstoßen der Samen oder Kapseln in einem Mörser helfen, dass die Öle heraustreten. Somit können diese auch deinen Geschmackssinn beeinflussen. Auch hier solltest du nur diese verwenden, die für dich schmecken und angenehm sind.
Die Intensität bestimmst du selber. Auch Kosmetika kannst du mit ätherischen Ölen herstellen. Somit hast du eine bessere Kontrolle, was du dir und deinen Leib zuführst.
Schließlich ist dein Körper der Tempel deiner Seele. Dein Innerstes wird sich wohl fühlen, wenn du deinen Körper schätzt und pflegst. Frage dich also, was du für diesen tun kannst.
Durch ätherische Öle verwöhnst du deine Sinne und kannst in ein tieferes Bewusstsein eintauchen. Sie helfen dir ein weites Verständnis zu bekommen und stärken somit dein Selbstbewusstsein.

Das Leben ist turbulent genug und wir vergessen oft, unsere Sinne zu beruhigen und damit unser Gemüt. Mithilfe von ätherischen Ölen, die du ganz einfach in deinen Alltag integrieren kannst, gelingt dir dies spielerisch. Ein Patentrezept für ein Gemisch aus ätherischen Ölen, was den Eigenrespektes unterstützt, gibt es leider nicht. Da jeder ein Individuum ist, das andere Vorlieben und Eigenheiten hat, musst du dich ein wenig ausprobieren. Aber es gibt dir die Möglichkeit in schöne Erinnerungen wieder einzutauchen, neue Düfte und Geschmäcker zu erleben, die du so noch nicht gekannt hast. Unterstütze deine Seele und deinen Körper auf simple und natürliche Art. Werde kreativ oder nutze alt Bewährtes. Du wirst erstaunt sein, wie positiv ätherische Öle in deinem Leben deinen Eigenrespekt unterstützen werden.

Der Einsatz ätherischer Öle für gesundheitliche Zwecke und auch innerhalb der Kosmetik hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Sie sind deshalb in vielfältigen Arzneien, in kosmetischen Produkten, Parfüms und zum Teil gleichfalls in Lebensmitteln enthalten.

 

Wesentliche Qualitätskriterien für ätherische Öle

Bei den üblichen Qualitätstests von ätherischen Ölen ist die Reinheit dieser nativen Stoffgemische ein grundlegendes Kriterium für Ihre fachmännische Bewertung. Deshalb dürfen keine künstlichen Aromen und Konservierungsstoffe in den Abfüllungen der Duftöle vorhanden sein. Darüber hinaus ist trotz des angenehmen Duftes gerade bei synthetischen Ölen kaum eine therapeutische Wirkung gegeben, sodass lediglich naturreine aromatische Substanzen in der alternativen Medizin Verwendung finden.

Es lassen sich daraufhin einige wesentliche Qualitätskriterien anführen, auf die beim Kauf bzw. der Anwendung ätherischer Öle zu achten ist:

 

 

  • Herkunft von der Stammpflanze
  • hundertprozentige Naturreinheit
  • schonende Destillation bei der Herstellung der Essenzen
  • Herkunft aus Wildsammlung oder biologischem Anbau
  • zertifizierte Bioprodukte mit dem EU-Bio-Logo
  • Einfluss klimatischer Bedingungen auf den Chemotyp

Qualitätvolle Sets von ätherischen Substanzen im Vergleich: Testergebnisse der Stiftung Warentest von 2020

Beim Kauf und dem Konsum der aromatischen Öle sollten in erster Linie speziell zusammengestellte Sets favorisiert werden, um hierdurch je nach Bedarf eine spezifische Wirksamkeit herbeizuführen.

Am 01.11.2020 hatte die Stiftung Warentest eine eingehende Qualitätsprüfung für ätherische Öle durchgeführt. Bei diesem Qualitätstest ging es speziell um die Anwendung sowie Wirkung und gleichfalls um etwaige Gegenanzeigen der wichtigsten im Handel erhältlichen Aromastoffe.

Mit am besten schnitt bei diesem einschlägigen Test das naturreine Set der Firma PRIMAVERA ab. Das Sortiment enthält Zitronenöl, Orangenöl und Grapefruitöl aus kontrolliertem biologischen Anbau.

Eine sehr gute Bewertung erhielt auch die Auswahl ätherischer Öle von FORCK, die sich ebenfalls aus naturreinen und hochwirksamen Essenzen zusammensetzt. Das Duftöl besteht aus Lavendel, Eukalyptus, Thymian, Rosmarin, Bergamotte und Zitronengras.

Das hochwertige Set von INNOO weist eine besondere Vielzahl aromatischer Ölprodukte auf. Es beinhaltet in den insgesamt 18 10ml Flaschen jeweils eines der folgenden ätherischen Substanzen: Lavendel, Eukalyptus, Teebaum, Zitronengras, Weihrauch, Orange, Zitrone, Minze, Rosmarin, Bergamotte, Zimt, Ylang-Ylang, Kamille, Rose, Grapefruit, Patschuli, Vanille und Salbei.

Nicht unerwähnt soll hier auch die hervorragende Zusammenstellung ätherischer Öle von dem renommierten Handelsunternehmen SKYMORE bleiben. Es enthält naturreine Duftöle aus Lavendel, Zitronengras, Eukalyptus, Orange, Minze und Teebaum.

Die unangefochtenen Spitzenreiter aus dieser getesteten Produktpalette sind die aromatischen Ölerzeugnisse von PRIMAVERA und FORCK. Geprüft wurden insgesamt zwölf verschiedene Duftöl Sortimente von 11 unterschiedlichen Herstellern. Alle kontrollierten Sets sind frei von künstlichen Inhaltsstoffen und genügen somit als naturreine Essenzen allen gängigen Qualitätsmaßstäben.

 

Die Duftöl Vergleichsstudie von test-vergleiche.com

Der Testsieger O'LINEAR im Rahmen dieser Studie erreichte mit deutlichem Abstand zu vergleichbaren Aromaölen mit einer 1,5 die Bestnote. Diese Komposition von Premium Duftölen besteht aus Zitrone, Lavendel, Teebaum, Orange, Pfefferminz, Eukalyptus und Rosmarin. Die darin zusätzlich enthaltene Mixtur "Anxiety-Relief" wurde im Rahmen der Kundenumfrage außerordentlich positiv bewertet. Jene exklusive Mischung wird als begehrte Naturmedizin nicht zuletzt bei schmerzhaften Muskelverspannungen, zur Stimmungsregulation sowie zur Stressbewältigung eingesetzt.

Der ebenfalls relevante Preis-Leistungs-Sieger bei diesem präzisen Qualitätstest heißt JANOLIA. Das Set von sechs 10ml Flaschen bildet eine Kombination von Kampfer, Minze und Eukalyptus zur wirksamen Erfrischung etwa bei einer Aromatherapie, von Wermut und Zitronengras zur effektiven Stärkung des Immunsystems, von Jasmin und süßer Orange zur Anhebung der Stimmung und letztlich von Lavendel zur Behebung von Schlafstörungen. Die umfangreiche Mischung zeichnet sich durch multifunktionale Verwendungsmöglichkeiten aus - von der Aromatherapie bis hin zu qualitätvollen Seifen und Shampoos.

 

Worauf ist bei der Nutzung der im Handel erhältlichen Duftöle die Aufmerksamkeit zu richten?

Die Stiftung Warentest erprobte bereits vor einigen Jahren, welche Ingredienzen in Duftkerzen oder Duftölen befindlich sind. Bei dieser repräsentativen Testreihe wurde unter anderem festgestellt, dass in vielen Produkten dieser Art hohe Konzentrationen ausgerechnet von jenen ätherischen Duftstoffen auftraten, die innerhalb bestimmter Gruppen empfindliche Allergien verursachen. Solche allergischen Reaktionen können dann insbesondere zu Atemnot und Kopfschmerzen führen.

