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Cannabidiol (CBD) Öl ist ein Produkt, das aus Cannabis gewonnen wird. Es ist eine Art Cannabinoid der Chemikalien, die natürlicherweise in Marihuana-Pflanzen vorkommen. Obwohl es aus Marihuana-Pflanzen stammt, erzeugt CBD keinen „ich bin high“ Effekt oder irgendeine Form von Vergiftung - die durch ein anderes Cannabinoid verursacht wird, das als THC bekannt ist.

Es gibt einige Kontroversen um Cannabis-Produkte wie CBD-Öl, weil Marihuana in der Freizeit verwendet wird. Das Bewusstsein für die möglichen gesundheitlichen Vorteile von CBD-Öl wächst jedoch. Folgendes müssen Sie über sechs mögliche medizinische Anwendungen von CBD und den Stand der Forschung wissen:

1. CBD Öle können Angstzustände lindern

CBD kann Ihnen möglicherweise dabei helfen, mit Angstzuständen umzugehen. Forscher denken dabei an vertrauenswürdige Quelle. Es kann die Art und Weise verändern, wie die Rezeptoren Ihres Gehirns auf Serotonin reagieren, eine Chemikalie, die mit der psychischen Gesundheit zusammenhängt. Rezeptoren sind winzige Proteine, die an Ihre Zellen gebunden sind und chemische Botschaften empfangen und Ihren Zellen helfen, auf verschiedene Reize zu reagieren.

Ein Studie Trusted Source fanden heraus, dass eine 600-mg-Dosis CBD Menschen mit sozialer Angst half, eine freie Rede zu halten. Andere frühe Studien mit Tieren haben gezeigt, dass CBD Öl helfen kann, Angstzustände zu lindern, in dem:

  • Stress abbauen
  • Verringerung der physiologischen Auswirkungen von Angstzuständen, wie z. B. einer erhöhten Herzfrequenz
  • Verbesserung der Symptome einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS)
  • Schlafstörungen bei Schlaflosigkeit

2. Epilepsie-Anfall

CBD war bereits in den Nachrichten als mögliche Behandlung für Epilepsie. Die Forschung steckt noch in den Anfängen. Forscher testen, wie viel CBD die Anzahl der Anfälle bei Menschen mit Epilepsie reduzieren kann und wie sicher es ist. Die American Epilepsy Society gibt an, dass die Cannabidiol- Forschung Hoffnung solche Anfallsleiden untersucht und dass derzeit Forschungen durchgeführt werden, um die sichere Anwendung besser zu verstehen.

Eine Studie der Trusted Source ab 2016 arbeitete mit 214 Menschen mit Epilepsie. Die Studienteilnehmer fügten ihren bestehenden Anti-Epilepsie-Medikamenten orale Dosen von 2 bis 5 mg CBD pro Tag hinzu. Die Forscher der Studie überwachten die Teilnehmer 12 Wochen lang, zeichneten negative Nebenwirkungen auf und überprüften die Häufigkeit ihrer Anfälle. Insgesamt hatten die Teilnehmer 36,5 Prozent weniger Anfälle pro Monat. Bei 12 Prozent der Teilnehmer wurden jedoch schwerwiegende Nebenwirkungen festgestellt.

3. Neurotische Krankheiten

Die Forscher untersuchen einen Rezeptor im Gehirn, um herauszufinden, wie CBD Menschen mit neurotischen Krankheiten helfen kann, bei denen es sich um Krankheiten handelt, die dazu führen, dass sich Gehirn und Nerven im Laufe der Zeit verschlechtern. Dieser Rezeptor ist als CB1 bekannt.

Forscher untersuchen die Verwendung von CBD-Öl zur Behandlung von:

  • Alzheimer-Erkrankung
  • Multiple Sklerose (MS)
  • Parkinson-Krankheit
  • Schlaganfall

CBD-Öl kann auch die Entzündung reduzieren, die neurodegenerative Symptome verschlimmern kann. Weitere Forschung ist erforderlich, um die Auswirkungen von CBD-Öl auf neurodegenerative Erkrankungen vollständig zu verstehen.

4. Schmerzlinderung

Die Auswirkungen von CBD-Öl auf die Rezeptoren Ihres Gehirns können Ihnen auch bei der Schmerzbehandlung helfen. Studien haben gezeigt, dass Cannabis einige Vorteile bieten kann, wenn es nach einer Chemotherapie eingenommen wird. Andere vorklinische Studien, die von den National Institutes of Health gesponsert werden, befassen sich ebenfalls mit der Rolle von Cannabis bei der Linderung von Symptomen, die verursacht werden durch:

  • Arthritis
  • chronischer Schmerz
  • MS Schmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Rückenmarksverletzungen

Nabiximole (Sativex), ein Medikament gegen Multiple Sklerose, das aus einer Kombination von TCH und CBD hergestellt wird, ist in England und in Kanada zur Behandlung von MS-Schmerzen zugelassen. Die Forscher glauben jedoch, dass das CBD im Medikament möglicherweise mehr zu seinen entzündungshemmenden Eigenschaften beiträgt als durch die Wirkung gegen den Schmerz. Klinische Studien mit CBD sind erforderlich, um festzustellen, ob es zur Schmerzbehandlung verwendet werden soll oder nicht.

5. CBD erfolgreich gegen Akne

Die Auswirkungen von CBD auf Rezeptoren im Immunsystem können dazu beitragen, die allgemeine Entzündung im Körper zu reduzieren. CBD-Öl kann wiederum Vorteile für das Akne-Management bieten. Eine im Journal of Clinical Investigation veröffentlichte Humanstudie fanden heraus, dass das Öl die Aktivität in Talgdrüsen verhinderte. Diese Drüsen sind für die Produktion von Talg verantwortlich, einer natürlichen öligen Substanz, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgt. Zu viel Talg kann jedoch zu Akne führen.

Bevor Sie CBD-Öl für die Akne-Behandlung in Betracht ziehen, sollten Sie dies mit Ihrem Hautarzt besprechen. Weitere Studien am Menschen sind erforderlich, um den potenziellen Nutzen von CBD für Akne zu bewerten.

5. Krebsbehandlung

Einige Studien haben die Rolle von CBD bei der Verhinderung des Wachstums von Krebszellen untersucht, aber die Forschung befindet sich noch in einem frühen Stadium. Das National Cancer Institute Trusted Source (NCI) sagt, dass CBD helfen kann, Krebssymptome und Nebenwirkungen der Krebsbehandlung zu lindern. Das NCI befürwortet jedoch keine Form von Cannabis als Krebsbehandlung. Die Wirkung von CBD, die für die Krebsbehandlung vielversprechend ist, ist seine Fähigkeit, Entzündungen zu mildern und die Fortpflanzung von Zellen zu verändern. CBD hat den Effekt, dass die Fähigkeit einiger Arten von Tumorzellen zur Reproduktion verringert wird.

Verwendung von CBD-Öl

CBD wird aus Marihuana-Pflanzen entweder als Öl oder als Pulver extrahiert. Diese können in Cremes oder Gele eingemischt werden. Sie können in Kapseln abgefüllt und oral eingenommen oder auf Ihre Haut gerieben werden. Das Multiple-Sklerose-Medikament Nabiximole wird als Flüssigkeit in den Mund gesprüht. Wie CBD verwendet werden sollte, hängt weitgehend davon ab, wofür es verwendet wird. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, bevor Sie CBD-Öl verwenden. Es wurde von der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) nicht für medizinische Zwecke zugelassen und kann Nebenwirkungen haben.

CBD Öl Nebenwirkungen

CBD-Öl birgt normalerweise keine großen Risiken für die Benutzer. Nebenwirkungen sind jedoch möglich. Diese schließen ein:

  • Depression
  • Schwindel
  • Halluzinationen
  • niedriger Blutdruck
  • Entzugssymptome wie Reizbarkeit und Schlaflosigkeit

Weitere Studien am Menschen sind erforderlich, um die Bandbreite der Risiken und Nebenwirkungen, die CBD-Öl verursachen kann, vollständig zu verstehen. Studien zu CBD-Öl sind nicht üblich. Dies ist teilweise darauf zurückzuführen, dass Substanzen wie Schedule 1 wie Cannabis stark reguliert sind, was einige Hindernisse für Forscher darstellt. Mit der Legalisierung von Marihuana-Produkten ist mehr Forschung möglich und es werden mehr Antworten kommen.

Ist CBD-Öl legal?

CBD-Öl ist nicht überall legal. In den Vereinigten Staaten ist CBD-Öl in einigen Staaten legal, aber nicht in allen. In bestimmten Staaten, in denen CBD für medizinische Zwecke legalisiert wurde, müssen Benutzer möglicherweise eine spezielle Lizenz beantragen. Es ist auch wichtig zu wissen, dass die FDA CBD für keine Erkrankungen zugelassen hat.

