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Bergamotteöl wird aus der Zitruspflanze Citrus bergamia gewonnen. Es handelt sich bei diesem Gewächs um eine Kreuzung zwischen Mandarine und Bitterorange, die man vorwiegend in Kalabrien, aber auch in Indien und Westafrika findet. Man gewinnt das Öl durch Kaltpressung aus den Schalen.

Bergamotteöl ist dünnflüssig und von gelblich grüner Farbe. Es betört durch einen leicht süßen, blumigen und frischen Duft mit einer orientalischen Note. Daher wird es häufig in der Parfümherstellung oder auch zur Aromatisierung von Getränken und Süßigkeiten verwendet. So verleiht Bergamotteöl zum Beispiel dem bekannten Earl Grey Tee sein spezielles Aroma.

Wirkung von Bergamotteöl->

Aufgrund seiner zahlreichen wertvollen Inhaltsstoffe bietet ätherisches Bergamotteöl eine Reihe von innerlichen und äußerlichen Anwendungsmöglichkeiten. Dabei profitieren unser Körper und unser emotionales Befinden gleichermaßen von seiner wohltuenden Wirkung. Da es sich um ein flexibles Öl handelt, wirkt Bergamotte nicht nur aufgrund seiner eigenen Inhaltsstoffe, sondern kann in Kombination mit beigemischten Ölen auch deren Wirkung unterstützen.

Auf den Körper wirkt das Öl appetit- und verdauungsfördernd, entkrampfend, antibakteriell und -parasitär, entzündungshemmend und fiebersenkend. Seine antimykotischen, antiseptischen, adstringierenden und wundheilenden Effekte machen es besonders bei Hautproblemen zu einem wertvollen Mittel. Auf unsere Psyche hat es eine antidepressive, entspannende und aufhellende Wirkung.

Innerliche Anwendung

Bergamotteöl senkt Fieber, regt den Appetit und die Verdauung an und wirkt entkrampfend bei Blähungen, Bauchkrämpfen, Menstruationsbeschwerden und spastischem Husten.

Zur innerlichen Anwendung gibt man es in reichlich Wasser und trinkt die Auflösung in kleinen Schlucken. Dabei sollte man besonders auf die Reinheit des verwendeten Öls achten und nicht mehr als 3 x 2 Tropfen pro Tag einnehmen.

Durch Gurgeln mit einer Lösung aus Wasser und einigen Tropfen Bergamotteöl bekämpft man Keime und Bakterien im Mundbereich. Auf diese Weise kann man beginnenden Erkältungen und Entzündungen entgegenwirken.

Einsatz in der Aromatherapie

Über die Atemwege aufgenommen wirkt Bergamotteöl direkt auf das zentrale Nervensystem. Dort fördert es die Ausschüttung von Botenstoffen wie zum Beispiel Serotonin. Diese Neurotransmitter sorgen für unser seelisches Wohlbefinden. Sind sie reichlich vorhanden, werden Gefühle von Stress, Angst, innerer Unruhe und Nervosität gemindert. Bergamotteöl vertreibt Niedergeschlagenheit und Unlust und verleiht uns neuen Antrieb. Während es so tagsüber unsere Stimmung aufhellt, lässt es uns nachts besser schlafen.

Für die Aromatherapie verwendet man Duftlampen oder Diffuser, welche das Öl an die Raumluft abgeben.

Äußerliche Anwendung

In der Hautpflege kommt Bergamotteöl aufgrund seiner antimykotischen und entzündungshemmenden Wirkung erfolgreich bei Entzündungen und Pilzerkrankungen zum Einsatz. Es darf jedoch nicht pur auf die Haut aufgetragen werden, sondern muss mit einem Trägeröl vermischt werden. Besonders zur Milderung von Hautproblemen im Gesicht wie Unreinheiten, fettige Haut und Akne leistet ein Gesichtsöl mit Bergamotte hervorragende Dienste. Eine Fußcreme mit Bergamotteöl bekämpft unangenehmen Schweißgeruch und Fußpilz.

Als Massageöl, ebenfalls in Kombination mit einem Trägeröl, hat Bergamotteöl eine wunderbar wohltuende Wirkung bei Muskelkater und Verspannungen der Muskulatur. Gleichzeitig pflegt es die Haut und lindert Erkältungssymptome und Schnupfen. In Kombination mit anderen Ölen kann es zur Behandlung von Narben, Besenreisern und Dehnungsstreifen verwendet werden.

Nebenwirkungen von Bergamotteöl

Durch Überdosierung oder das direkte Auftragen auf die Haut kann Bergamotteöl Hautreizungen hervorrufen. Es hat phototoxische Eigenschaften, welche die Fotosensibilität der oberen Hautschichten steigern und schlimmstenfalls zu dunklen Verfärbungen führen können. Deshalb sollte es niemals pur oder direkt vor einem Sonnenbad aufgetragen werden.