Kontraindizierte Gegenanzeigen liegen teilweise bei den ätherischen Ölen Kampfer und Menthol vor. Hierbei ist besonders auf unter Umständen lebensgefährliche Allergien bei Kleinkindern Augenmerk zu legen. Diese spezifischen Ölsubstanzen können bei dieser Altersgruppe problematische Vergiftungserscheinungen und auch Krämpfe im Bereich des Kehlkopfes auslösen. Bei der Nutzung aromatischer Öle zu Heilzwecken ist stets auf eine wohldosierte Medikation achtzugeben, um zum Beispiel unerwünschte Hautallergien zu vermeiden.

Insgesamt gesehen vermögen somit auch gewisse naturreine, organische Duftöle schädliche Auswirkungen auf Menschen herbeizuführen. So reizen solche ätherischen Öle, die bevorzugt Aldehyde und Phenole enthalten, speziell die Augen und die Schleimhäute. In diese problematische Stoffgruppe müssen deswegen gerade solche bekannten Garten- und Würzkräuter wie Pfefferminze, exotisches Basilikum, Gewürznelken, Ceylon-Zimt, Majoran, Thymian, Zitronengras und Bohnenkraut eingeordnet werden. Etliche aromatische Öle aus Pfefferminze, Melisse, Ceylon-Zimt, Eichenmoos und Pinie sind außerdem oft die Ursache für die besagten sensiblen Hautirritationen.

 

Zur Diskussion der verschiedenen Markensieger bei den beiden einschlägigen Testreihen

Betrachtet man die Testsieger beziehungsweise die jeweiligen Spitzengruppen bei den beiden Qualitätsuntersuchungen durch die Stiftung Warentest und test-vergleiche.com, so gelangt man zu folgendem Resultat: Mit hoher Sicherheit völlig unproblematisch für eventuell gefährdete Gruppen von Allergikern ist streng genommen nur die Marke PRIMAVERA (Spitzenreiter bei der Erhebung von Stiftung Warentest). Alle übrigen hier erwähnten Markenleader verkaufen in den von ihnen angebotenen Sets jedoch mindestens eine für anfällige Menschen gegebenenfalls problematische Essenz wie zum Beispiel Pfefferminze, Zitronengras, Melisse, Majoran oder Basilikum.

Empfehlenswert für die Verbraucher ist hierbei aber ebenso die Topmarke INNOO, da jede der 18 10ml Flaschen jeweils eine reine Komponente aus der entsprechenden Herkunftspflanze enthält. Somit sind alle Personen, die empfänglich für bestimmte Allergien sind, dazu in der Lage, aus diesem umfassenden Set das für sie optimale Produkt auszuwählen.

Insbesondere die führenden Marken PRIMAVERA und SONNENTOR sind schon mit dem EU-Bio-Logo prämiert worden.

 

Das Fazit

Die wertvollsten ätherischen Öle sind naturrein und entstammen einem kontrollierten biologischen Anbau. Frei von allen synthetischen Inhaltsstoffen entfalten sie eine hohe bioaktive Wirkung. Beim Kauf dieser natürlichen Substanzen sollten jedoch in erster Linie extra zusammengestellte, "reine" Sets von den einschlägigen Stammpflanzen bevorzugt werden, um hierdurch je nach Bedarf eine spezifische Wirksamkeit herbeizuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ätherische Öle sind Mehrstoffgemische und aus bis zu hundert unterschiedlichen Molekülarten zusammengesetzt. Die Wirkstoffe werden durch die entsprechende Pflanze als sekundäres Produkt des Stoffwechsels für Zwecke von Natur aus optimal ausgewogen synthetisiert.
Ein einziges ätherisches Öl kann zur Beduftung selbst hergestellter Kosmetika und Reinigungsprodukte angewandt werden. Oftmals wirkt es im Gegensatz zu Duftmischungen eher unvollständig. Für einen langanhaltenden und vollständigen Duft empfiehlt es sich, verschiedene ätherische Öle zu mischen.

Um eine der Mischung aus ätherischen Ölen herzustellen, werden die entsprechenden Öle in ein dunkles Fläschchen aus Glas und eine Pipette gefüllt. Dazu werden die Öle in das Fläschchen gegeben und dieses geschüttelt, um diese gründlich zu vermischen. Je nach Verwendungszweck ist es ratsam, den Duft mit Alkohol oder Speiseölen zu verdünnen, um diesen optimal dosieren zu können oder und zugleich hautverträglicher zu gestalten.

 

Die Lufterfrischung mit kombinierten ätherischen Ölen

Pfefferminze in Zusammenhang mit Zitrone und Myrte hat verschiedene Eigenschaften. Eine solche befreiende Verbindung wirkt reinigend, erfrischend und klärend auf das Raumklima. Dabei werden schlechte Gerüche sehr schnell neutralisiert und die Personen können hier schnell sehr gut durchatmen. Dazu werden einige Tropfen mit destilliertem Wasser und reinem Alkohol in eine Sprühflasche gefüllt. So wird ein optimales Raumspray geschaffen.

Zitrone, Tanne und Salbei eignen sich ebenfalls zur Lufterfrischung. Diese Mischung wirkt konzentrationsfördernd, belebend, ausgleichend und zugleich klärend. Sie hilft, fokussiert und achtsam zu bleiben und einen kühlen Kopf zu behalten. Vor allem für Schüler und Studenten in der Prüfungsphase oder an anstrengenden Tagen im Job wirkt der klärende und fruchtige Duft oftmals Wunder. Er ist deshalb optimal für den Lernbereich der Schüler oder das Büro geeignet.

 

Eine Duftmischung aus ätherischen Ölen für den Mann

Eine frisch-herbe Duftnote du aus verschiedenen ätherischen Ölen hergestellt werden. Dazu werden einige Tropfen Zeder, Lavendel, Teebaumöl, Salbei und Fichtennadel vermischt. Fichtennadelöl kann auch durch die Öle verschiedener anderer Nadelbaumarten ersetzt werden. Die fertige Duftmischung lässt sich sehr gut mit 40-prozentigem Alkohol verdünnen und kann als Eau de Toilette oder als Rasierwasser, oder Deo für den Mann angewandt werden.

 

Eine Duftmischung aus ätherischen Ölen für die Frau

Eine erfrischende Duftnote für Damen kann mit einer Mischung aus Zitrone, Teebaumöl, Lavendel und Patchouli hergestellt werden. Etwas süßer wird der Duft, wenn das Zitronenöl durch Orange ersetzt wird. So lassen sich Seifen und Shampoos mit dieser Duftmischung ausstatten.
Frauen, welche lieber süße und blumige Düfte lieben, die eher schwer sind, aus eine Mischung aus Patchouli, Ylang Ylang, Geranie, Zitrone und Lavendel probieren. Dieser Duft versprüht ein wohliges und entspannendes, warmes Gefühl und kann sehr gut zur Massage verwendet werden.

 

Ätherische Duftmischungen zur Entspannung

Orange, Rose und die Rosengeranie sind eine sinnliche Mischung, die harmonisierend und ausgleichend wirkt. Diese hilft zu mehr Gleichgewicht und Balance und unterstützt außerdem dabei, die Sorgen und schlechten Gedanken einfach ziehen zu lassen. Als Badezusatz ist ein solcher Duft ebenfalls optimal geeignet. Dazu werden einige Tropfen mit Badesalz in das gegeben. Eine weitere Mischung zur Entspannung besteht aus Rose, Vanille sowie aus Sandelholz. Dieses liebliche Gemisch wirkt harmonisierend, wärmend und ausgleichend. Es ist optimal für trübe Tage im Herbst geeignet und hilft dabei, sich mit den Sinnen geborgen und einfach wohl zu fühlen.