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Abnehmen durch ätherische Öle

Bald startet mit dem Sommer die schönste Zeit des Jahres. Die meisten Menschen lieben diese Jahreszeit und fiebern der Sonne und den warmen Temperaturen entgegen. Leider gibt es häufig ein kleines Problem: Die Bikinifigur ist noch nicht perfekt und sollte daher unbedingt, und nach Möglichkeit so schnell es geht, optimiert werden.

Diäten gibt es so viele, dass kaum noch jemand den Überblick behalten kann. Während viele Diäten in den Medien als echte Erfolgsgaranten angepriesen werden, mit denen besonders hohe Gewichtsverluste binnen kürzester Zeit möglich sind, gibt es auch die Art von Diäten, die eher unbekannt sind und zu den Insider Tipps gehören.

Bei einer Diät mithilfe von ätherischen Ölen handelt es sich um eine solche, recht unbekannte und definitiv unterschätzte, Methode zum Abnehmen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen die Diät durch ätherische Öle vor. Wir gehen darauf ein, was diese Diät ausmacht, speziell welche Duftstoffe besonders effektiv beim Abnehmen helfen. Im Anschluss werden die Vor- und Nachteile dieser Diät vorgestellt. Abschließend ziehen wir ein Fazit.

Eine Diät, die durch die Nase geht? Klingt super!

Bei den meisten Diäten müssen sich die Menschen entweder sportlich sehr verausgaben oder diszipliniert fasten. Beides kann sowohl eine physische als auch eine psychische Belastung darstellen. Aus diesem Grund suchen viele Menschen nach entspannteren und weniger belastenden Methoden, um Gewicht zu verlieren. Die Diät durch ätherische Öle, die durch die Nase geht, klingt da nach einer unkomplizierten Alternative.

Der Geruchs- und der Geschmackssinn sind eng miteinander verbunden. Bei einer Erkältung beispielsweise sind die Nasenschleimhäute meistens geschwollen, so dass Betroffene keine Düfte riechen können. Gleichzeitig kommt es zur Appetitlosigkeit. Wenn wir nichts riechen oder einen unangenehmen Duft in der Nase haben, sind wir darauf programmiert, dass wir keinen Appetit haben. Der Appetit vergeht uns sozusagen. Auf der anderen Seite rühren 70 bis 80 % der Geschmackserlebnisse und daher des Genusses vom Duft des Essens.

Ätherische Öle können nachweislich unser Leben stark beeinflussen. Dies zum Beispiel, indem diese Einfluss auf unsere Laune, unseren Stoffwechsel, unsere Konzentrationsfähigkeit und unseren Appetit nehmen. Entsprechend können die Düfte uns dabei helfen, unser Essverhalten quasi wie von selbst zum Positiven zu ändern. Zu den effektivsten Düften gehören Grapefruit, Olivenöl, Pfefferminzöl, Zitronenöl und Vanille Duftöl.

Grapefruit

Wenn Sie ein kleines Fläschchen Grapefruit den ganzen Tag über bei sich tragen und mindestens sechsmal drei bis fünf Atemzüge lang pro Tag daran schnuppern, verringert dies ihren Appetit. Grapefruits gelten im Kampf gegen überschüssige Kilos schon lange als echte Wunderwaffe, da diese den Stoffwechsel aktivieren. Die exotische Frucht hat einen geringen glykämischen Index und viele Ballaststoffe. Gerade Ballaststoffe versorgen den Körper lange mit Energie und machen darüber hinaus richtig satt.

Olivenöl

Auch Olivenöl ist ein echter Zauberstoff um abzunehmen und den Stoffwechsel zu aktivieren. So stellten Wissenschaftler 2013 fest, dass der Geruch von Olivenöl bewirkt, dass wir weniger Hunger haben. Probanden, die vor den Mahlzeiten am Olivenöl schnupperten aßen kleinere Portionen als Probanden, die vor dem Essen nicht am Olivenöl gerochen haben.

Pfefferminzöl

Das Riechen an Pfefferminzöl löst im Körper ein Zufriedenheits- und Sättigungsgefühl aus. Darüber hinaus hilft der angenehme Duft bei Verdauungsbeschwerden und Magenverstimmungen.

Um Pfefferminzöl gezielt beim Abnehmen zu verwenden, sollte ein Tropfen davon in einem Glas Wasser vor jeder Mahlzeit getrunken werden. Alternativ reicht es aus, vor dem Essen an dem Pfefferminzöl zu riechen. Der Geruch wirkt als Appetitzügler.

Zitronenöl

Zu den beliebtesten Diäten gehört momentan die Diät mit Zitronenöl. Besonders angesagt ist diese Diät bei den VIPs. Das Öl der Zitrusfrucht eignet sich hervorragend für Menschen, die saure Düfte nicht gerne mögen und stattdessen mildere Varianten bevorzugen. Zitronenöl unterstützt nachweislich die Leber und entgiftet den Körper. Darüber hinaus aktiviert Zitronenöl die Fettverbrennung und hilft somit effektiv beim Abnehmen.

Ein bis zwei Löffel Zitronenöl in einem Glas Wasser reichen aus, um den Stoffwechsel zu stimulieren. Wenn das Zitronenwasser bereits vor dem Frühstück getrunken wird, hat dieses eine besonders effektive Wirkung.

Vanille Duftöl

Ein besonders effektiver Duft im Kampf gegen den Winterspeck ist der Geruch von Vanille. Trotz des sehr aufregenden und teils süßlichen Geruchs ist Vanille Duftöl ein echtes Wundermittel bei der Gewichtsreduktion. Entgegen dem ersten Eindruck kurbelt der Geruch von Vanille Duftöl nicht den Appetit an, sondern verringert diesen. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Duft unser Gehirn "austrickst".

Um Glücksgefühle zu verspüren verlangt unser Gehirn nach immer höheren Dosen Süßkram. Unsere Gier nach Süßigkeiten rührt daher, dass zuckerhaltige Leckereien Serotonin ausschütten und dadurch unsere Stimmung aufhellen. Wir sind letztlich also nicht süchtig nach Süßigkeiten, sondern vielmehr nach dem Glücksgefühl, das uns diese bescheren.

Erfreulicherweise ist Vanille Duftöl die perfekte Alternative zu kalorienhaltigen Lebensmitteln: Der Duftstoff setzt nämlich genauso Serotonin in unserem Gehirn frei, wie die leckeren Kalorienbomben.

Die Anwendung von Vanille Duftöl ist dabei kinderleicht. Schon das Riechen an einem Taschentuch, auf dem ein Tropfen Vanille Duftöl geträufelt wurde, reicht aus, um unseren Heißhunger verschwinden zu lassen und den Stoffwechsel zusätzlich zu aktivieren.

Die Vor- und Nachteile der Düfte

Zu den Vorteilen einer Diät durch Düfte gehört ohne Frage, dass die Diät gesundheitlich völlig unbedenklich ist und kinderleicht in den Alltag integriert werden kann. Es muss zudem nicht viel Geld investiert werden. Die Düfte sind nicht besonders teuer, dafür aber sehr ergiebig. Zudem können die Öle praktisch überall (in Apotheken, Drogerien, Discountern und im Internet) gekauft werden.

Anstatt sich kräftezehrend im Fitnessstudio abzurackern oder jede Kalorie zu zählen, ist es zudem natürlich weitaus entspannter ein paar Mal täglich an einem angenehmen Duft zu schnuppern und ebenfalls Diäterfolge zu erzielen.

Zu den Nachteilen der Diät durch ätherische Öle gehört sicher, dass die Methode nicht bei jedem erkennbar wirkt und den Stoffwechseln nur begrenzt aktiviert. Zudem ist keine große Veränderung des Stoffwechsel binnen ganz kurzer Zeit möglich. Hiernach sehnen sich natürlich viele Menschen, je näher der Sommer rückt.

Außerdem ist etwas schade, dass die Diät weder ein echtes Bewusstsein für die positive Wirkung von Sport noch für eine ausgewogene Ernährung schafft. Eines ist auch sehr schade: Langfristig können wir unser Gehirn und unseren Magen nicht beim Abnehmen überlisten. Das Riechen an verschiedenen Düfte, mit dem Ziel im Anschluss weniger Hunger zu haben, funktioniert immer nur eine recht kurze Zeit. Beim Geruchssinn kommt es nämlich schnell zu einer Gewöhnung.

Fazit

Eine Diät durch ätherische Öle klingt spannend und kann einfach einmal kostengünstig und risikolos ausprobiert werden. Gesundheitliche Nebenwirkungen sind so gut wie ausgeschlossen.

Die Diät funktioniert leider weder über einen längeren Zeitraum noch purzeln die Pfunde in Windeseile. Nichtsdestotrotz kann das Abnehmen durch die Diät mittels ätherische Öle eine tolle Ergänzung zu einem Sportprogramm und einer gesunden Ernährung darstellen und so den Abnehmerfolg zusätzlich pushen und den Stoffwechsel ankurbeln.

