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Rezept zur Herstellung eines eigenen Badesalzes mit ätherischen Ölen

eigenes Badesalz mit Ätherischen Ölen

Der Alltag von uns Menschen ist häufig stressig und sehr anstrengend. Möglichkeiten zur Entspannung sind immer mehr gefragt, im Internet finden sich nach kurzer Recherche ganze Communities, die mit den verschiedensten Entspannungstechniken Erfahrungen haben und sich darüber austauschen.

Ein zentrales Element dabei ist das klassische Entspannungsbad mit Badesalz und ätherischen Ölen. Ein Entspannungsbad ist nicht nur schnell und einfach angerichtet, auch das entsprechende Badesalz kann man ohne viel Mühe selbst herstellen. Wie das funktioniert und was dabei unbedingt beachtet werden sollte, beantworten die folgenden Fragen.

Welche Utensilien werden zur Herstellung eines eigenen Badesalzes mit ätherischen Ölen benötigt?

Um eigenes Badesalz herzustellen, bedarf es nur weniger Zutaten. Zum Einen benötigt man das zu verwendende Salz und zum Schluss das gewünschte ätherische Öl, je nachdem, was für eine spezielle Wirkung erzielt werden soll oder wonach sich die eigenen Vorlieben richten. Mit diesen beiden Hauptbestandteilen gelingt schon schnell ein eigenes Badesalz. Wer etwas spezieller in der Herstellung sein möchte, benötigt zum Anderen noch ein Trägeröl, wie zum Beispiel Kokos- oder Jojobaöl und für den optischen Effekt getrocknete Blütenblätter oder auch spezielle Kräuter. Um aus dem Badesalz noch zusätzlich einen richtigen Hingucker zu machen, kann auch Lebensmittelfarbe verwendet werden.
Für das Zusammenmischen braucht man eine ausreichend große Schüssel und um das Ganze aufzubewahren empfiehlt sich schlussendlich noch ein geeignetes und gut verschließbares, luftdichtes Gefäß.

Welches Salz eignet sich am besten zur Herstellung des eigenen Badesalzes?

Für das Salz wird kein spezielles Salz benötigt, empfohlen werden aber Salze wie grobes Meersalz,,Himalaya-Salz, Steinsalz, Totes-Meer-Salz oder auch Bittersalz. Auch das Zusammenmischen der verschiedenen Salzarten ist möglich. Die Körnung des Salzes ist individuell wählbar, jedoch sollte man bedenken, dass zu grobes Salz sich nicht so schnell auflösen und daher im Wasser unangenehm auffallen kann, wenn man auf den Körnern sitzt.
Zu beachten ist weiterhin, dass Bittersalz schon von Natur aus eine eigene Wirkung mitbringt und dabei helfen kann, den Körper zu beruhigen. Zudem entspannt es beanspruchte Muskeln, kann bei Schwellungen wohltuend wirken und hilft bei der Erneuerung alter Haut. Hier ist es besonders wichtig, das richtige ätherische Öl auszusuchen. Eine Kombination mit einem belebenden ätherischen Öl, wie etwa Pfefferminzöl, bewirkt im schlimmsten Fall eine Wirkungslosigkeit des hergestellten Badesalzes.

Welcher Behälter eignet sich für das eigene Badesalz am besten?

Zu empfehlen sind hierbei Behälter, die schlussendlich luftdicht verschlossen werden können. So entweichen die ätherischen Öle nicht bei längerer Lagerung und verlieren somit auch nicht den Großteil ihrer individuellen Wirkung. Das Material ist weitestgehend egal, sollte jedoch stabil genug sein, um vor Feuchtigkeit zu schützen. Auch von Materialien, die einen besonders starken Eigengeruch haben, sollte man lieber die Finger lassen, da sie das Dufterlebnis des eigenen Badesalzes massiv beeinträchtigen und damit stören können.
Mit einem gut verschließbaren Behältnis aus Glas liegt man im Zweifelsfall immer richtig.