 

Ätherische Parfummischungen

Orange und Lavendel werden für eine Parfümmischung miteinander vermengt. Das Orangenöl besitzt einen süß-herben und fruchtigen Duft nach den Schalen der Orange. Etwa drei Tropfen Lavendel können zunächst den Orangenschalenduft intensivieren und harmonisieren ihn. Mit weiteren Tropfen Lavendelöl ergibt dies ein Gemisch mit einer leichten Vorherrschaft des Lavendels. Diese lässt sich ebenfalls mit ein wenig Wacholder unterstützen erdet den Duft weiter ab.

Wacholder und Orange können ebenfalls zu einem Parfum vermischt werden. Der fruchtig-holzige Duft des Wacholders wird mit einigen Tropfen Orange intensiver und bei weiteren Tropfen etwas herber und krautartiger. Die 1:1-Mischung aus Orange und Wacholder duftet generell krautig, fruchtig und ein wenig herb. Mit einem Tropfen Lavendelöl kann sich der Duft harmonisiert, ein weiterer Tropfen gibt dem Gemisch noch mehr Frische.

 

Mischungen ätherischer Öle bei Magen-Darm-Beschwerden

Bei Magen-Darm-Beschwerden hilft ein Gemisch aus ätherischen Ölen aus Nelken- und Karottensamenöl und etwas Olivenöl. Diese Öle werden miteinander vermischt und dann auf den Bauch massiert.

 

Mischungen ätherischer Öle zum Ausgleich der Energie im Organismus

Für einen optimalen Ausgleich der Energie im Körper hilft eine Mischung aus einem Teelöffel Sonnenblumenöl, 2 Tropfen Neroliöl und 2 Tropfen Petitgrain. Die einzelnen Zutaten werden miteinander vermischt und damit wird die Wirbelsäule eingerieben.

 

Ätherische Mischungen bei Erkältungen

Ätherische Öle lassen sich mit weiteren Zutaten zu nützlichen Erkältungsanwendungen vermischen, welche außerdem nach den persönlichen Bedürfnissen variiert werden können. Eine Auswahl an geeigneten Öle lassen sich zu vielen Rezepturen verarbeiten. In einem Badesalz gegen Erkältungen werden die schleimlösenden, immunstärkenden und entzündungshemmenden Eigenschaften zum Beispiel von Fichtennadel, Eukalyptus und Thymian kombiniert. Bei Erkältungsbädern auf der Grundlage eines Pflanzenöls, welches dem Hauttyp entspricht, können die ätherischen Öle so kombiniert werden, wie sie gerade gebraucht werden. So kann jeder seine persönliche Erkältungsmischung zusammenstellen.
Das ätherische Öl der Zitrone in Zusammenhang mit Eukalyptus wirkt in erster Linie immunstärkend, entzündungshemmend und zugleich fiebersenkend. Aufgrund der desinfizierenden und antiseptischen Eigenschaften wird es gerne für eine reinigende Beduftung der Räume bei Erkältungen genutzt, da die Zitrone stimmungsaufhellend und beruhigend wirkt.

 

Ätherische Mischungen für Weihnachten

Zu Weihnachten passt zu vielen Geschenken ein guter Weihnachtsduft aus ätherischen Ölen. Gut eignet sich eine Verbindung aus Zeder, Ylang Ylang, Zimt, Mandarine und Orange. Statt des Mandarinenöls können auch einige Tropfen Orangenöl verwendet werden. Diese Mischung eignet sich optimal für Badeprodukte, Lotionen und Cremes. Er schafft gemütliche und warme Stimmung, die zu Weihnachten passt.

 

Ätherische Mischungen für mehr Kraft und Energie

Mischungen für mehr Kraft und Energie können aus Grapefruit, Minze und Limette hergestellt werden. Eine solche frische und fruchtige Komposition bringt Leichtigkeit und viel Schwung in den Alltag. Diese sorgt gleichzeitig für gute Laune und wirkt anregend auf Seele und Körper. Diese Mischung ist optimal für den Frühling und den Herbst.

 

Der Alltag von uns Menschen ist häufig stressig und sehr anstrengend. Möglichkeiten zur Entspannung sind immer mehr gefragt, im Internet finden sich nach kurzer Recherche ganze Communities, die mit den verschiedensten Entspannungstechniken Erfahrungen haben und sich darüber austauschen.

Ein zentrales Element dabei ist das klassische Entspannungsbad mit Badesalz und ätherischen Ölen. Ein Entspannungsbad ist nicht nur schnell und einfach angerichtet, auch das entsprechende Badesalz kann man ohne viel Mühe selbst herstellen. Wie das funktioniert und was dabei unbedingt beachtet werden sollte, beantworten die folgenden Fragen.

Welche Utensilien werden zur Herstellung eines eigenen Badesalzes mit ätherischen Ölen benötigt?

Um eigenes Badesalz herzustellen, bedarf es nur weniger Zutaten. Zum Einen benötigt man das zu verwendende Salz und zum Schluss das gewünschte ätherische Öl, je nachdem, was für eine spezielle Wirkung erzielt werden soll oder wonach sich die eigenen Vorlieben richten. Mit diesen beiden Hauptbestandteilen gelingt schon schnell ein eigenes Badesalz. Wer etwas spezieller in der Herstellung sein möchte, benötigt zum Anderen noch ein Trägeröl, wie zum Beispiel Kokos- oder Jojobaöl und für den optischen Effekt getrocknete Blütenblätter oder auch spezielle Kräuter. Um aus dem Badesalz noch zusätzlich einen richtigen Hingucker zu machen, kann auch Lebensmittelfarbe verwendet werden.
Für das Zusammenmischen braucht man eine ausreichend große Schüssel und um das Ganze aufzubewahren empfiehlt sich schlussendlich noch ein geeignetes und gut verschließbares, luftdichtes Gefäß.

Welches Salz eignet sich am besten zur Herstellung des eigenen Badesalzes?

Für das Salz wird kein spezielles Salz benötigt, empfohlen werden aber Salze wie grobes Meersalz,,Himalaya-Salz, Steinsalz, Totes-Meer-Salz oder auch Bittersalz. Auch das Zusammenmischen der verschiedenen Salzarten ist möglich. Die Körnung des Salzes ist individuell wählbar, jedoch sollte man bedenken, dass zu grobes Salz sich nicht so schnell auflösen und daher im Wasser unangenehm auffallen kann, wenn man auf den Körnern sitzt.
Zu beachten ist weiterhin, dass Bittersalz schon von Natur aus eine eigene Wirkung mitbringt und dabei helfen kann, den Körper zu beruhigen. Zudem entspannt es beanspruchte Muskeln, kann bei Schwellungen wohltuend wirken und hilft bei der Erneuerung alter Haut. Hier ist es besonders wichtig, das richtige ätherische Öl auszusuchen. Eine Kombination mit einem belebenden ätherischen Öl, wie etwa Pfefferminzöl, bewirkt im schlimmsten Fall eine Wirkungslosigkeit des hergestellten Badesalzes.

Welcher Behälter eignet sich für das eigene Badesalz am besten?

Zu empfehlen sind hierbei Behälter, die schlussendlich luftdicht verschlossen werden können. So entweichen die ätherischen Öle nicht bei längerer Lagerung und verlieren somit auch nicht den Großteil ihrer individuellen Wirkung. Das Material ist weitestgehend egal, sollte jedoch stabil genug sein, um vor Feuchtigkeit zu schützen. Auch von Materialien, die einen besonders starken Eigengeruch haben, sollte man lieber die Finger lassen, da sie das Dufterlebnis des eigenen Badesalzes massiv beeinträchtigen und damit stören können.
Mit einem gut verschließbaren Behältnis aus Glas liegt man im Zweifelsfall immer richtig.

Welche ätherischen Öle sind für das eigene Badesalz zu empfehlen?

