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Marken von ätherischen Ölen im kritischen Vergleich

Der Einsatz ätherischer Öle für gesundheitliche Zwecke und auch innerhalb der Kosmetik hat in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Sie sind deshalb in vielfältigen Arzneien, in kosmetischen Produkten, Parfüms und zum Teil gleichfalls in Lebensmitteln enthalten.

 

Wesentliche Qualitätskriterien für ätherische Öle

Bei den üblichen Qualitätstests von ätherischen Ölen ist die Reinheit dieser nativen Stoffgemische ein grundlegendes Kriterium für Ihre fachmännische Bewertung. Deshalb dürfen keine künstlichen Aromen und Konservierungsstoffe in den Abfüllungen der Duftöle vorhanden sein. Darüber hinaus ist trotz des angenehmen Duftes gerade bei synthetischen Ölen kaum eine therapeutische Wirkung gegeben, sodass lediglich naturreine aromatische Substanzen in der alternativen Medizin Verwendung finden.

Es lassen sich daraufhin einige wesentliche Qualitätskriterien anführen, auf die beim Kauf bzw. der Anwendung ätherischer Öle zu achten ist:

 

 

  • Herkunft von der Stammpflanze
  • hundertprozentige Naturreinheit
  • schonende Destillation bei der Herstellung der Essenzen
  • Herkunft aus Wildsammlung oder biologischem Anbau
  • zertifizierte Bioprodukte mit dem EU-Bio-Logo
  • Einfluss klimatischer Bedingungen auf den Chemotyp

Qualitätvolle Sets von ätherischen Substanzen im Vergleich: Testergebnisse der Stiftung Warentest von 2020

Beim Kauf und dem Konsum der aromatischen Öle sollten in erster Linie speziell zusammengestellte Sets favorisiert werden, um hierdurch je nach Bedarf eine spezifische Wirksamkeit herbeizuführen.

Am 01.11.2020 hatte die Stiftung Warentest eine eingehende Qualitätsprüfung für ätherische Öle durchgeführt. Bei diesem Qualitätstest ging es speziell um die Anwendung sowie Wirkung und gleichfalls um etwaige Gegenanzeigen der wichtigsten im Handel erhältlichen Aromastoffe.

Mit am besten schnitt bei diesem einschlägigen Test das naturreine Set der Firma PRIMAVERA ab. Das Sortiment enthält Zitronenöl, Orangenöl und Grapefruitöl aus kontrolliertem biologischen Anbau.

Eine sehr gute Bewertung erhielt auch die Auswahl ätherischer Öle von FORCK, die sich ebenfalls aus naturreinen und hochwirksamen Essenzen zusammensetzt. Das Duftöl besteht aus Lavendel, Eukalyptus, Thymian, Rosmarin, Bergamotte und Zitronengras.

Das hochwertige Set von INNOO weist eine besondere Vielzahl aromatischer Ölprodukte auf. Es beinhaltet in den insgesamt 18 10ml Flaschen jeweils eines der folgenden ätherischen Substanzen: Lavendel, Eukalyptus, Teebaum, Zitronengras, Weihrauch, Orange, Zitrone, Minze, Rosmarin, Bergamotte, Zimt, Ylang-Ylang, Kamille, Rose, Grapefruit, Patschuli, Vanille und Salbei.

Nicht unerwähnt soll hier auch die hervorragende Zusammenstellung ätherischer Öle von dem renommierten Handelsunternehmen SKYMORE bleiben. Es enthält naturreine Duftöle aus Lavendel, Zitronengras, Eukalyptus, Orange, Minze und Teebaum.

Die unangefochtenen Spitzenreiter aus dieser getesteten Produktpalette sind die aromatischen Ölerzeugnisse von PRIMAVERA und FORCK. Geprüft wurden insgesamt zwölf verschiedene Duftöl Sortimente von 11 unterschiedlichen Herstellern. Alle kontrollierten Sets sind frei von künstlichen Inhaltsstoffen und genügen somit als naturreine Essenzen allen gängigen Qualitätsmaßstäben.

 

Die Duftöl Vergleichsstudie von test-vergleiche.com

Der Testsieger O'LINEAR im Rahmen dieser Studie erreichte mit deutlichem Abstand zu vergleichbaren Aromaölen mit einer 1,5 die Bestnote. Diese Komposition von Premium Duftölen besteht aus Zitrone, Lavendel, Teebaum, Orange, Pfefferminz, Eukalyptus und Rosmarin. Die darin zusätzlich enthaltene Mixtur "Anxiety-Relief" wurde im Rahmen der Kundenumfrage außerordentlich positiv bewertet. Jene exklusive Mischung wird als begehrte Naturmedizin nicht zuletzt bei schmerzhaften Muskelverspannungen, zur Stimmungsregulation sowie zur Stressbewältigung eingesetzt.