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Wut und deren Auswirkungen auf uns

Jeder empfindet manchmal Wut und nicht selten gehen mit der Wut Aggressionen einher. Das belastet meist nicht nur im Nachhinein die Betroffenen, auch Eltern, Lehrer oder Angehörige leiden unter Wutausbrüchen von nahestehenden Menschen. Wut ist für den Körper Stress: Atem- und Pulsfrequenz steigen, sowie auch der Blutdruck.

Natürlich hat Wut auch seine Vorteile und sollte nicht auf lange Zeit unterdrückt werden, dennoch haben regelmäßige Wutausbrüche und damit einhergehende Aggressionen negative Auswirkungen. Zorn kann in Gewalt enden, ob gegen sich selbst oder Mitmenschen ist unerheblich; es sollte nicht so weit kommen und sollte frühstmöglich verhindert oder beendet werden.

Wut äußert sich entweder auf der psychischen Ebene (Wut spielt sich hauptsächlich innerlich ohne nach außen erkennbare Symptome ab), auf körperlicher Ebene (Zittern, schnelles Atmen, nasse Hände) oder auf handlungsbezogener Ebene (die Wut wird rausgelassen). Gerade wenn sich Wut und Zorn auf der Handlungsebene gegen andere Menschen oder sich selbst richtet ist Handlungsbedarf nötig!

Natürliche Mittel gegen Wut und Aggressionen

Es gibt unterschiedlichste Ansätze um Wut und Zorn in den Griff zu bekommen. Therapien, Sport, Achtsamkeit - das Angebot und die Ideen dazu sind vielfältig. Einige dieser Möglichkeiten sind jedoch kurzzeitig effektiv, auf lange Sicht aber schädigend, wie zum Beispiel den Zorn bei einem Gemeinschaftssport rauszulassen. Das kann schnell zu Unfällen führen. Natürliche Mittel zur Aggressionsbekämpfung müssen also her! Doch was gibt es?

Ätherische Öle

Viele würden nicht auf Anhieb auf den Gedanken kommen ätherische Öle gegen Emotionen einzusetzen, dennoch hat sich herausgestellt dass sie äußerst effektiv sind.

Ätherische Öle wirken direkt auf das Gehirn. Wir können durch sie unsere Stimmung, seelisches Wohlbefinden und Gesundheit beeinflussen.
Das ganze funktioniert nämlich wie folgt: Die Duftstoffe gelangen durch unsere Atemwege direkt ins limbische System. Das ist der Bereich des Gehirns, in welchem Gefühle gesteuert werden. Die Gerüche haben folglich Einfluss auf unser Empfinden.

Welche Öle lassen sich gegen Wut und Aggressionen anwenden?

Um dem Zorn den Gar aus zu machen wird auf folgende Öle gesetzt:

- Mandarinen-Öl (entkrampfend)
- Lavendel (beruhigend)
- Sandelholz (Besänftigung)
- Kamille (enspannend)
- Majoran (beruhigend)
- Patchouli (gegen Zwanghaftigkeit)
- Ylang Ylang (filtert negative Energie)
- Vetiveröl (erdend)

Die Öle zeichnen sich besonders durch ihre beruhigende und entspannende Wirkung aus. Gerade Patchouli kann auch gegen Zwanghaftigkeit helfen, während Mandarine entkrampfend nach einem Wutanfall wirkt.
Je nach Aggressionslage und Stärke der Wut kann konkret geschaut werden, welches Öl sich am besten eignet. So kann während die Wut noch sehr präsent ist auf Mandarine gesetzt werden; schwindet der Zorn langsam und die Erschöpfung macht sich als Folge breit kann Kamille zur Entspannung angewendet werden.

Bei allen ätherischen Ölen ist beim Kauf zu beachten, dass sie naturrein sind und aus biologischem Anbau und durch Destillation hergestellt worden sind. Auch wenn die hochwertigeren Öle teuer sein mögen, so entfalten sie ihre Wirkung deutlich kräftiger als billige, unreine Öle.
Das Gute: Von den Ölen benötigen Sie nur wenige Tropfen, um eine große Wirkung zu erzielen - und die Öle halten recht lange.

Anwendung der Öle im Alltag

Die gängigste Anwendung ist das Verbreiten der Düfte mithilfe einer Duftlampe. Dabei geben sie einige Tropfen in das Schälchen. Dabei können Sie auch einige der Düfte mischen, so wie es Ihnen oder Ihrem Kind am besten gefällt. Es ist zu empfehlen vorher zu testen, welcher Geruch bei dem Betroffenen am besten anschlägt und welcher Geruch nicht ganz so angenehm aufgefasst wird. Dazu kann man sich vorher durch die Düfte probieren, um den passenden zu finden.
Anschließend stellen Sie die Duftlampe im Zimmer auf und genießen die Wirkung der Öle.

Als Notfalllösung kann man auch selbst künstlerisch aktiv werden: Für unterwegs ist es möglich sich einen Roll-on Stift selbst zu befüllen. Diese kann man in der Drogerie kaufen und mit einem selbst ausgewählten Öl befüllen. Steigt unterwegs die Wut an, kann man schnell in die Tasche greifen und an dem Roll- on riechen.

Fazit

Ätherische Öle eignen sich hervorragend zur Bekämpfung von Wut und Aggressionen. Obwohl die Wirkung oft unterschätzt wird schaffen es schon geringe Mengen der Flüssigkeit unsere Stimmung aufzuhellen und negative Emotionen abzuschwächen.

Auch die Möglichkeiten sind vielfältig: Durch die große Auswahl der Öle findet jeder seinen passenden Duft, der auch gut und einfach im Alltag eingesetzt werden kann.

Die Öle wirken sich nachweislich positiv auf unser Gemüt aus und können so dem Zorn im Alltag entgegenwirken.

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Sie suchen nach einem ätherischen Öl, welches Ihre Konzentration fördert? Egal ob für die kreative Arbeit oder für konzentriertes Arbeiten im allgemeinen ätherische Öle können Sie darin unterstützen eine bessere Leistung zu erzielen. Wir stellen Ihnen die bekanntesten Öle vor.

Was bedeutet Aromatherapie?

Unter Aromatherapie versteht man die Anwendung naturreiner, ätherischer Öle. Dabei sorgt die Kraft der natürlichen Öle für eine positive Wirkung auf Geist, Seele und Körper.

Gerade am Arbeitsplatz ist der Einsatz von ätherischen Ölen sehr beliebt. Die Öle sorgen für eine gute und ausgelassene Stimmung. Aber auch ein hoher Stresspegel und angespannte Zustände können durch die Behandlung mit Ölen erfolgreich beseitigt werden. Denken Sie aber vor allem in Großraumbüros daran, die Aromatherapie mit Ihren Kollegen/Kolleginnen zu besprechen.

Welche Öle können eingesetzt werden und welche sind weniger geeignet, beispielsweise aufgrund von Unverträglichkeiten etc.

Warum eine Aromatherapie?

Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, warum der Einsatz von ätherischen Ölen am Arbeitsplatz sinnstiftend ist. Folgend gehen wir genauer auf die einzelnen Probleme ein.

Stress am Arbeitsplatz

Sie sind möglicherweise häufig abgekämpft und angespannt? In diesem Fall sind beruhigende Öle sehr sinnvoll. Zu den beruhigenden Ölen zählen unter anderem Düfte wie Geranie, Sandelholz, Melisse, römische Kamille, Lavendel oder Zedernholz. Die Düfte unterstützen Sie darin, zentriert zu arbeiten. Möglichkeiten der Anwendung sind beispielsweise einige Tropfen auf ein Taschentuch zu geben, an der Flasche zu riechen, oder ein paar Tropfen auf die Schläfen und Handgelenke zu träufeln.

Hierbei sollte allerdings unbedingt die individuelle Hautverträglichkeit beachtet werden.

Müdigkeit am Arbeitsplatz

Sie leiden an starker Müdigkeit am Arbeitsplatz? Häufig tendieren wir dazu, uns künstlich mit Kaffee oder Traubenzucker wach zu halten. Ätherische Öle sind eine tolle und natürliche Alternative die Konzentriertheit zu steigern. Belebende Öle sorgen für geistige Klarheit und stimulieren uns. Zu den effektivsten Ölen zählen Pfefferminze, Rosmarin, Zitrone, Ingwer, Zypresse und Basilikum. Vor allem wer an starker Müdigkeit und somit an Konzentrationsmangel leidet, profitiert von den belebenden Düften.

Die Anwendung erfolgt idealerweise über einen Diffusor. Sind Ihre Kollegen damit nicht einverstanden, ist ein Inhalator eine mögliche Alternative. Kombinieren Sie das regelmäßige Riechen mit einem Glas kaltem Wasser. Es sorgt für eine Aktivierung der Sinne.