Bei der Auswahl des jeweiligen ätherischen Öles sind der Fantasie im Prinzip keinerlei Grenzen gesetzt. Wer nur nach dem jeweiligen Geruchserlebnis geht, wird sich an wohlduftende Essenzen wie Rosen- oder Lavendelöl halten. Andere mögen es wiederum fruchtig und versuchen ihr Glück mit Zitronenöl oder Orangenöl.
Wer auf die besondere Wirkung der ätherischen Öle abzielt, wird sich vorher über die jeweiligen Effekte verschiedener Öle informieren und sein Badesalz somit herstellen.

Welches ätherische Öl hilft gegen welche Beschwerden?

Die verschiedenen Wirkungen der ätherischen Öle ist so vielfältig wie ihre Anzahl selbst. Sie duften also nicht nur gut und angenehm, sondern können bei richtiger Anwendung auch für den Körper heilend wirken.
Wofür welches Öl eingesetzt wird, das wird im Folgenden erläutert, einer besseren Übersichtlichkeit zuliebe beschränkt sich der Artikel jedoch auf die gängigsten ätherischen Öle.

Lavendelöl
Lavendelöl als Zutat in einem Badesalz ist der absolute Klassiker. Neben seinem angenehmen Duft erfrischt es den Körper, beruhigt das Gemüt und soll bei Muskelverspannungen, Stress und sogar Depressionen hilfreich sein.

Rosenöl
Mindestens genauso beliebt wie das Lavendelöl ist Rosenöl, wenn es um Badesalz geht. Es duftet lieblich und wirkt ebenfalls beruhigend. Es soll hilfreich bei Depressionen, chronischer Bronchitis und sogar Impotenz sein.

Pfefferminzöl
Dem Pfefferminzöl sagt man eine antiseptische und fiebersenkende Wirkung nach. Es befreit von Stress und wirkt stärkend.

Zitronenöl
Wer es fruchtig mag, der greift gerne zu Zitronenöl. Es wirkt erfrischend und belebend, senkt Fieber und hilft bei zu fettiger Haut. Der Duft ist leicht und angenehm.

Orangenöl
Ebenso wie Zitronenöl riecht Orangenöl herrlich fruchtig, hilft bei Hautunreinheiten und wird bei Übergewicht gern zur Unterstützung bei der Gewichtsabnahme genutzt. Auch bei Stress und Nervosität wirkt es lindernd.

Rosmarinöl
Rosmarinöl fördert die Gedächtnisleistung, lindert Muskelschmerzen und wirkt belebend. Auch bei Rheuma und Durchblutungsstörungen kommt es zum Einsatz, außerdem wird dem Rosmarinöl eine wachstumsanregende Wirkung beim Haarwuchs nachgesagt.

Es gibt noch eine unzählige Menge von ätherischen Ölen, die heilende und wohltuende Wirkungsmöglichkeiten aufweisen sollen. Je nach Vorliebe beim Duft sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Mit ein wenig Recherche lassen sich unendlich viele nützliche Informationen sammeln.

Welche Mischung der Zutaten ist bei der Herstellung von eigenem Badesalz zu empfehlen?

Nachdem nun die wichtigsten Informationen rund um das Thema "Badesalz aus eigener Herstellung" zusammengetragen worden sind, geht es nun an das richtige Zusammenmischen der Inhaltsstoffe. Für Anfänger eignet sich ein einfaches Grundrezept, um eine gut ausreichende Menge an Badesalz herzustellen.

Hierfür benötigen wir nur wenige Zutaten:

- eine Tasse Salz (z.B. Meersalz)
- Trägeröl, in diesem Fall z.B. ein EL Olivenöl oder Kokosöl
- das gewünschte ätherische Öl, in diesem Fall z.B. 10-20 Tropfen Lavendelöl
Optional:
- getrocknete Lavendelblüten, etwa eine Hand voll
- Lebensmittelfarbe, bei Lavendel z.B. violett

Zuerst wird das Salz in eine Schüssel gegeben und mit dem Trägeröl vermischt. So entsteht bereits die Grundmasse des späteren Badesalzes. Nun wird das ätherische Öl hinzugefügt und mit der Grundmasse ebenfalls gut vermischt. Der angenehme Duft breitet sich nun schon aus und verströmt schon sein wohltuendes Aroma. Das Badesalz ist im Grunde fertig hergestellt und einsatzbereit.

Wer nun noch gerne einen optischen Reiz hinzufügen möchte, kann nun noch mit den Blütenblättern und der Lebensmittelfarbe arbeiten. Hierzu werden die Lavendelblüten dem fertigen Salz hinzugefügt. Diese Masse wird nun auf zwei Schalen aufgeteilt. Die eine Schale bleibt unberührt, die andere Schale erhält ein paar Tropfen der Lebensmittelfarbe. Die Lebensmittelfarbe wird mit dem Badesalz gut vermengt und schimmert nun angenehm violett.

Jetzt wird das Gefäß benötigt, in dem das Badesalz letztendlich aufbewahrt werden soll. Hier kann man abwechselnd nun das unbehandelte weiße Salz und das violette Salz hinzufügen und erzeugt somit verschieden farbige Schichten.

Eine Herstellung von anderen Badesalzen mit verschiedenen ätherischen Ölen ist mit diesem Grundrezept jederzeit möglich. Bei Badesalz mit Zitronen- oder Orangenöl kann man z.B. mit getrockneter Zitronen- oder Orangenschale arbeiten und gelbe oder orangefarbene Lebensmittelfarbe hinzufügen, für Badesalz mit Pfefferminzöl eignen sich getrocknete Pfefferminzblätter. Somit hilft das Badesalz nicht nur bei unzähligen körperlichen Beschwerden, sondern wird, schön angerichtet in entsprechenden Gläsern, auch zu einem echten Hingucker im Badezimmer.
Wer hinterher mehr Erfahrung mit der Herstellung eigenen Badesalzes hat, der kann gerne mit der Menge der ätherischen Öle experimentieren und somit sehr leichte, aber auch sehr intensive Badesalze herstellen.

Wie heiß darf die Badewanne sein?

Ist die Rede von einem wohltuenden Entspannungsbad, denken die meisten sicherlich an eine heiß dampfende Badewanne. In Bezug auf das Badesalz ist die Wassertemperatur auch nicht ausschlaggebend. Viel wichtiger ist es, hier dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun und den Kreislauf nicht zu überlasten. Ein viel zu heißes Bad überanstrengt unseren Organismus nur unnötig, während ein zu kühles Bad nicht den gewünschten Entspannungseffekt liefert. Die optimale Badetemperatur liegt zwischen 36 und 38°C und somit im Bereich der eigenen Körpertemperatur. Die Badezeit selbst sollte einen maximalen Zeitraum von 10 bis 15 Minuten nicht überschreiten.

Badesalz aus eigener Herstellung - ein einfaches Mittel, um optimal abzuschalten

Wer gerne badet und sich nach einem langen und anstrengenden Tag selbst belohnen möchte, für den ist das Entspannungsbad mit eigenem Badesalz nur zu empfehlen. Dazu benötigt man noch nicht einmal teure Produkte aus der Kosmetikabteilung im Supermarkt, bei denen man nicht sicher sein kann, welche Inhaltsstoffe dort wirklich verarbeitet sind. Es genügen Zutaten, die man schnell und einfach, aber auch kostengünstig selbst besorgen und zu Hause selbst zusammenmischen kann. Das macht nicht nur Spaß, sondern sieht im eigenen Bad oder als Geschenk für Freunde auch noch wunderschön aus. Ein Wellness-Wochenende ist also gar nicht nötig, da die perfekte Auszeit schon zu Hause beginnen kann.