Welche ätherischen Öle sind für das eigene Badesalz zu empfehlen?

Bei der Auswahl des jeweiligen ätherischen Öles sind der Fantasie im Prinzip keinerlei Grenzen gesetzt. Wer nur nach dem jeweiligen Geruchserlebnis geht, wird sich an wohlduftende Essenzen wie Rosen- oder Lavendelöl halten. Andere mögen es wiederum fruchtig und versuchen ihr Glück mit Zitronenöl oder Orangenöl.
Wer auf die besondere Wirkung der ätherischen Öle abzielt, wird sich vorher über die jeweiligen Effekte verschiedener Öle informieren und sein Badesalz somit herstellen.

Welches ätherische Öl hilft gegen welche Beschwerden?

Die verschiedenen Wirkungen der ätherischen Öle ist so vielfältig wie ihre Anzahl selbst. Sie duften also nicht nur gut und angenehm, sondern können bei richtiger Anwendung auch für den Körper heilend wirken.
Wofür welches Öl eingesetzt wird, das wird im Folgenden erläutert, einer besseren Übersichtlichkeit zuliebe beschränkt sich der Artikel jedoch auf die gängigsten ätherischen Öle.

Lavendelöl
Lavendelöl als Zutat in einem Badesalz ist der absolute Klassiker. Neben seinem angenehmen Duft erfrischt es den Körper, beruhigt das Gemüt und soll bei Muskelverspannungen, Stress und sogar Depressionen hilfreich sein.

Rosenöl
Mindestens genauso beliebt wie das Lavendelöl ist Rosenöl, wenn es um Badesalz geht. Es duftet lieblich und wirkt ebenfalls beruhigend. Es soll hilfreich bei Depressionen, chronischer Bronchitis und sogar Impotenz sein.

Pfefferminzöl
Dem Pfefferminzöl sagt man eine antiseptische und fiebersenkende Wirkung nach. Es befreit von Stress und wirkt stärkend.

Zitronenöl
Wer es fruchtig mag, der greift gerne zu Zitronenöl. Es wirkt erfrischend und belebend, senkt Fieber und hilft bei zu fettiger Haut. Der Duft ist leicht und angenehm.

Orangenöl
Ebenso wie Zitronenöl riecht Orangenöl herrlich fruchtig, hilft bei Hautunreinheiten und wird bei Übergewicht gern zur Unterstützung bei der Gewichtsabnahme genutzt. Auch bei Stress und Nervosität wirkt es lindernd.

Rosmarinöl
Rosmarinöl fördert die Gedächtnisleistung, lindert Muskelschmerzen und wirkt belebend. Auch bei Rheuma und Durchblutungsstörungen kommt es zum Einsatz, außerdem wird dem Rosmarinöl eine wachstumsanregende Wirkung beim Haarwuchs nachgesagt.

Es gibt noch eine unzählige Menge von ätherischen Ölen, die heilende und wohltuende Wirkungsmöglichkeiten aufweisen sollen. Je nach Vorliebe beim Duft sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Mit ein wenig Recherche lassen sich unendlich viele nützliche Informationen sammeln.

Welche Mischung der Zutaten ist bei der Herstellung von eigenem Badesalz zu empfehlen?

Nachdem nun die wichtigsten Informationen rund um das Thema "Badesalz aus eigener Herstellung" zusammengetragen worden sind, geht es nun an das richtige Zusammenmischen der Inhaltsstoffe. Für Anfänger eignet sich ein einfaches Grundrezept, um eine gut ausreichende Menge an Badesalz herzustellen.