Unangenehme Gerüche

Wer kennt es nicht, im Büro riecht es gut und gerne auch mal sehr unangenehm. Egal ob ein schlecht gewähltes Putzmittel, unangenehme Ausdünstungen der Mitarbeiter oder mangelnde Lüftung, die Möglichkeiten sind groß. Ein reinigendes Öl ist in diesem Fall genau das Richtige. Lemongrass und Zitrone töten Keime und sorgen für einen besonders frischen Duft.

Auch hier sollte die Anwendung über einen Diffusor erfolgen. Auch eine Sprühflasche, gefüllt mit Wasser und Öl, eignet sich als alternative Anwendung. Sie können das ätherische Öl auch auf einen Wattebausch geben und regelmäßig daran schnuppern.

Mangel an Kreativität

Viele Berufe erfordern einiges an Kreativität. Kreativität auf Knopfdruck ist nicht immer leicht. Gerade am Montagmorgen mangelt es häufig an Inspiration und Motivation.
Auch hier eignen sich belebende Düfte wie Zitrus, Orange, Limette, Grapefruit oder Bergamotte. Für den kreativen Fluss sind Kardamon, Orange und Neroli ideal. Die Anwendung erfolgt über den Diffusor oder Spray.

Desinfektion

Was wir häufig nicht bedenken, auch als Virenkiller sind ätherische Öle ideal. Das Büro ist oft Sammelstelle zahlreicher Viren- und Bakterien. Ätherische Öle wirken desinfizierend und können eine mögliche Grippewelle frühzeitig stoppen. Thymian, Teebaum, Wacholderbeere und Zitronengras wird eine keimtötende Wirkung nachgesagt. Sie können das Öl in einen Diffusor geben, als Spray nutzen oder auch als Desinfektionsmittel für Telefone und Schreibgeräte.

Folgend gehen wir noch mal genauer auf mögliche Düfte ein.

Das Zitronen-Öl

Das Zitronen-Öl hat einen sehr frischen Duft. Die leichte Flüchtigkeit lässt den Raum schnell beleben. Zitrone verspricht eine aufbauende und aufmunternde Wirkung. Wer an Niedergeschlagenheit und allgemeiner Schwäche leidet, liegt mit dem Zitronen-Öl genau richtig. Zitrone ähnelt Limette und Lemongrass. Es eignet sich prima für konzentriertes Arbeiten am Schreibtisch. Gerade in den Wintermonaten ist das Öl zu empfehlen. Die desinfizierende Eigenschaft wirkt sich positiv auf die Monate mit Erkältungswelle aus.

Eukalyptus Öl

Auch Eukalyptus wirkt besonders effektiv bei Trägheit und allgemeiner Lustlosigkeit. Also die ideale Hilfestellung, für geistiges und konzentriertes Arbeiten.

Der Duft ist sehr medizinisch und wird auch gerne für Muskel- und Gelenkbeschwerden verwendet. Eukalyptus kommt zudem für Inhalationszwecke und Beschwerden wie Husten und Heiserkeit zum Einsatz.

Grapefruit

Sie müssen vor allem in den Morgenstunden besonders leistungsfähig sein? Dann ist der Grapefruit-Duft vielleicht genau das Richtige für Sie. Der Duft wirkt belebend und stimmungsaufhellend. Es kommt zu einer Ausschüttung zahlreicher Botenstoffe. Gerade für Menschen, die morgens nur schwer in die Gänge kommen, ist das ätherische Öl ideal. Es ermöglicht Ihnen, voller Power in den Tag zu starten und ein konzentriertes Arbeiten.

Litsea Cubeba

Sie sind häufig gestresst und können sich nur schwer auf Ihre Arbeit konzentrieren? Dann ist folgendes ätherisches Öl vielleicht genau das Richtige für Sie. Litsea Cubeba versprüht eine besonders erfrischende Eigenschaft. Das Öl wirkt sehr beruhigend, macht aber im Gegensatz zu beruhigenden Düften, wie Lavendel, nicht müde.
Das ist ein wesentlicher Vorteil für konzentriertes Arbeiten. Das ätherische Öl ist in China unter „Mai Chang“ bekannt. Wer gestresst und überarbeitet ist, kann mit dem entspannenden Duft für kurze Zeit dem stressigen Alltag entfliehen und neue Kraft und Energie für den restlichen Arbeitstag sammeln. So können Sie erfolgreich alle anstehenden Aufgaben meistern.

Fazit: Es gibt zahlreiche Möglichkeiten ätherische Öle sinnvoll am Arbeitsplatz zu verwenden. Welches Öl für Sie das Passende ist, müssen sie letztlich selbst entscheiden. Egal ob belebende, desinfizierende oder beruhigende Düfte, natürliche Öle am Arbeitsplatz sind eine tolle Alternative zu chemischen Mitteln wie Medikamenten oder Desinfektionsmittel. Mit einem Diffusor oder einer Sprühflasche können Sie den Raumduft ideal verteilen. Bei individueller Hautverträglichkeit können Sie das Öl aber auch auf die Schläfe oder die Handgelenke geben.

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Gewonnen wird Birkenöl (lateinisch: Betula lenta) aus der Rinde der Birke. Die Birke ist ein in Mitteleuropa heimischer Laubbaum. Aus dem Rohmaterial wird eine teerartige Substanz destilliert. Das sieht zunächst weder lecker aus noch hat diese Substanz etwas an sich, was einen Hinweis darauf liefern könnte, dass Birkenöl eine wunderbare Wirkung auf eine Vielzahl von Beschwerden hat. Auch der Geruch dieser teerartigen Substanz ist eher nicht gerade lieblich. Doch daraus gewonnen wird letztlich in einem weiteren Arbeitsschritt ein Öl, das einen doch sanften und balsamischen Duft verströmt und daher auch gerne für die Anwendung bei einer Vielzahl von Beschwerden verwendet wird. Das gebrauchsfertige ätherische Birkenöl ist ein fast durchsichtiges Öl. Den Duft des Birkenöls kennen viele Menschen auch aus der Sauna. Dieser Duft ist sehr erfrischend und stimulierend. Birkenöl hat einen sehr würzigen Duft, ähnlich wie Wacholder.

Wertvolle Inhaltsstoffe

Birkenöl besteht zu 99 Prozent aus Methylsalicylat. Dieser Hauptbestandteil ist ganz eng mit Acetylsalicylsäure verwandt. Und dieser Wirkstoff wurde einst als schmerzstillendes Mittel entdeckt. Bis heute ist die Acetylsalicylsäure der Hauptwirkstoff gängiger Schmerzmittel, die nicht einmal verschreibungspflichtig sind.

Anwendung von Birkenaromaöl

Durch ihre entzündungshemmende und schmerzstillende Wirkung kann Birkenöl für viele Anwendungszwecke verwendet werden. Birkenöl wird aber nie in purer Form auf die Hat gegeben. Dies hätte eine stark reizende Wirkung. Das Öl wird daher immer mit einem anderen Öl – einem Trägeröl – verdünnt. Hierfür verwendet wird 1 Esslöffel des Trägeröls und 5 Tropfen Birkenöl. Enthalten ist Birkenöl bzw. der Wirkstoff Methylsalicylat auch in Salben, in Gelen und in Badezusätzen sowie in anderen Einreibemitteln. Es handelt sich hier meist um Kombinationspräparate, die sich aus mehreren Wirkstoffen zusammensetzen. Da Birkenöl auch eine stimulierende Wirkung auf die Atemwege hat, ist es auch in Hustenmittel enthalten. Wegen seiner Wirkung ist Birkenöl auch in vielen Sportölen und Massageölen enthalten.

Allgemeine Wirkung von Birkenaromaöl

Das in Birkenöl enthaltene Salicat wirkt schmerzstillend und gleichzeitig entzündungshemmend. Das Öl hilft daher bei Entzündungen, kann aber auch bei Verletzungen und Wunden sowie bei Verbrennungen angewandt werden. Die Wirkstoffe des Birkenöls helfen zudem bei Atemwegserkrankungen wie chronischen Verschleimungen, aber auch bei Muskel- und Gelenkschmerzen. Birkenöl wirkt also auch antirheumatisch, adstringierend und verdauungsfördernd sowie harntreibend und hat auch eine emmenagoge (menstruationsfördernde) Wirkung. Darüber hinaus hat Birkenöl auch eine galactagoge (milchbildende) Wirkung. Birkenöl erschwert zudem die Weiterleitung der Schmerzsignale zum Gehirn. Dies verhindert, dass der Schmerz wahrgenommen wird. Birkenöl wirkt auch durchblutungsfördernd.