Nur mit guter Erdung stehen wir fest auf dem Boden und gehen selbstsicher durch das Leben. Durch den stabilen Kontakt zu Mutter Erde gleichen sich Spannungen von alleine aus. Wir können Sorgen abgeben und bekommen Mut und Zuversicht. Der Weg wird sichtbar und Stress legt sich.

Aus Pflanzen- und Naturmaterialien gewonnene ätherische Öle bringen die Seele und den Geist auf intensive oder leichte Weise mit dem Körper und der Erde in Kontakt.

Copaiba

Copaiba wird aus Copaibabäumen im Amazonas Regenwald gewonnen. Ähnlich wie bei Gummi wird der Stamm angezapft. Die dann austretende harzige Substanz ist zähflüssig und hellgold bis dunkelbraun gefärbt.
Nach der Destillation des Copaibaharzes entsteht ein sanftes und angenehm holzig duftendes ätherisches Öl. Die Essenz wirkt wird erfüllend, erdend und belebend zugleich.
Copaiba verbessert die gesamte Körperwahrnehmung, indem es das Nerven- und Nadisystem gleichermaßen anspricht. Der Geruch darf tief in die Nase gezogen und intensiv wahrgenommen werden.

Honig oder Bienenwabe


Der Geruch dieser ätherischen Öle variiert von stark honigbetont bis hin zu einem leichten Duft nach Bienenwachs.
Die Essenz kann vor allem das Gehör und den Hörsinn erden. Die Schwingungen wirken weit öffnend auf den ganzen Kopf- und Halsbereich. Ganz so wie der leichte Flug einer Biene über die Wiesen und Wälder fühlen wir uns durch den Honig oder Bienenwachsgeruch beschwingt und in einer leichten Verbindung zu Mutter Erde. Die Düfte stabilisieren und sorgen für eine ausgeglichene und friedliche Emotionalität sowie ein gutes Zugehörigkeitsgefühl.

Ingwer

Ingwer ist ein extrem wärmendes ätherisches Öl, das die Mitte und den Fluss der leichten Lebenskräfte fördert. Der fruchtig, würzig bis scharfe Geruch öffnet die Gefäße und regt die Durchblutung an. Angstzustände können durch die Weitung und Wärme verfliegen. Der Geist wird sanft geerdet und mit Selbstbewusstsein erfüllt.
Man sagt dem Duft des Ingwer Öls auch nach, den Magen zu klären und zu stärken. Dinge, die hier schwer verdaulich liegen und auf den Geist drücken, lösen sich. Die Verbindung zum eigenen Menschsein und den freien Gedanken wird wieder hergestellt.

Kiefer

Die Kiefer ähnelt der Zeder, ist insgesamt jedoch erfrischender und belebender. Der Duft kann je nach Hersteller und Produkt leicht variieren. Mal ist die Kiefer fein holzig, würzig und edel. Aus Nadeln gewonnene Öle können eine starke kampferartige bis terpentinähnliche Note besitzen. Bei den indigenen Völkern Nordamerikas kamen in den Schwitzhütten vorzugsweise Kiefernnadeln zum Einsatz. Kiefer klärt den Geist und den Astralkörper. Sie sorgt für eine tiefe Anbindung und Einsichten in die Weisheit der Mutter Erde. Besonders würziges Kiefer Öl eignet sich in besonderer Weise zur Entspannung des gesamten Körpers.

Der aromatische, belebende und typische Geruch des Lavendels öffnet und klärt den Geist. Früher hängte man Lavendel-Sträuße in Räumen von der Decke herabhängend auf, um böse Geister zu vertreiben. Lavendel ist ein sehr starkes und tief wirkendes ätherisches Öl. In kleinsten Mengen angewendet erzielt es große Wirkungen.
Die beliebte Duftpflanze bringt uns mit unserer Ganzheit und dem tiefen Heilsein als Mensch auf Mutter Erde in Verbindung. Regelmäßig angewendet stellt der Lavendel den Menschen fest auf den Boden und hüllt ihn sicher in seine eigene Kraft und Würde ein.

Patchouli

Der Duft der Patchouli-Pflanze aus Asien ist erdig, rauchig, exotisch und holzig. In den 1960er Jahren war Patchouli der Inbegriff des guten, edlen Geruches. Heute empfinden ihn manche aufgrund dieses Erbes als aufdringlich bis muffig. Wenn man Patchouli mag, wirkt das ätherische Öl direkt auf das Wurzelchakra und kann die feinstoffliche Wurzeln tief in die Erde treiben. Die Kraft aus der erdigen, warmen Tiefe klärt den Verstand, stärkt das Selbstbewusstsein und öffnet den Körper für eine satte und genussvolle Lebensweise.

Vetiver

Vetiver ist ein in tropischen Regionen Asien beheimatetes Süßgras. Bis zu einem Meter hoch, hält es sich durch ein ungewöhnlich dichtes und starkes Wurzelgeflecht selbst dort fest, wo starke Bodenerosion herrscht. Man sagt den Wurzeln sogar nach, entgiftend auf die Erde zu wirken. Die Kraft der feinen und gleichzeitig festen Wurzeln gibt das ätherische Vetiver Öl an den Menschen weiter. Der Duft ist schwer, nach satter Erde riechend und balancierend. Das Öl wirkt auf die Fußsohlen ebenso wie auf das Magendarm-Nerven-Geflecht. Vetiver vermag so die esoterische Mitte des Menschen zu erden, verleiht sanfte Heiterkeit und mildert Stress.

Ylang-Ylang

Der schwere, süßliche und exotische Duft der tropischen Ylang-Ylang Blüte öffnet das Herz und wirkt emotional ausgleichend. Der Kontakt zu Mutter Erde kommt auf sehr blumige und stimmungsvolle Weise zustande.
Fast schon betäubend kann die Ylang-Ylang Essenz uns einhüllen. Es entsteht ein zartes Netz aus Licht und vielen tausend kleinen Wurzeln, die uns fest an Mutter Erde und die Liebe anbinden. Ylang-Ylang hilft besonders gut bei Traurigkeit und Zweifeln. Der Duft weckt Erinnerung an unser wahres Menschsein und die jederzeit verfügbare liebevolle Verbindung zur Erde.

Zeder

Einige der vielen Zederarten weltweit gehören zu den ältesten und zähsten Bäumen dieser Erde. Sie wachsen bis hoch in den Himalaya, erreichen stattliche Höhen und ein sehr hohes Alter. Das ätherische Öl und das Holz der Zeder versprühen einen würzigen, holzigen und warmen Duft.
Durch die Aufnahme der Zedernholz Aromen fühlt sich der Mensch geborgen und fest geerdet in einer weichen, dichten Atmosphäre. Zeder stellt die Füße sanft auf den Boden, wirkt tief in den Beckenraum und bis ins Herz hinein. Das Aroma fördert unsere weiche Seite und richtet das Gefühlsleben auf sanfte Weise neu aus.

Zypresse

Aufrecht und stolz steht die Zypresse in der Landschaft. Gleichzeitig bringt dieser markante und einzigartige Baum eine angenehme Leichtigkeit mit sich. Durch den Duft wird die Wirbelsäule sanft gestreichelt und ausgerichtet. Wir erhalten unsere geistige und körperliche Elastizität zurück.

Holzig, würzig und frisch öffnet der Duft die oberen Atemwege und verbindet den Atem mit Mutter Erde. Durch den erneuten Fluss können sich Gefühle von leichter Sicherheit, Größe und Stabilität einstellen.

Ätherischen Öle haben eine gute Wirkung auf das psychische Gleichgewicht. Sie bewirken eine seelische Verstimmung und regeln aus dem Gleichgewicht Geratenes und sie entziehen einer bestehenden Krankheit den Nährboden. Die Öle wirken gleichermaßen auf den menschlichen Körper sowie die Seele im ganzheitlichen Sinn.