Wie alle ätherischen Öle kann Bergamotteöl zu allergischen Reaktionen der Haut führen. Daher sollte vor einer regelmäßigen Verwendung die Verträglichkeit getestet werden.

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Seit jeher bekannt

Die heilenden Eigenschaften von Rosenblättern sind seit jeher bekannt. Ärzte aus alten Zeiten behandelten nervöse Störungen mit Rosenwasser, bei Lungenerkrankungen behandelten sie Patienten und Räume mit Rauch aus rosa Weihrauch, bei Herz- und Nierenerkrankungen machte man Infusionen von Rosenblättern. Sie wurden auf das Gesicht aufgetragen, um ihm eine jugendliche Frische zu verleihen.

Bei Behandlung aller Arten von Entzündungen verwendeten die Mediziner:
in Kombination mit Essig - zur Behandlung entzündeter Wunden;
mit Wein - bei Magen-Darm-Erkrankungen; gemischt mit Honigwasser - als Antipyretikum.

Im alten China wurden böse Geister mit dem Duft von Rosenblättern vertrieben, und in der Türkei überschütteten sie Neugeborene mit rosa Blütenblättern. In Russland wurden Blütenblätter als Blutstillungsmittel verwendet. Entzündete Geschwüre wurden mit fein zerdrückten Blütenblättern bestreut. Natürlich verwendeten die Fachleute in jenen alten Zeiten die Blütenblätter der damals gebräuchlichsten Rosen - Damastrose, Gallika-Rose, Alba-Rose und einfach Wildrose.

Die heilenden Eigenschaften verschiedener Rosentypen

Die heilenden Eigenschaften verschiedener Rosentypen sind leicht unterschiedlich. Zum Beispiel enthalten die Blütenblätter einer weißen Rose (Alba) schleimige Substanzen. Sie werden bei Bluthochdruck und Arteriosklerose eingesetzt. Die Blütenblätter der Damaskusrose und ihrer Sorten, insbesondere die berühmte Kazanlak-Rose, werden häufiger bei Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, bei Ruhr und Lebererkrankungen usw. verwendet. Derzeit wurden Rosenblätter von Ärzten recht gut untersucht.

Ätherisches Öl - der wichtigste medizinische Bestandteil

Es wurde nun festgestellt, dass ätherisches Öl der wichtigste medizinische Bestandteil von Rosen ist. Es wirkt stimulierend auf das Immun- und Nervensystem des Körpers und verbessert die Funktion der endokrinen Drüsen. Es beseitigt sklerotische Veränderungen in Organen, stellt Zellen wieder her und verjüngt sie. Normalisiert den Verdauungstrakt durch Heilung der Schleimhäute. Beseitigt die Phänomene Dysbiose und enzymatische Insuffizienz von Magen und Darm. Lindert Krämpfe von Blutgefäßen im Gehirn, stärkt den Herzmuskel.

Eine echte Apotheke

Die Rosenblätter enthalten Vitamin C, Carotin, B-Vitamine und Vitamin K, das an der Hämatopoese beteiligt ist. Bei der Untersuchung der Zusammensetzung mineralischer Substanzen stellte sich heraus, dass das gesamte Periodensystem von Mendelejew in den Rosenblättern vorhanden ist. Sie enthalten Kalium und Kalzium, Kupfer und Jod, viel Eisen, Magnesium und sogar Selen, das für den Körper so notwendig ist. So sind Rosenblätter eine echte Apotheke, die die Form einer Rosenblume hat.
Rosenöl wirkt harmonisierend und stabilisierend auf den emotionalen Zustand, auf das endokrine System. Es wird bei Tachykardie, Reizbarkeit und Schlaflosigkeit angewendet. Rosenöl ist für alle Hauttypen und für jedes Alter geeignet, insbesondere für gestresste, alternde Haut.
Dank dessen können aus Rosenöl wunderbare Gesichtscreme und Massageöle auf Basis von Pflanzenölen hergestellt werden. Rosenöl ist ein wichtiger Bestandteil in Kosmetika und teuren Parfums.

Das Rosenöl hat ausgezeichnete antibakterielle und antivirale Eigenschaften, hemmt die Entwicklung des Bakteriums Helicobacter, das Geschwüre hervorruft. Es wird als Prophylaxe gegen Virus- und Erkältungskrankheiten, zur Behandlung von Darminfektionen und Lebensmittelvergiftungen eingesetzt. Rosenöl fördert die Sekretion von Galle aus der Gallenblase, normalisiert den Säuregehalt des Magens und unterstützt die Verdauung. Das Öl wirkt sich positiv auf die Leber aus - es stärkt sie, normalisiert ihre Funktionen und schützt vor Infektionen.
Das Rosenöl hilft, Giftstoffe aus dem Blut zu entfernen, stärkt und unterstützt das Herz. Die häufigsten Anwendungen für das Rosenöl sind: Aromatisieren der Luft mit einer Aromalampe, Einatmen des Aromas aus einer Flasche, Aromabäder, Massage, Anreicherung von Kosmetika, Aromatisieren von Kleidung.