Der ebenfalls relevante Preis-Leistungs-Sieger bei diesem präzisen Qualitätstest heißt JANOLIA. Das Set von sechs 10ml Flaschen bildet eine Kombination von Kampfer, Minze und Eukalyptus zur wirksamen Erfrischung etwa bei einer Aromatherapie, von Wermut und Zitronengras zur effektiven Stärkung des Immunsystems, von Jasmin und süßer Orange zur Anhebung der Stimmung und letztlich von Lavendel zur Behebung von Schlafstörungen. Die umfangreiche Mischung zeichnet sich durch multifunktionale Verwendungsmöglichkeiten aus - von der Aromatherapie bis hin zu qualitätvollen Seifen und Shampoos.

 

Worauf ist bei der Nutzung der im Handel erhältlichen Duftöle die Aufmerksamkeit zu richten?

Die Stiftung Warentest erprobte bereits vor einigen Jahren, welche Ingredienzen in Duftkerzen oder Duftölen befindlich sind. Bei dieser repräsentativen Testreihe wurde unter anderem festgestellt, dass in vielen Produkten dieser Art hohe Konzentrationen ausgerechnet von jenen ätherischen Duftstoffen auftraten, die innerhalb bestimmter Gruppen empfindliche Allergien verursachen. Solche allergischen Reaktionen können dann insbesondere zu Atemnot und Kopfschmerzen führen.

Kontraindizierte Gegenanzeigen liegen teilweise bei den ätherischen Ölen Kampfer und Menthol vor. Hierbei ist besonders auf unter Umständen lebensgefährliche Allergien bei Kleinkindern Augenmerk zu legen. Diese spezifischen Ölsubstanzen können bei dieser Altersgruppe problematische Vergiftungserscheinungen und auch Krämpfe im Bereich des Kehlkopfes auslösen. Bei der Nutzung aromatischer Öle zu Heilzwecken ist stets auf eine wohldosierte Medikation achtzugeben, um zum Beispiel unerwünschte Hautallergien zu vermeiden.

Insgesamt gesehen vermögen somit auch gewisse naturreine, organische Duftöle schädliche Auswirkungen auf Menschen herbeizuführen. So reizen solche ätherischen Öle, die bevorzugt Aldehyde und Phenole enthalten, speziell die Augen und die Schleimhäute. In diese problematische Stoffgruppe müssen deswegen gerade solche bekannten Garten- und Würzkräuter wie Pfefferminze, exotisches Basilikum, Gewürznelken, Ceylon-Zimt, Majoran, Thymian, Zitronengras und Bohnenkraut eingeordnet werden. Etliche aromatische Öle aus Pfefferminze, Melisse, Ceylon-Zimt, Eichenmoos und Pinie sind außerdem oft die Ursache für die besagten sensiblen Hautirritationen.

 

Zur Diskussion der verschiedenen Markensieger bei den beiden einschlägigen Testreihen

Betrachtet man die Testsieger beziehungsweise die jeweiligen Spitzengruppen bei den beiden Qualitätsuntersuchungen durch die Stiftung Warentest und test-vergleiche.com, so gelangt man zu folgendem Resultat: Mit hoher Sicherheit völlig unproblematisch für eventuell gefährdete Gruppen von Allergikern ist streng genommen nur die Marke PRIMAVERA (Spitzenreiter bei der Erhebung von Stiftung Warentest). Alle übrigen hier erwähnten Markenleader verkaufen in den von ihnen angebotenen Sets jedoch mindestens eine für anfällige Menschen gegebenenfalls problematische Essenz wie zum Beispiel Pfefferminze, Zitronengras, Melisse, Majoran oder Basilikum.

Empfehlenswert für die Verbraucher ist hierbei aber ebenso die Topmarke INNOO, da jede der 18 10ml Flaschen jeweils eine reine Komponente aus der entsprechenden Herkunftspflanze enthält. Somit sind alle Personen, die empfänglich für bestimmte Allergien sind, dazu in der Lage, aus diesem umfassenden Set das für sie optimale Produkt auszuwählen.

Insbesondere die führenden Marken PRIMAVERA und SONNENTOR sind schon mit dem EU-Bio-Logo prämiert worden.

 

Das Fazit

Die wertvollsten ätherischen Öle sind naturrein und entstammen einem kontrollierten biologischen Anbau. Frei von allen synthetischen Inhaltsstoffen entfalten sie eine hohe bioaktive Wirkung. Beim Kauf dieser natürlichen Substanzen sollten jedoch in erster Linie extra zusammengestellte, "reine" Sets von den einschlägigen Stammpflanzen bevorzugt werden, um hierdurch je nach Bedarf eine spezifische Wirksamkeit herbeizuführen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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