Wissenschaftliche Studien über den Nachweis der Zusammenhänge von ätherischen Ölen auf den Organismus liegen heute in großer Zahl und hinreichender Qualität vor. Diese liegen vorwiegend in englischer Sprache vor. Dabei ist die Aromatherapie ein anerkanntes Verfahren aus der Komplementärtherapie.

 

Die biologischen Wirkungen ätherischer Öle

Die biologischen Auswirkungen von ätherischen Duftstoffen und Ölen lassen sich in jedem Falle nachweisen. Daher sind die wichtigsten Inhaltsstoffe des Lavendelöls, Linalylacetat und Linalool maßgeblich für die diesem Öl zugeschriebenen antikonvulsiven, stressabbauenden und anxiolytischen Wirkungen auf das menschliche Nervensystem verantwortlich. So sind die sedativen und die antikonvulsiven Wirkungen des Linalools dosisabhängig. In höheren Dosen wirkt das Linalool toxisch. Hier haben Tierversuche gezeigt, dass das Linalool die Glutamatbindung im Rattencortex hemmt. Darauf kann die antikonvulsive Wirkung zurückgeführt werden.


EEG-Untersuchungen ergaben, dass das Lavendelöl den Anteil jener für den Tiefschlaf und die Relaxation zuständigen Alpha-Wellen erhöhen kann. Außer den Wirkungen auf das Nervensystem wird den ätherischen Ölen aus der Klasse der Terpene gleichzeitig eine krebspräventive Wirkung zugesagt. Dazu zählen Perillylalkohol, Limonen und Perillinsäure. Dies ist ein Metabolit von Perillylalkohol und Limonen. Perillylalkohol und Perillinsäure hemmen besonders sicher die Farnesyltransferase. Dies ist ein Enzym, welches für die Isoprenylierung der Onkogenprodukte zuständig ist.


Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die Proteine in die Zellmembran einlagern und die Tumorentwicklung und Zellteilung induzieren können. Perillylalkohol kann außerdem die Zellapoptose veranlassen und besitzt antioxidative Eigenschaften. Die krebstherapeutische Wirkung des Perillylalkohol und Limonen wird derzeit in klinischen Studien bei Lungen-, Mamma- und Pankreaskarzinom erforscht.


Ätherische Öle wie zum Beispiel das Lavendelöl könnten reduzierend auf Ängste wirken und sie könnten die körpereigene Widerstandsfähigkeit und die Abwehr steigern. Nachteilig ist außerdem, dass plazebokontrollierte Untersuchungen zum Beweis der Wirksamkeit bisher fehlten wie eine anerkannte Methodenforschung zum Erhalt der Ergebnisse. Mühsale bereitet auch eine Differenzierung zwischen pharmakologisch-physiologischer und der psychischen Wirkung.

So werden viele Versuche unternommen, bei welchen Versuchspersonen über eine Atemmaske Luft zugeführt wird, damit der olfaktorische Einfluss ausgeklammert wird. Hierzu wird das ätherische Öl topisch verabreicht. Für eine Aromatherapie spricht vor allem der angenehme, das Wohlbefinden erhöhende Duft der ätherischen Öle. Dabei ist zu beachten, dass ätherische Öle im menschlichen Körper kumulieren und dass oftmals hier Organochlorpestizide in diesen enthalten sind, welche vor allem bei Massagen in hohen Mengen perkutan aufgenommen werden und sich im menschlichen Körper anreichern.

 

Die Bedeutung der Aromatherapie mit ätherischen Ölen

Eine Aromatherapie ist eine Anwendung ätherischer Öle zur Entspannung und Beeinflussung des Körpers. Diese Therapien finden zur Linderung von Krankheiten Anwendung und zur Wellness von Geist und Körper. Die Aromatherpaie eine Form der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie). Hierzu werden die ätherischen Öle meist direkt am Körper oder mithilfe eines Inhalators als Dufttherapie angewandt. Dies kann auch in Form von Einreibungen, Massagen, Bädern, Raumbeduftung, oraler Einnahme oder Inhalation erfolgen. Ätherischen Düften wird schon sehr lange eine heilende Wirkung zugesagt, welche nicht bei jedem Aroma durch medizinische Studien nachgewiesen wurde. Trotzdem finden Aromatherapien als Alternativmedizin im Gesundheitswesen Anwendung. Vor allem dann, wenn chemische Arzneimittel nicht gegen Infekte, Pilze, Viren oder Bakterien wirken oder der zu Patient allergisch hierauf reagiert. In der Homöopathie, welche auf Arzneimittel weitestgehend verzichtet und Wert auf die naturgemäße Lebensart legt, sind die Aromatherapien mit wohlriechenden Ölen ein guter Bestandteil. Zudem kommen ätherische Öle bei diversen verschiedenen zum Einsatz, welche als Aromatherapiemassagen angeboten werden oder bei er Aromaherapie im Bereich der Sauna. Einige Öle aus dem Verkauf stammen nicht aus naturbelassenen Quellen, sondern sind halbsynthetisch oder synthetisch hergestellt. Natürliche Aromaöle sind in aller Regel teurer als die synthetisch gewonnenen Produkte.

Nach dem §1 Heilpraktikergesetz sind in Deutschland lediglich Ärzte mit einer Bestallung und Heilpraktiker, welche eine entsprechende Erlaubnis erteilt worden ist, dazu berechtigt, die Aromaheilkunde gewerbsmäßig auszuführen. Zu den Aktivitäten des Heilpraktikers gehören die Diagnose, die Heilung bzw. die Linderung von Krankheiten, bei Menschen. Ein wichtiger Bestandteil des Verfahrens ist die Aromatherapie. Allerdings unterscheiden sich jene Anwendungsgebiete und -formen ätherischer Öle. Sind die Öle nicht in Heilmitteln enthalten, unterliegen diese nicht dem Arzneimittelrecht. So sind sie frei verkäuflich und beliebig anwendbar. Es gibt zudem Aromatherapeuten, welche sich auf jenes Gebiet spezialisiert haben, bei welchen die Patienten eine Therapie mit ätherischen Ölen bekommen.

Es gibt viele unterschiedliche Erklärungsansätze für die Wirkung einer Aromatherapie. Nach dem esoterischen Verständnis beruht die Wirkung darauf, dass jeder Pflanze eine eigene Seele beiwohnt, welche mit dem Öl eingeatmet wird und dazu dienlich ist, bestimmte Defizite im Körper des Menschen auszugleichen und hierdurch eine Heilung zu erreichen.

Die wissenschaftlich erklärte Aromatherapie geht vor allem davon aus, dass die ätherischen Öle über den Geruchssinn bestimmte Reaktionen im Gehirn auslösen. Auf diese Weise kann ein angenehmer Duft stimmungsaufhellend und zugleich entspannend wirken, wodurch der Heilungsprozess positiv beeinflusst werden.
Bestimmte ätherische Öle sollen außerdem über besondere Effekte verfügen. So wird zum Beispiel dem Eukalyptusöl eine schleimlösende Wirkungsweise zugeschrieben.

Außerdem sind die Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen fettlöslich und sind aus kleinen Molekülen zusammengesetzt. Deshalb können diese Öle direkt über die Haut und die eingeatmeten Öle über die Schleimhäute in die Blutbahn gelangen und zu den Organen befördert werden. Ergebnisse der Studien weisen darauf hin, dass auf jenem Wege die Funktionen der Organe beeinflusst werden können.

Für viele die meisten der ätherischen Öle liegen wissenschaftliche Erklärungen vor. Gesichert ist vor allem, dass verschiedene Düfte eine stimmungsaufhellende und entspannende Wirkung haben und auf diese Weise den Verlauf von Krankheiten auf positive Weise beeinflussen können. In Untersuchungen zeigte sich beispielsweise, dass Demenzpatienten durch eine Aromatherapie von der verringerten Erregbarkeit profitierten, bei Krebspatienten verringerte sich die Ängstlichkeit sowie das Wohlbefinden.