Eigenständiges Produkt oder mit anderen Ölen gemischt

Das Öl kann als eigenständiges Produkt verwendet oder mit anderen Ölen gemischt werden. Ätherische Öle aus Jasmin, Lavendel, Sandelholz, Bergamotte, Ylang-Ylang, Kamille, Patschuli, Mandarine, Zitronengras, und Zeder passen gut zu Rosenöl. Die Einnahme von ätherischem Rosenöl für medizinische Zwecke sollte nur unter Aufsicht eines Spezialisten erfolgen. Man benötigt jedoch keine ärztliche Beratung, wenn zu Hause köstliche und gesunde Produkte aus Rosenblättern gekocht werden.

Interessanterweise bekommt die Haut bei innerer Einnahme des Rosenöls einen schwachen rosa Duft, der mehrere Tage anhält. Im Falle einer Hypotonie wird empfohlen, einen Tropfen ätherisches Öl auf den Puls aufzutragen. Rosenöl bezieht sich wie Lavendelöl auf Öle, die ohne Verdünnung auf die Haut aufgetragen werden können. Es ist wirksam bei Dermatitis, Furunkeln, Wunden, Geschwüren und Akne. In der orientalischen Küche ist Rosenwasser sehr gefragt, das nicht nur Hautpflegeprodukten, sondern auch Süßwaren, Getränken und verschiedenen Gerichten der orientalischen Küche zugesetzt wird.
Das Extraktöl wirkt als Schmerzmittel gegen Muskelschmerzen, als krampflösendes Mittel gegen Kopfschmerzen. Es hat eine antidepressive und beruhigende Wirkung.

Wenn das Rosenöl auf tiefe Wunden aufgetragen wird, heilen sie schnell. Es wird in die Karieshöhle der Zähne eingeführt, während dort alle Bakterien absterben und die Zahnschmerzen sofort nachlassen. Öl wird verwendet, um den Zellstoffwechsel in Tumoren zu regulieren, Impotenz wird behandelt. Um echtes Rosenöl zu erhalten, werden spezielle Rosen aus ätherischen Ölen gezüchtet, bei denen Blütenblätter erst ab der ersten Rosenblüte im industriellen Maßstab verwendet werden.

Zu Hause kann man Öl bekommen, indem Rosenblätter in Olivenöl gegossen und auf 50-700 ° C erhitzt werden. Dann werden sie zwei Tage lang an einem warmen Ort aufbewahrt. Das entstehende Öl wird in einem dicht verschlossenen Behälter aufbewahrt.

Kaufempfehlung:

REINES BULGARISCHE ROSENÖL

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Die Zirbe, auch Zirbelkiefer oder Arve genannt, ist ein Baum und zählt zu den fünfnadeligen Kieferngewächsen. Ihr lateinscher Name lautet Pinus Cembra. Es heißt, dass die Zirbe aufgrund ihrer heilenden Kräfte ein Charakterbaum wäre. Beheimatet ist dieses Kieferngewächs in den Alpen, bevorzugt in der subalpinen Höhenstufe. In dieser hört der Wald allmählich auf durch die fast ganzjährige Schneebedeckung und der Frostereignisse. Einzig einige Nadelbäume wie die Zirbe gedeihen in diesen Regionen. Die Zirbelkiefer erreicht eine Höhe bis zu 20 Metern und eine Breite bis zu 4 Metern. Sie blüht einmal in sechs bis zehn Jahren, dann entstehen ihre eiförmigen, dunkelbraunen Zapfen, die während der Anfangszeit noch violett sind. Die Zirbe wird ungefähr 800 Jahre alt.

Anwendungsmöglichkeiten der Zirbe

Die Zirbelkiefer kann vielseitig verwendet werden. Zum einen ist ihr Holz sehr gut zu verarbeiten. Das liegt an der angenehmen Weiche des Holzes sowie an seiner Leichtigkeit. Dadurch, dass dieser Baum sehr heiße und kalte Temperaturen aushält und ihm UV-Strahlen nichts ausmachen, sind Möbel aus Zirbe sehr robust und langlebig. Das gelbe bis rotbraune Holz der Zirbe wird gerne für Schlafzimmermöbel, Schindeln, Schneidebretter, Brotdosen, Außenverkleidungen sowie als Kissenfüllung mit Zirbenflocken verwendet. Die Hauptverwendung jedoch liegt in der Herstellung von ätherischen Ölen.