Anwendungsgebiete und die Wirkung von Birkenöl dabei

Birkenöl kann gegen eine Vielzahl von Erkrankungen eingesetzt werden. In Verbindung mit anderen Öl hat es ein breites Wirkspektrum:

Birkenöl bei Hautbeschwerden

Birkenöl eignet sich wegen seiner Wirkweise gut bei Hautbeschwerden. Das Öl kann zum Beispiel für die Hautreinigung verwendet werden. Und auch Hauterkrankungen wie Ekzeme und Ausschläge kann man damit behandeln. Birkenöl hilft zudem auch bei Cellulitis. Birkenöl kann auch bei Fußpilz helfen. Denn das ätherische Öl hat eine antibakterielle Eigenschaft, die die Erreger – in diesem Fall Pilze – angreift.

Birkenöl bei Atemwegsproblemen

Die besondere Wirkung von Birkenöl bei einer Erkrankung der Atemweg ist damit zu erklären, dass das Birkenöl antibakterielle Eigenschaften hat. Diese sorgen dafür, dass krankheitserregende Bakterien angegriffen werden. Dies gilt auch für Viren. Vor allem bei Verschleimungen kann Birkenöl seine volle Wirkung entfalten. Denn Birkenöl wirkt stark schleimlösend. Eine regelmäßige Anwendung ist vor allem dann sinnvolle, wenn jemand unter einer chronischen Verschleimung der Lunge leidet. Die regelmäßige Verwendung von Birkenöl sorgt dafür, dass sich die Verschleimung verflüssigt und der Betroffene besser den Schleim besser abhusten kann.

Birkenöl bei Rheuma und Harnwegserkrankungen

Menschen, die an Rheuma oder Harnwegserkrankungen leiden, können auch zu Birkenöl greifen. Die ätherischen Öle wirken sehr positiv auf die Muskulatur und die Gelenke. Bei einem Harnwegsinfekt sorgen die Inhaltsstoffe des Birkenöls dafür, dass die Entzündung der Harnwege beseitigt wird. Birkenöl wird dabei als Diuretikum (also als durchspülendes Mittel).

Birkenöl bei Ischias und Hexenschuss

Wegen seiner schmerzlindernden Eigenschaft kann Birkenöl auch bei Hexenschuss, bei Nervenschmerzen und bei Ischias zum Einsatz kommen. Vor allem bei einem Hexenschuss, wo der Schmerz akut auftritt im Bereich der Lendenwirbel kann Birkenöl seine schmerzlindernde Wirkung sofort entfalten und zumindest kurzfristig Abhilfe schaffen. Bei Ischias können regelmäßige Einreibungen mit Birkenöl Linderung verschaffen.

Birkenöl hilft gegen Haarausfall und Schuppen

Auch Haarprobleme kann Birkenöl beseitigen. Bei trockener Kopfhaut und Schuppenbildung sorgt die Verwendung von Birkenöl dafür, dass die Kopfhaut wieder mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird. Die feuchtigkeitsspende Wirkung von Birkenöl sorgt in diesem Fall dafür, dass die Kopfhaut und auch die Haare gepflegt und nicht trocken aussehen. Da Birkenöl auch die Durchblutung fördert, kann es – regelmäßig angewandt – auch gegen altersbedingten Haarverlust helfen.

Fazit

Birkenöl ist fast schon ein kleines Wundermittel – gewonnen aus der Rinde der Birke und damit aus einem Laubbaum, der in unseren Breiten wächst. Birkenöl hat ein breites Wirkspektrum, kann aber nicht im reinen Zustand verwendet werden. Neben den schmerzlindernden und entzündungshemmenden Eigenschaften, die dem in Birkenöl enthaltenen Methylsalicylat zugeschrieben werden können, hat Birkenöl in Kombination mit anderen natürlichen Ölen ein sehr breites Wirkspektrum.

Kaufempfehlung

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Das Cajeput Öl hat eine große Ähnlichkeit mit dem Teebaumöl, hat aber eine stärkere schmerzlindernde Wirkung. Die östrogenstimulierende Wirkung dürfte vor allem für Frauen interessant sein. Der Cajeputbaum wächst in Malaysia, auf den Philippinen, Molukken und in den weiten Gegenden Australiens.

Im frühen 17. Jahrhundert wurde das Öl nach Europa gebracht. In Malaysia und in Indonesien war das Öl schon lange bekannt und wegen seiner therapeutischen Eigenschaften sehr beliebt. Man schätzt es vor allem wegen seiner Wirkungen gegen Erkältungen, Grippe und chronischen Rheumatismus. Darüber hinaus wurde es gegen Cholera eingesetzt und dem Öl wird eine schweißtreibende Wirkung zugesprochen.

Seit wann gibt es Cajeputöl und für was wird es eingesetzt?

In Europa hat man das Öl genauer untersucht und fand positive eine Wirkung bei zahlreichen anderen Erkrankungen. So kann es auch bei Atemwegserkrankungen, Harnbeschwerden, Darmentzündungen, Ruhr, Blasenentzündungen, Virusinfektionen, Darmproblemen und Harnröhreninfektionen eingesetzt werden.

Cajeputöl als Hilfe bei Rheuma
Zudem konnte man mit dem Cajeput Öl gute Erfolge bei Rheuma und steifen Gelenken beobachten. Eine Mischung aus 10 ml Soja, ein paar Tropfen Weizenkeimöl mit 10 Tropfen Cajeput hilft als Massageöl bei diesen Beschwerden. Hierfür reibt man einfach die betroffene Stelle mehrmals am Tag mit der Mischung ein.

Cajeputöl als Hilfe bei Blasenentzündungen
Wer eine Cajeput-Mischung gegen Blasenentzündung nehmen möchte, nimmt drei Tropfen Cajeputöl auf ein warmes Vollbad und badet darin. Wer zusätzlich Niaouli hinzufügt, kann die Wirkung verstärken.

Cajeputöl als Hilfe gegen Hautausschläge
Cajeput ist auch gut gegen Hauausschläge, dafür nimmt man einen Teelöffel Mandelöl und Rizinusöl, dazu kommen noch zwei Tropfen Weizenkeimöl und fünf Tropfen Cajeputöl. Alles gut vermischen und auf die Aufschläge auftragen.

Cajeputöl als Massageöl für Sportler
Als Massagemischung für Sportler konnte sich das Öl ebenfalls bewähren. Bei arthritischen und rheumatischen Erkrankungen setzt man besonders gerne auf dieses Öl. Es hat eine leicht wärmende Wirkung, wirkt schmerzlindernd und kann auch bei Gicht, Muskelsteifigkeit, Ischias, Hexenschuss, Neuralgien und allgemeinen Schmerzen eingesetzt werden.

Cajeputöl dampfen gegen Atemwegserkrankungen
In Dampf-Inhalatoren kann das Öl bei einer Sinusitis helfen. Gleichzeitig hilft die Inhalation auch bei Halsschmerzen oder dabei, Schleim aus den Bronchien herauszubekommen. Cajeput kann entweder als Dampfinhalation verwendet werden oder verdünnt als Einreibung auf dem Brustkorb zur Stärkung des Immunsystems.

Die Wirkung von Cajeputöl auf die Seele

Cajeputöl sorgt für Klarheit bei Entscheidungslosigkeit und Verwirrung. Darüber hinaus hilft es Menschen, auf neue Lebensumstände zu kommen. Es hilft bei Lethargie, Antriebsschwäche, verleiht Energie, vermag verletzte Seelen zu heilen, hilft auch in schwierigeren Situationen aus der eigenen Mitte heraus zu handeln und bringt Klarheit ins Denken.

Mit welchen Duften harmonisiert Cajeputöl

Cajeputöl harmoniert gut mit Douglasie, Eukalyptusöl, Ingweröl, Lavendelöl, Nelke, Palmarosa, Pfefferminzöl, Tanne, Wacholderöl, Zeder, Zirbelkiefer, Zitrone, Zypresse.

Die Anwendungsmöglichkeiten

Cajeputöl ist ein traditionelles Heilmittel bei Erkältungskrankheiten und wird zum Beispiel auch bei rheumatischen Erkrankungen und Muskelbeschwerden eingesetzt.

Duftlampen
Essenz von Cajeputöl wirkt sich als Raumduft reinigend auf die Luft aus und wirkt anregend. Zugleich stärkt es sowohl Geist, Gemüt als auch die Abwehrkräfte. Ansonsten kann es noch dabei helfen, einen kühlen und klaren Kopf zu bewahren.

Auf diese Weise kann es bei schwierigen Verhandlungen zwischen sich trennenden Paaren oder bei langen Meetings verwendet werden, in denen es um wichtige Entscheidungen geht.

Einreibung und Wickel
Das Öl kann auch in Heilerde, Salbengrundlage oder in einem fettem Öl gelöst werden. Auf diese Weise kann es zum Einreiben, für Brust- oder Halswickel eingesetzt werden. Bei Ohrenschmerzen kann die Mischung auf einen Wattebausch getröpfelt werden und über Nacht ins Ohr gegeben werden.