 

Die Wirkung ätherischer Öle bei Krankheiten

Ätherische Öle enthalten solche Inhaltsstoffe aus Pflanzen in einer konzentrierten Form, weshalb schon geringe Mengen eine hohe Wirkung aufweisen können. Benutzen die Patienten ätherische Öle, die entzündungshemmend wirken (zum Beispiel Copaiba oder Weihrauch), dann können die Öle Entzündungen sehr wirksam bekämpfen.

Es gibt eine große Zahl verschiedener ätherischer Öle, die zur Besserung von chronischen Entzündungen verwendet werden können. Einige Öle wirken auch vorbeugend, indem diese die Anwender mit Antioxidantien versorgen oder entgiftend wirken können, was die Entstehung von Entzündungen minimiert. Weitere Öle wirken dagegen direkt gegen schon vorhandene Entzündungen.


Der Copaiba-Baum ein solch wirksames Gewächs. Er wächst vor allem in den Regenwäldern und gilt in dessen Heimat als ein beliebtes Allheilmittel. Sein ätherische Öl wird aus dem Harz destilliert. Dieses gilt als stark entzündungshemmend und konnte in Studien schulmedizinische Medikamente sehr gut entgegenwirken.


Der Stoff Beta-Carophyllen macht mehr als 50 Prozent aller Inhaltsstoffe des Copaibaöls aus. In Studien konnte bewiesen werden, dass das Beta-Carophyllen stark entzündungshemmend wirken kann. Das Copaibaöl gilt zudem als besonders mild und kann daher gut in höherer Konzentration angewandt werden.

Pfefferminze –hilft durch Einreiben bei Kopf- und Nackenschmerzen. Das hier enthaltene Menthol und das Menthofuran aus den Blättern der Pfefferminzpflanze blockieren die Leitung von Schmerzsignalen und entspannen durch den Kältereiz vor allem die Muskeln.
Dazu werden 6 bis 7 Tropfen des Pfefferminzöls mit 200 Milliliter Mandel- oder Jojobaöl vermischt. Die Schmerzpunkte werden dann in Kreisen mit etwas Druck 2 bis 3 Minuten massiert.

Ein Zitrus-Fußbad hilft gut bei kalten Füßen und einer beginnenden Erkältung. Die sekundären Pflanzenstoffe wie Pinen, Terpineol, Camphen und Limonen erhöhen die Durchblutung und stärken das Immunsystem über die Atemwege. Diese Stoffe wirken zudem gegen Viren und Bakterien, steigern das Schwitzen und senken das Fieber.

Eine Duftkompresse kann bei Schlafproblemen helfen. Das enthaltene Linalool im Lavendelöl entspannt und beruhigt. Zudem hilft es, die Schlafqualität zu optimieren und beruhigt die gestressten Nerven. Mit der korrekten Anwendung können sich die betroffenen den entspannten Schlaf zurückholen.
Dazu werden 3 Tropfen Lavendelöl auf ein Tuch aus Baumwolle geträufelt und auf die Brust gelegt. Dann wird der Schlafanzug darüber gezogen und sich ins Bett gelegt.

 

Ätherische Öle sind eine sanfte Alternative bei Alltagsbeschwerden zu herkömmlichen Medikamenten. Besonders Öle mit Waldduft wirken positiv auf unseren Körper, da die wertvollen Inhaltsstoffe der Nadelhölzer auf vielfache Weise die Sinne stimulieren. Nicht umsonst suchen viele Menschen den Ausgleich im Wald zum hektischen Alltag. Der Duft von Holz und Tannennadeln beruhigt und wirkt sich positiv auf unsere Seele aus.

Die Kraft des Waldes

Von den über 120 Sorten ätherischer Öle gibt es an die 10 Sorten, die nach Wald duften. Dazu zählen

- Edeltanne
- Eichenmoos
- Fichtennadel
- Latschenkiefer
- Kiefernadel
- Zedernholz
- Lärche
- Zirbelkiefer
- Weißtanne
- Lorbeer

Im folgenden konzentrieren wir uns auf drei ätherische Öle: Fichtennadelöl, Zedernöl sowie Zirbelkiefernöl.

Fichtennadelöl (Piceae aetheroleum)

  • Gattung
  • Kieferngewächse
  • Duft
  • Würziger Waldgeruch, frisch, leicht süß
  • Inhaltsstoffe
  • Bornylacetat (45%), Borneol (8%), Camphen (26%) sowie Limonen und Pinen.
  • Herstellung
  • Wasserdampfdestillation aus den Nadeln, Ästen und Zweigen

Anwendung Innerlich

Fichtennadelöl innerlich eingenommen hilft unter anderem bei Harnwegserkrankungen, Lungenentzündung, Nierensteinen, Bronchitis, Asthma, Grippe, festsitzendem Husten, Lebererkrankungen, Gallenblasenentzündung.

Anwendung äußerlich

Bei der äußerlichen Anwendung von Fichtennadelöl hilft es bei Erkrankungen wie Erkältung, Rheuma, Durchblutungsstörungen, Stirnhöhlenentzündungen, Bronchitis.

Wirkung und Nebenwirkungen

Insgesamt wirkt Fichtennadelöl tonisierend, Immunstärkend, anregend auf den Geist, beruhigend auf den Körper, entzündungshemmend, fungizid, schweiß- und harntreibend, schleimlösend, antimikrobiell, desodorierend. Fichtennadelöl ist sehr verträglich, daher gibt es keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen.

Do it yourself Anwendung (DIY)

Als Badezusatz bei Erkältungen

Fichtennadelöl befreit die Nase, wirkt auswurffördernd und beruhigt die Atemwege. Daher eignet es sich prima als Badezusatz bei Erkältungen sowie Bronchitis. Dafür drei Tropfen ätherisches Lavendelöl mit sechs Tropfen Fichtennadelöl mischen, einen Teelöffel Honig sowie zwei Esslöffel Sahne (ätherische Öle sind fettlöslich) zugeben, alles gut umrühren. Diese Mischung reicht für ein Vollbad.

Als Dampfbad bei Erkältungen hilft Fichtennadelöl ebenfalls sehr gut. Zwei bis drei Tropfen dieses ätherischen Öls in ein Liter heißes Wasser geben und für etwa eine Viertelstunde die wohltuenden Dämpfe inhalieren.

Anwendung in der Duftlampe

Um die Luft zu erfrischen und von sämtlichen Schmutzpartikeln zu befreien, eignet sich eine Mischung aus zwei Tropfen Eukalyptusöl und zehn Tropfen Fichtennadelöl. Die Mischung ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Innere Anwendung

Für die innere Anwendung beispielsweise bei Harnwegsinfekten, Asthma oder Nierensteinen können dreimal am Tag drei Tropfen Fichtennadelöl mit einem Teelöffel Honig in 150 ml heißen Tee oder heißes Wasser gegeben und getrunken werden.

Zedernöl (Oleum cedri)

Gattung: Zedern, Kieferngewächse

Duft: leicht holzig, würzig

Inhaltsstoffe

Linolsäure (75%), Palmitinsäure (6%), Stearinsäure (9%) sowie Cadinen, Terpene, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Vitamine A,B,D,E,F

Herstellung

Wasserdampfdestillation aus dem Zedernholz

Anwendung innerlich

Innerlich angewendet hilft Zedernöl bei Akne, Husten, Schnupfen, verschleimte Bronchien, Nervosität, Harnwegsinfekten.

Anwendung äußerlich

Die äußerliche Anwendung von Zedernöl hilft bei Beschwerden wie Nierenbeckenentzündung, Angststörungen, Haarausfall, Schlafstörungen, Hautkrankheiten, Beschwerden in den Wechseljahren, depressiven Verstimmungen.