Hierfür benötigen wir nur wenige Zutaten:

- eine Tasse Salz (z.B. Meersalz)
- Trägeröl, in diesem Fall z.B. ein EL Olivenöl oder Kokosöl
- das gewünschte ätherische Öl, in diesem Fall z.B. 10-20 Tropfen Lavendelöl
Optional:
- getrocknete Lavendelblüten, etwa eine Hand voll
- Lebensmittelfarbe, bei Lavendel z.B. violett

Zuerst wird das Salz in eine Schüssel gegeben und mit dem Trägeröl vermischt. So entsteht bereits die Grundmasse des späteren Badesalzes. Nun wird das ätherische Öl hinzugefügt und mit der Grundmasse ebenfalls gut vermischt. Der angenehme Duft breitet sich nun schon aus und verströmt schon sein wohltuendes Aroma. Das Badesalz ist im Grunde fertig hergestellt und einsatzbereit.

Wer nun noch gerne einen optischen Reiz hinzufügen möchte, kann nun noch mit den Blütenblättern und der Lebensmittelfarbe arbeiten. Hierzu werden die Lavendelblüten dem fertigen Salz hinzugefügt. Diese Masse wird nun auf zwei Schalen aufgeteilt. Die eine Schale bleibt unberührt, die andere Schale erhält ein paar Tropfen der Lebensmittelfarbe. Die Lebensmittelfarbe wird mit dem Badesalz gut vermengt und schimmert nun angenehm violett.

Jetzt wird das Gefäß benötigt, in dem das Badesalz letztendlich aufbewahrt werden soll. Hier kann man abwechselnd nun das unbehandelte weiße Salz und das violette Salz hinzufügen und erzeugt somit verschieden farbige Schichten.

Eine Herstellung von anderen Badesalzen mit verschiedenen ätherischen Ölen ist mit diesem Grundrezept jederzeit möglich. Bei Badesalz mit Zitronen- oder Orangenöl kann man z.B. mit getrockneter Zitronen- oder Orangenschale arbeiten und gelbe oder orangefarbene Lebensmittelfarbe hinzufügen, für Badesalz mit Pfefferminzöl eignen sich getrocknete Pfefferminzblätter. Somit hilft das Badesalz nicht nur bei unzähligen körperlichen Beschwerden, sondern wird, schön angerichtet in entsprechenden Gläsern, auch zu einem echten Hingucker im Badezimmer.
Wer hinterher mehr Erfahrung mit der Herstellung eigenen Badesalzes hat, der kann gerne mit der Menge der ätherischen Öle experimentieren und somit sehr leichte, aber auch sehr intensive Badesalze herstellen.

Wie heiß darf die Badewanne sein?

Ist die Rede von einem wohltuenden Entspannungsbad, denken die meisten sicherlich an eine heiß dampfende Badewanne. In Bezug auf das Badesalz ist die Wassertemperatur auch nicht ausschlaggebend. Viel wichtiger ist es, hier dem eigenen Körper etwas Gutes zu tun und den Kreislauf nicht zu überlasten. Ein viel zu heißes Bad überanstrengt unseren Organismus nur unnötig, während ein zu kühles Bad nicht den gewünschten Entspannungseffekt liefert. Die optimale Badetemperatur liegt zwischen 36 und 38°C und somit im Bereich der eigenen Körpertemperatur. Die Badezeit selbst sollte einen maximalen Zeitraum von 10 bis 15 Minuten nicht überschreiten.

Badesalz aus eigener Herstellung - ein einfaches Mittel, um optimal abzuschalten

Wer gerne badet und sich nach einem langen und anstrengenden Tag selbst belohnen möchte, für den ist das Entspannungsbad mit eigenem Badesalz nur zu empfehlen. Dazu benötigt man noch nicht einmal teure Produkte aus der Kosmetikabteilung im Supermarkt, bei denen man nicht sicher sein kann, welche Inhaltsstoffe dort wirklich verarbeitet sind. Es genügen Zutaten, die man schnell und einfach, aber auch kostengünstig selbst besorgen und zu Hause selbst zusammenmischen kann. Das macht nicht nur Spaß, sondern sieht im eigenen Bad oder als Geschenk für Freunde auch noch wunderschön aus. Ein Wellness-Wochenende ist also gar nicht nötig, da die perfekte Auszeit schon zu Hause beginnen kann.

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