Inhalation
Das Öl ist eine ausgesprochen gute Essenz gegen Krämpfe und hat zudem eine schleimlösende Wirkung. Das Öl eignet sich ideal zur Inhalation bei Erkältungsformen, bei der Lösung von festsitzenden Schleim, bei Entzündungen der Stirn- und Nasennebenhöhlen.

Die bakterielle Verkeimung der Raumluft wird deutlich verbessert und die Luft im Raum wird gereinigt. So können sich festsitzende Erkältungen lösen und die Nase wird befreit.

Badezusatz
Eine sehr wirkungsvolle Mischung für ein Erkältungsbad sind: fünf Tropfen Cajeput, zwei Tropfen Teebaum und zwei Tropfen Rosmarin in einem halben Becher Sahne geben, drei Esslöffel Sesamöl dazu und das Ganze ins laufende Wasser geben.

Rezeptideen

Inhalationsmischung
Für diese Mischung werden zehn Tropfen Cajeput, zehn Tropfen Ravintsara und zehn Tropfen Honigmyrte vermischt. Davon kommen zwei Tropfen in eine Schüssel mit kochendem Wasser. Nun legt man sich ein Handtuch über den Kopf und hält den Kopf über die Schüssel. Die aufsteigenden Dämpfe für eine Viertelstunde einatmen und man wird sich gleich besser fühlen.

Einreibungsöl
Mit einem Öl zum Einrieben kann man zähen Husten lösen. Dafür mischt man zehn Tropfen Cajeputöl, Lavendelöl, Douglasfichtenöl, Zedernholzöl und Teebaumöl. Bei Erwachsene gibt man zehn Tropfen auf 50 ml Trägeröl. Bei Kinder nimmt man nur acht Tropfen, für Kleinkinder nur fünf Tropfen. Von dieser Mischung gibt man fünf Tropfen in eine Duftlampe.

Kaufempfehlung

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Olivenöl ist nicht nur schmackhaft, es gilt auch als Quelle für Energie und Gesundheit. Vor allem vorbeugend eingesetzt, gegen Herzbeschwerden, werden dem Öl wahre Wunderwirkungen nachgesagt. Außerdem hilft es den Cholesterinspiegel zu senken. Diese Eigenschaften kommen unter anderem daher, dass es zu 75 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren besteht. Olivenöl vollbringt heilende Wirkung und ist wirksam gegen zahlreiche Beschwerden.

Olivenöl gegen zahlreiche Leiden

Mundspülungen regelmäßig angewandt helfen bei Erkältungskrankheiten, Problemen mit der Haut, Kopf- und Gliederschmerzen. Hier sollte das Öl einige Minuten gegurgelt werden, vor allem in Mundhöhle und Rachenraum benutzen. Allerdings gehen die Meinungen auseinander, dass Olivenöl gegen zahlreiche Beschwerden wirkt, Studien dazu gibt es keine.

Wirksam gegen trockene Haut

Es gibt zahlreichen Seifen und Cremes mit Olivenöl als Bestandteil. Da es rückfettend wirkt, soll es für trockene Haut sein. Olivenöl desinfiziert zudem und so gegen Schuppen und Neurodermitis helfen. Gemischt mit Zitronensaft sorgt es für spürbare Abkühlung bei Sonnenbrand. Einige verwenden Olivenöl sogar als Sonnenschutzmittel, bei Gesichtsmassage sogar erfolgreich gegen Falten.

Olivenöl für Haare?

Auch bei Haarpflege werden dem Öl gute heilbringende Eigenschaften nachgesagt. Olivenöl pflegt und versorgt Haare mit Vitaminen, schützt vor den Nachwirkungen bei heißem Föhnen. Es wird behauptet, Olivenöl macht die Haare geschmeidiger und verleiht mehr Widerstandskraft.
Es steht fest, dass Olivenöl für glänzende Haare sorgt. Allerdings ist Olivenöl nicht wasserlöslich und damit nur schwer aus den Haaren zu entfernen. Es muss mehrfach Shampoo für Kopfwäsche angewandt werden, das wiederum hat zur Folge, dass Kopfhaut und Haare austrocknen. Danach wirken die Haare wieder stumpf.

Olivenöl für die Haut?

Es wird behauptet, dass Olivenöl desinfiziert und ein nützliches Naturprodukt gegen Hautbeschwerden ist. Es gibt allerdings mehrere Studien, wo die Wirkung von Olivenöl bei Anwendung auf die Haut untersucht wurde. Dabei wurde festgestellt, dass Olivenöl hautreizend wirkt und diese austrocknet und irritiert. Verglichen mit Sonnenblumenöl schnitt Olivenöl schlechter dabei ab. Sonnenblumenöl wirkte wesentlich schonender. Sonnenblumenöl in Kosmetika wirkt besser als Kosmetika mit Olivenöl. Als Massageöl mit kurzem Kontakt zur Haut kann es bedenkenlos eingesetzt werden. Zur Anwendung bei Hautkrankheiten ist abzuraten, dass es gegen Falten und Sonnenbrand wirken soll ist eine Illusion.

Vorbeugend gegen Tumorbildung und Depressionen

Regelmäßiger Konsum von Olivenöl sorgt für eine erhöhte Aufnahme von ungesättigten Fettsäuren. Die Aufnahme von Fettsäuren, nachgewiesen durch mehrere Studien, wirkt positiv auf Magen- und Darmgeschwüre, auch positive Auswirkungen bei Gallensteinen. Olivenöl verringert die Magensäuresekretion und wirkt der Bildung von Gallensteinen entgegen. Mehrere Untersuchungen haben ergeben, dass selbst das Krebsrisiko gesenkt werden kann. Speisen mit Olivenöl versehen, regelmäßig als zu den Mahlzeiten serviert, hilft auch vorbeugend gegen Depressionen.

Vor kurzem haben Wissenschaftler herausgefunden, dass die in Olivenöl befindlichen Inhaltsstoffe Gene unterdrücken, die für die Entstehung von Entzündungen verantwortlich sind. Und genau diese Gene sorgen für gesundheitliche Probleme wie Diabetes, Übergewicht, Bluthochdruck und zu hoher Cholesterinspiegel. Somit kann Olivenöl vorbeugend wirken gegen Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und weiteren lebensverkürzenden Geschehnissen. Studien haben auch gezeigt, dass der regelmäßige Verzehr von Olivenöl, auch in kleinen Mengen, bei Diabetikern zu einem günstigeren Blutzuckerprofil führen kann.

Fazit:

Das angepriesene Allheilmittel ist Olivenöl auf keinen Fall. Trotz allem ist es gesund und vorbeugend eingesetzt, kann es gewisse Beschwerden und Leiden verhindern, beziehungsweise lindern. Auffallend auch, dass in Gegenden wo Olivenöl zur täglichen Speise zählt, unterdurchschnittlich übergewichtige Personen vorkommen. Aus diesem Grund treten in diesen Gegenden auch wesentlich weniger Krankheiten wie Diabetes, Herzbeschwerden und Übergewicht auf. In Verbindung mit mediterraner Ernährung (Fisch, Gemüse, Getreide, Obst und Hülsenfrüchte) wird das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen gesenkt. Zahlreiche Studien über Olivenöl bestätigen das. Einige wenige Personen vertragen Olivenöl nicht, Beschwerden wie Blähungen und Bauchschmerzen können auftreten. Wer Rapsöl bevorzugt, hat denselben Nutzen was die Gesundheit angeht, Rapsöl hat etwa dieselbe Zusammensetzung wie Olivenöl.

Kaufempfehlung

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Seit Tausenden von Jahren wird Weihrauchöl zur Salbung und für religiöse Zwecke genutzt. Schon die alten Ägypter kannten die positiven Wirkungsweisen des ätherischen Öls. Nicht umsonst gilt es als eines der teuersten weltweit. Von diesem alten Wissen profitieren wir bis heute, denn Weihrauchöl wird sehr vielfältig angewendet.

Immer mehr Forschungen und Experimente belegen die Wirkungsweise von Weihrauchöl und es kommen immer mehr Vorteile des Produkts zum Vorschein.
Die Wirkung macht sich nicht nur im Körper, sondern auch im Geist bemerkbar. Von strahlender Haut bis hin zur Unterstützung spiritueller Erlebnisse deckt Weihrauchöl ein breites Spektrum verschiedenster Anwendungsgebiete ab.

Weihrauchöl als Pflegemittel für die Haut

Weihrauchöl wirkt sich auf mehrere Arten positiv auf die Haut aus. Gerade bei Personen, die an unreiner Gesichtshaut leiden, kann es wahre Wunder bewirken. Es entfettet, sodass die Poren weniger verstopft sind und eine geringere Zahl an Schmutzpartikeln haften bleibt. Hinzu kommt eine entzündungshemmende Wirkung, die gereizten Hautpartien hilft, schneller abzuheilen. Außerdem fördert Weihrauchöl die Durchblutung. So wird der Stoffwechsel der Hautzellen angeregt und eine schnellere und bessere Regeneration ist möglich.