Wirkung und Nebenwirkungen

Zedernöl wirkt antiseptisch, schleimlösend, krampflösend, angstlösend, beruhigend, Blasen- und Nierenstärkend, adstringierend, reinigend. Epileptiker, Schwangere sowie Kinder unter 10 Jahren sollten das Öl nicht anwenden. Nicht überdosieren, es kann das zentrale Nervensystem reizen.

DIY

Für die innere Anwendung bei Akne, Harnwegsinfekten, Husten, Juckreiz oder Nervosität können bis zu dreimal am Tag drei Tropfen Zedernöl zusammen mit einem Teelöffel Honig in 150 ml heißes Wasser oder Tee gegeben werden.

Für die äußere Anwendung bei Hautkrankheiten oder leichten Wunden sind Kompressen mit Zedernöl ideal. In ein Glas mit abgekochtem Wasser 15 Tropfen Zedernöl geben, die Kompresse damit tränken und für 10 Minuten auf die betroffene Stelle geben. Dreimal täglich wiederholen.

Als Anwendung in der Duftlampe zur inneren Stärkung und stimmungsaufhellend drei Tropfen Bergamotte und vier Tropfen Zedernöl ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Zedernöl als Aromatherapie wirkt ebenfalls sehr gut bei festsitzendem Husten. 5 Tropfen Zedernöl und fünf Tropfen Kamillenöl ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Bei Haarausfall und Schuppen helfen 8 Tropfen Zedernöl im herkömmlichen Shampoo (einmalig in die Flasche geben). Kann täglich angewendet werden.

Zirbelkiefernöl (Pinus Cembra)

Gattung: Kieferngewächse

Duft: waldig, kampferähnlich, würzig, frisch

Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Pinen, Cineol, Limonen, Camphen, Cadinen sowie Phellandren.

Herstellung

Per Wasserdampfdestillation der Nadeln und Zweigspitzen

Zirbelkieferöl soll nach neuesten ärztlichen Empfehlungen nicht innerlich angewendet werden, daher entfällt der Punkt an dieser Stelle.

Anwendung äußerlich

Äußerlich angewendet hilft Zirbelkieferöl bei Depressionen, Schlafstörungen, Angst, Energielosigkeit, Durchblutungsstörungen, Nervosität, Muskelkater/ Muskelschmerzen, Erkältungskrankheiten, Stress

Wirkung und Nebenwirkungen

Zirbelkieferöl wirkt insgesamt antiseptisch, durchblutungsfördernd, reinigend, stärkend, antidepressiv, schlaffördernd, schmerzstillend, schleimlösend, entkrampfend, entgiftend, stimmungsaufhellend. Auf keinen Fall innerlich einnehmen. Unverdünnt kann es zu Hautreizungen führen.

Zirbelkieferöl als Insektenschutz

Im Frühling und Sommer wehrt das ätherische Öl wirksam Mücken und Motten ab. Drei Tropfen Zedernholz, fünf Tropfen Zirbelkieferöl sowie fünf Tropfen Lavendel ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Zur Steigerung des Selbstbewusstseins sowie der Widerstandskraft genügt ein Tropfen Zirbelkieferöl auf einem Taschentuch zur bewussten Einatmung.

Ein Dampfbad mit diesem ätherischen Öl lindert Erkältungsbeschwerden. Fünf Tropfen Zirbelkieferöl in etwa 500 ml heißes Wasser geben und für eine Viertelstunde inhalieren.

Als Badezusatz wirkt die Zirbe immunstärkend, hautreinigend, stimmungsaufhellend sowie beruhigend. Fünf Tropfen Zirbelkieferöl mit einem Teelöffel Meersalz ins Badewasser geben und für maximal zwanzig Minuten das Bad genießen.

Bei sämtlichen Muskelverspannungen hilft ein Massageöl. Sechs Tropfen Wacholderöl, vier Tropfen Rosmarin sowie acht Tropfen Zirbelkieferöl mit 50 ml Sesam- oder Mandelöl mischen und auf die betroffenen Stellen einmassieren.

Die in diesem Artikel erwähnten Walddüfte erhalten sie in dieser Geschenkbox:

Der große Duft der weiten Welt muss gar nicht so weit hergeholt werden. Denn der passende Raumduft in den eigenen vier Wänden kann schon selbst höchst verwöhnte Nasen glücklich stimmen. Üble Gerüche sind nicht wirklich förderlich fürs Raumklima. Und stellt sich Besuch ein, kann die schlecht riechende Wohnung ein recht schlechtes Bild auf die Bewohner fallen lassen. Dabei geschieht dies noch nicht einmal mit Absicht.

Einige Gerüche stammen beispielsweise vom Kochen, denn so können bestimmte Gemüse, wie Kohl und auch auch Zwiebeln und Knoblauch oder Ähnliches dafür sorgen, dass die ganze Wohnung durch den Kochschwaden durchzogen muffelt. Aber auch kalter Rauch von Zigaretten, oder wenn sich Haustiere, wie Katzen, Hunde und Kaninchen, Meerschweinchen und Co im Haushalt aufhalten hinterlassen auch sie bestimmte Gerüche. Dennoch ist es nicht schwierig den üblen Raumgerüchen mit einfachen Dingen an den Kragen gehen zu können und die Wohnung in eine wohlriechende Oase zu verwandeln.

Shisha als Raumduft?

Ja, durchaus gut möglich. Denn auch das kann man besonders gut als Raucher von Zigaretten innerhalb der Wohnung sehr guttun. Wenn man dann auch noch die Shisha mag, umso besser
Beim gemütlichen Rauchen und Genießen der Shisha zu Hause kann man selbst hierbei darauf achten, dass der Rauch durchaus auch angenehm duften kann. Denn wenn man gut duftende und aromatische Tabaksorten für den Gebrauch der Wasserpfeife aussucht, wie z.B. der Holster Shisha Tabak, duftet die komplette Wohnung sehr angenehm, obwohl es sich bei diesem Raumduft lediglich nur um den Rauch der Shisha handelt.

Ätherische Öle und Co

Auch ganz bestimmte Öle, die wieder um nach ganz bestimmten Kräutern beispielsweise duften, können das Raumklima um ein Vielfaches ganz einfach verbessern. Je nachdem welches Aroma oder welche Duftnote man sich dabei aussucht, kann der Duft so dominant und betörend präsent sein, dass man sich gar nicht mehr von diesem Duft trennen möchte. Es gibt bestimmte Düfte und die dazugehörigen Utensilien, die man passend zu allen Räumen aufstellen kann. Besonders Öle, die anhand von Holzstäbchen beispielsweise ihre betörenden Düfte frei geben, sind sehr gut geeignet. Man kann sie überall aufstellen und sie sehen zudem auch noch dekorativ aus. Im sanitären Bereich findet man sie mit am häufigsten. Aber auch Duftspender in anderen Formen und Varianten sind auf dem Markt.

Kerzen duften lassen

Der Kerzenschein ist immer etwas besonders Schönes und er gibt uns Wohlbehagen und Gemütlichkeit. Besonders in den kalten Wintermonaten und in den Herbsttagen. Doch die Kerze kann auch generell immer am Abend angezündet werden. Und wenn es zudem noch eine Duftkerze ist, kann sie gleich auch den Part des schönen und aromatischen Duftes innerhalb der Wohnung übernehmen.

Kochgerüche clever überlappen

Wenn man zum Beispiel Fisch kocht oder brät entstehen extreme Gerüche in der Küche und auch schlussendlich in der gesamten Wohnung. Doch mit kleinen Haushaltstricks kann man so einiges verhindern. Denn wenn man dabei zeitgleich etwas Essig ins Wasser gibt und beides zum Kochen bringt, wird der Geruch des Fisches neutralisiert. Denn in der Regel hilft auch ein andauerndes Lüften beim Braten von Fisch nicht, um wieder gute Luft in die Wohnung zu bringen.