Zur Anwendung gegen Cellulite ist das Öl ebenfalls geeignet. Cellulite entsteht, wenn sich Wasser im Bindegewebe einlagert. Weihrauchöl sorgt dafür, dass sich die Haut zusammenzieht und das Wasser so aus den Zellen hinausdrückt. Folglich kann sich das Bindegewebe wieder straffen.

Die entzündungshemmende Wirkung von Weihrauchöl

Im Vergleich zu anderen ätherischen Ölen hat Weihrauchöl bezüglich der entzündungshemmenden Wirkung weit die Nase vorn. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um äußerliche oder innere Entzündungen handelt. Das Öl wirkt unter anderem gegen Akne, Entzündungen des Zahnfleischs oder auch in den Gelenken aufgrund einer rheumatoider Arthritis oder Ähnlichem. Es wirkt beruhigend, sodass sich gereizte Stellen erholen können, und antibakteriell, damit Krankheitserreger, die die gestörte Hautbarriere durchdringen, keine Chance haben, zu überleben.

Schmerzen lindern mit Weihrauchöl

Schon seit dem Altertum wird Weihrauchöl verwendet, um Schmerzen auf natürlichem Weg zu lindern. Vor allem bei Gelenkschmerzen schafft das Öl wunderbare Abhilfe. Wer beispielsweise viel Sport treibt und seine Muskulatur somit stark belastet, kann ebenfalls auf Weihrauchöl zurückgreifen, um Beschwerden, die damit einhergehen, zu minimieren.

Die wertvollen Säuren des Weihrauchöls im Kampf gegen Krebs

Weihrauchöl wird nachgesagt, es könne beim Kampf gegen Krebs unterstützend eingesetzt werden, was durch neueste Forschungsergebnisse unterstrichen wird. Möglich machen das angeblich die Boswelliasäuren, die ausschließlich in Weihrauchöl vorkommen. Der Chirurg Prof. Dr. med. Afshin Rahmanian-Schwarz untersuchte dies im Rahmen seiner Dissertation, indem er testete, ob krebskranke Ratten unter der Behandlung von Weihrauchöl länger überleben. Die Ergebnisse waren tatsächlich positiv. Inwiefern dies auf den Menschen übertragen werden kann, ist allerdings noch nicht ausreichend untersucht worden.

Folgen einer Strahlentherapie mithilfe von Weihrauchöl lindern

Wer sich aufgrund von einer Krebserkrankung einer Strahlentherapie unterziehen musste, kann auf Weihrauchöl zurückgreifen, um die schwerwiegenden Folgen zu mindern. Es stellt zwar keine Alternative zur Einnahme der entsprechenden Medikamente dar, allerdings unterstützt es deren Wirkungsweise immens. In Kombination mit Weihrauchöl können die Medikamente in abgeschwächter Dosierung verabreicht werden, sodass der Organismus weniger belastet wird und die Folgen der Therapie weniger schwerwiegend sind.

Das macht Weihrauchöl mit der Psyche

Woran genau es liegt, dass sich Weihrauchöl auch auf die Psyche auswirkt, konnte bisher nicht vollständig wissenschaftlich geklärt werden. Fakt ist jedoch, dass es unter anderem eine antidepressive Wirkung aufweist. Es wird vermutet, dass genau dies die Erklärung dafür ist, warum sich Gläubige beim Betreten einer Kirche, in der es nach Weihrauch duftet, sofort von Glück erfüllt fühlen.

Diesen Effekt macht man sich auch im Rahmen von Psychotherapien zunutze, um eine positive Umgebung zu schaffen. Hinzu kommt, dass das Öl beruhigend wirkt und dabei hilft, sich zu konzentrieren und die Gedanken zu ordnen. Auf diese Weise wird auch das Gedächtnis gestärkt, weshalb sogar einige Universitäten ihre Bibliotheken mit Weihrauchöl ausstatten.

Können bei der Anwendung von Weihrauchöl Nebenwirkungen eintreten?

Bei der Anwendung von Weihrauchöl treten nur sehr selten Nebenwirkungen auf. Wer es über einen langen Zeitraum hinweg in sehr hohen Dosen anwendet, kann unter anderem von Kopfschmerzen, Übelkeit und Durchfall geplagt werden.

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Vielseitig einsetzbar und zu einhundert Prozent natürlich

Dank seiner vielen, positiven Eigenschaften und Wirkungsweisen ist Oregano Öl in echtes Multitalent. Ob Zahnschmerzen, Hustenreiz oder Pilzbefall im Garten: Oregano Öl und Oregano Öl Kapseln verschaffen natürliche Abhilfe, mobilisiert Kraftreserven und schenken frische Energie.

Oregano ist nicht nur ein beliebtes Gewürz der italienischen Küche, sondern wird bereits seit der Antike auch als Heilkraut verwendet, da Oregano zahlreiche gesundheitlichen Beschwerden lindern kann. Oregano Öl gilt als natürliches Antibiotikum, das innerlich und äußerlich angewendet werden kann. Mittlerweile wächst Oregano nicht nur im Mittelmeerraum, sondern wird weltweit in gemäßigten Klimazonen angebaut. Durch ein spezielles Wasserdampf-Verfahren wird das Öl der Pflanze gewonnen, wobei die Inhaltsstoffe abhängig von der jeweiligen Beschaffenheit des Bodens leicht variieren können. Zu den Inhaltsstoffen von Oregano Öl zählen Vitamin C, B und K, Mineralstoffe wie Eisen, Kalzium, Kalium, Zink und Magnesium, ätherische Öle wie Carvacrol und Thymol sowie der schmerzlindernde Stoff P-Cymol. Als natürliches Antibiotikum wirkt das Öl antibakteriell, antiviral und fungizid, was bedeutet, dass es Bakterien, Viren und Pilze bekämpfen kann. Darüber hinaus wirkt Oregano Öl entzündungshemmend, schmerzstillend und durchblutungsfördernd. Dadurch, dass Oregano-Öl viel Antioxidantien enthält, werden die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen geschützt.

Antibakteriell, antiviral und fungizid

Am besten kann sich die Wirkung von Oregano-Öl entfalten, wurde das Kraut frisch verarbeitet. In getrockneter Form, beispielsweise als Gewürz, ist Oregano weniger aromatisch und auch etwas weniger heilsam. Aufgrund seiner heilenden Wirkung kann Oregano-Öl gegen unterschiedliche Erkrankungen helfen. Im Falle schwerwiegender gesundheitlicher Problemen sollte allerdings immer vorab ein Arzt konsultiert werden und das Öl niemals selbstständig angewendet werden. Oregano Öl kann bei Zahnfleischentzündungen oder Zahnschmerzen als Spülung schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken, gegen lästige Herpesbläschen eingesetzt werden, da diese durch Oregano besser abheilen und Linderung bei Pilzerkrankungen verschaffen. Es wurde festgestellt, dass die Symptome bei der Anwendung von Oregano-Öl innerhalb weniger Tage vollständig abklingen. Zudem kann das Öl auch bei Pilzbefall im Garten eingesetzt werden. Auch gegen Hautproblemen wie zum Beispiel Akne oder bei unreiner Haut kann das Öl Abhilfe verschaffen und äußerlich angewendet werden. Durch das Öl kann der Heilungsprozess beschleunigt und Entzündungen entgegengewirkt werden. Insbesondere bei sensibler Haut sollte aber vor der Anwendung immer Rücksprache mit einem Hautarzt gehalten werden.

Entzündungshemmendes Multitalent - appetitanregend, zellregenerierend und immunkraftstärkend

Auch im Falle von Atemwegserkrankungen, wie beispielsweise Mandelentzündung, Bronchitis oder Ohrenschmerzen hat Oregano-Öl eine positive Wirkung, da es schleimlösend und durchblutungsfördernd wirkt und Krankheitserreger dadurch schneller abtransportiert werden können. Darüber hinaus lindert Oregano Öl Schmerzen und Hustreiz, wodurch die üblichen Symptome einer Erkältung verringert werden können. Durch seinem stark entzündungshemmenden Effekt, kann das Öl als natürliches Antibiotikum auch bei der Behandlung von Lungenentzündungen verwendet werden. Doch auch in diesem Fall sollte immer mit einem Arzt gesprochen werden, da Lungenentzündungen sehr risikobehaftet und gefährlich sind. Laut einer Studie aus dem Jahr 2016 eignet sich Oregano Öl auch bei der Behandlung von Antibiotika-Resistenz, was insbesondere MRSA-Patienten hilft, die an multiresistenten Keimen erkrankt sind. Oregano Öl kann auch dabei helfen, Parasiten, wie Läuse oder solche, die sich im Darm befinden, abzutöten. Dadurch, dass das Öl durchblutungsfördernd ist, wird die Produktion von Magensaft angekurbelt, wodurch die Verdauung angeregt und die Magenschleimhaut gestärkt wird. Bei einem sensiblen Magen wird die Einnahme von Oregano Öl Kapseln empfohlen. Des Weiteren wirkt Oregano Öl appetitanregend, immunkraftstärkend und zellregenerierend und kann auch als Badezusatz und für die Verwendung in der Aroma-Therapie eingesetzt werden.

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Die Pflanze Arnika steht unter Naturschutz und hat ihre Heimat in den Alpen und Mittelgebirgen. Seit mehreren Jahrhunderten hat sie einen hohen Bekanntheitsgrad aufgrund ihrer heilenden Wirkungen.

Die Gewinnung des ätherischen Arnikaöls erfolgt über Wasserdampfdestillation aus den getrockneten Blüten der Mutterpflanze. Für die Herstellung eines Kilogramms Arnikaöl sind mehrere 100 Kilogramm Arnikablüten notwendig. Arnikaöl besitzt einen feinen, bitteren und würzigen Duft. Letzterer lässt den medizinischen Charakter des ätherischen Öls erkennen.

Ätherisches Arnikaöl wirkt schmerzstillend, antiseptisch, harntreibend und ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe in der Lage, Entzündungen zu hemmen. Die Anwendung erfolgt in der Regel äußerlich, da bei innerer Anwendung Vergiftungsgefahr besteht. Äußerlich angewendet, hilft es bei vielen gesundheitlichen sowie kosmetischen Problemen. Des Weiteren bei seelischen Problemen.

Innerliche und äußerliche Anwendungsmöglichkeiten von ätherischem Arnikaöl

Wie weiter oben erwähnt, lässt sich Arnikaöl hauptsächlich äu8erlich anwenden. Innerlich nur, wenn es sich um Produkte mit Extrakten aus der blühenden Pflanze von der Apotheke oder einem Homöopathen handelt. Bei Letzteren besteht keine Vergiftungsgefahr. Das schließt Gurgellösungen bei Entzündungen und offenen Wunden im Mundraum ein. Der Grund ist, das Öl enthält Giftstoffe, die in der Lage sind, über die Schleimhäute in den Körper zu gelangen, wo sie in der Lage sind, gesundheitliche Beschwerden hervorzurufen. Nennen lassen sich hier Herzbeschwerden, Atemnot und im schlimmsten Fall ein Kreislaufzusammenbruch.

Innere Anwendungsmöglichkeiten

Produkte mit Arnikaöl aus der Apotheke oder vom Homöopathen entfalten positive Wirkungen bei Blutstau, Entzündungen und Gehirnerschütterungen. Weiterhin lassen sie sich erfolgreich einsetzen bei Schockzuständen, Leber- und Milzschwellungen sowie Herzerkrankungen.

Äußere Anwendungsmöglichkeiten

Arnikaöl zählt zu den ätherischen Heilölen, die hervorragend in Salben, Tinkturen, Kompressen zur Linderung Schmerzen, Prellungen, Verstauchungen und Blutergüssen beitragen. Weiterhin geht ihm der Ruf voraus, bei rheumatischen Erkrankungen, Insektenstichen und Schwellungen eine lindernde Wirkung zu erzielen. Hierbei hilft die in dem Öl in großen Mengen vorhandene Kieselsäure, welche die Selbstheilung des menschlichen Körpers aktiviert und beschleunigt. Nicht zu vergessen: Das Öl hat eine antiseptische Wirkung, die Entzündungen hemmt.

Arnikaöl für die Haut

Die wesentlichen Vorteile von Arnikaöl bei der äußerlichen Verwendung bestehen in seinen positiven Wirkungen auf Muskeln, Gelenke und Nerven, weniger auf das Hautbild. Nichtsdestoweniger verwenden es viele Menschen als Bestandteil von Salben erfolgreich gegen Hautschwellungen und Hautentzündungen. Desweiteren gegen Ekzeme Allergien und Ausschlägen.

Ein Beispiel: Die beruhigende und sich positiv auf die Haut auswirkende Eigenschaft von Arnikaöl und die pflegenden Eigenschaften von Jojobaöl als Trägeröl pflegen trockene und empfindliche Haut sanft.

Ätherisches Arnikaöl als Massageöl

Arnikaöl eilt aufgrund von Erfahrungswerten der vergangenen Jahrhunderte der Ruf voraus, äußerlich angewendet sowohl bei stumpfen Verletzungen als bei schweren Knochen- und Gelenkerkrankungen lindernd oder heilend zu wirken. Weiterhin besitzt es durchblutungsfördernde Eigenschaften.

Das Öl auf die Haut aufgetragen löst Muskelverspannungen, beugt Muskelkater vor oder lindert einen bestehenden Muskelkater. Gleiches gilt für Nackenverspannungen, Schmerzen im Rücken und Hexenschuss. Mehrere Gründe, weshalb sich das ätherische Öl hervorragend als Massageöl eignet, egal, ob als pures Öl oder als Beimischung in handelsüblichen Massageölen.

Wichtig bei einer Massage ist es, Arnikaöl großzügig auf der Haut zu verteilen, sodass es in der Lage ist, positiv auf die Beschwerden einzuwirken. Grundsätzlich sorgt eine sanfte Massage des Nackens, der Schultern oder des Rückens für eine bessere Haut- und Muskeldurchblutung.

Arnikaöl im Sport und bei Unfallverletzungen

Arnikaöl hilft Sportlern oder Menschen, die einen Unfall hatten, als Zusatz in Salben, gegen Sportverletzungen wie Schwellungen und Entzündungen erfolgreich vorzugehen. Arnikaöl beschleunigt die Wundheilung und lindert Schmerzen. Weiterhin hat es eine desinfizierende Wirkung, sodass Keime in Wunden keine Chance haben.

Wie weiter oben erwähnt, wirkt die regelmäßige Massage mit dem ätherischen Öl der Entstehung eines Muskelkaters entgegen. Einen bestehenden Muskelkater heilt es schneller.

Bewegung macht glücklich und hilft, gesund zu bleiben. Arnikaöl und andere ätherische Öle wie Johanniskrautöl sorgen für die bestmögliche Regeneration des Körpers und bauen auf natürliche Weise Stress und Anspannung ab.

Weitere Anwendungsmöglichkeiten von Arnikaöl in diesen Bereichen:

• Bei Muskelzerrungen und Sehnenzerrungen
• Bei Quetschungen und Blutergüssen
• Bei Verstauchungen
• Bei Wasseransammlungen im Gewebe infolge von Knochenbrüchen

Die Kosmetik und ätherisches Arnikaöl

In kosmetischen Produkten wie Cremes, Salben, Zahnpasten und Shampoos bildet das ätherische Öl keine Gefahr für die Gesundheit. Im Gegenteil: Seine Inhaltsstoffe wirken Entzündungen entgegen und lassen diese abheilen.

Die Kosmetikbranche verwendet das ätherische Öl vor allem in alkoholischen Tinkturen. Weiterhin lässt sich das Öl hervorragend in herkömmliche Cremes und Lotionen für kosmetische Zwecke beimischen. Wenige Tropfen reichen hier aus, da es sich um ein hoch konzentriertes Pflanzenöl handelt.

Grundsätzlich eignen sich kosmetische Produkte mit Arnikaöl für die Haut- und Gesichtspflege. Als Grund hierfür lassen sich die entzündungshemmenden Eigenschaften des Pflanzenöls anführen, die sich vor allem bei trockener, irritierter und geschädigter Haut positiv auf das Hautbild auswirken.

Arnikaöl bei seelischen Problemen

Bei seelischen Schmerzen und Wunden aufgrund von verletzten Gefühlen bewirkt das Öl oftmals wahre Wunder. Ihm geht der Ruf voraus, emotionale Erstarrungen zu lösen und für seelische Stärke beim Anwender zu sorgen. Dies ist vor hilfreich, um die vielen Herausforderungen im Alltag und im Berufsleben zu bewältigen.

Kaufentscheidungskriterien

Wichtig beim Kauf von ätherischem Arnikaöl ist es, auf die Inhaltsstoffe zu achten. Qualitativ hochwertiges Arnikaöl enthält keine künstlichen Zusatzstoffe, sondern ausschließlich das Trägeröl sowie Bestandteile der Arnikablüten.

Fazit

Arnikaöl ist ein ätherisches Pflanzenöl, das im Idealfall in keiner Hausapotheke fehlt. Hierfür spricht, dass es in der Lage ist, bei Verletzungen und Entzündungen Linderung und Besserung zu verschaffen, egal, ob im Sportbereich oder im Alltag.

Von einer innerlichen Anwendung lässt sich grundsätzlich abraten, außer es handelt sich um Arnikaprodukte aus der Apotheke oder vom Homöopathen, die keine Vergiftungsgefahr in sich bergen.

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