Die Heilkraft der Zirbe

Die Heilkraft der Zirbe ist einzigartig. Ihre Inhaltsstoffe wirken sehr gut gegen Bakterien und biozid gegen Motten und andere Insekten. Zirbenöl ist eines der wenigen ätherischen Öle, das die Herzfrequenz auf positive Weise senken kann. Es reduziert nachweislich die Frequenz um etwa 3000 Herzschläge täglich. Das bedeutet für unser Herz eine Stunde weniger zusätzliche Arbeit. Außerdem steigert Zirbenöl unser Wohlbefinden und lässt uns einen Weg aus seelischen Tiefs finden. Im Folgenden gibt es einen Überblick über die wichtigsten Fakten des Zirbelkiefernöls:

Duft: waldig, würzig, frisch, kampferähnlich
Herstellung: Per Wasserdampfdestillation der Zweigspitzen, Nadeln und Äste
Gattung: Kieferngewächse
Element: Erde
Harmoniert mit: Lemongras, Zitrone, Grapefruit, Eisenkraut, Eukalyptus, Orange
Inhaltsstoffe: Cineol, Pinen, Camphen, Limonen, Phellandren, Myrcen, Bornylacetat,
Terpinolen
Anwendung bei: Schlafstörungen, Erkrankungen der oberen Atemwege wie Erkältung oder
Bronchitis, depressiven Verstimmungen, Kraftlosigkeit, Erschöpfung,
Konzentrationsstörungen, Stress, Durchblutungsstörungen, Ängsten,
Muskelschmerzen/ Muskelkater, Entzündungen, Nervenschmerzen
Wirkung: durchblutungsfördernd, schleimlösend, entkrampfend, antibakteriell, ent-
zündungshemmend, schlaffördernd, belebend, entgiftend, stärkend, stimmungs-
aufhellend, antidepressiv, antiseptisch, schmerzlindernd, entspannend,
reinigend, konzentrationsfördernd
Anwendung als: Inhalation, Raumduft, äußerlich zum Einreiben und einmassieren, als
Insektizid, als Badezusatz. Zirbenkieferöl darf nicht innerlich an-
gewendet werden!
Vorsichtsmaßnahmen: Zirbenkieferöl kann unverdünnt zu Hautreizungen führen.

Beispiel für eine Anwendung mit Zirbenkieferöl bei Schlafproblemen

Jeweils zwei Tropfen Zirbenkieferöl auf das Kopfkissen und die Bettdecke geben. Das beruhigt und fördert den Schlaf. Positiver Nebeneffekt: Der Duft vertreibt lästige Besucher wie Mücken in lauen Sommernächten.

Produktempfehlung Zirbenkieferöl

1. ASIN BOOVTS8R20

Dieses 100% naturreine Zirbenkiefernöl aus dem Inntal, Österreich, besteht ausschließlich aus dem ätherischen Öl der Zirbe. Insgesamt sind es 10 ml. Das Öl riecht frisch, leicht würzig und bei dunkler, kühler Lagerung ist es etwa ein Jahr haltbar.

2. ASIN B07B3Y1HVJ

Das Zirbenkieferöl im Doppelpack zu je 10 ml besticht auf ganzer Linie durch seine Natürlichkeit. Zum einen ist es zu 100% naturrein, ohne Beimischungen. Zum anderen besitzt er einen patentierten Kopf aus Buchenholz. Dabei dient dieser Kopf als natürlicher Duftträger. Das Öl duftet waldig, würzig und leicht frisch. Das Fläschchen verfügt über eine Kindersicherung.

3. ASIN B01N7A4HRQ

Das Bio Zirbenöl im Doppelpack aus dem Zillertal/ Tirol wird direkt dort destilliert und abgefüllt. Dieses ätherische Öl ist zu 100% naturrein und wird mit Holzwolle nachhaltig verpackt. Ein Anwendungsheftchen für die korrekte Anwendung liegt dem Zirbenöl bei.

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Das zu 100% natürliche, reine Zirbelkieferöl von Aromatika eignet sich als Saunaaufguss, zur Aromatherapie sowie als Zugabe im Diffuser. Sein Duft ist rein, intensiv würzig und leicht herb. Destilliert und abgefüllt wurde das Zirbelkieferöl in der Schweiz. Dieses hochwertige ätherische Öl ist vegan sowie frei von Farbstoffen und Chemikalien.

Zusammenfassung Zirbenöl

Zirbenöl wird aus der Zirbe hergestellt, die zu den Kieferngewächsen gehört. Sie ist widerstandsfähig und kann sehr hohen als auch sehr niedrigen Temperaturen problemlos widerstehen. Das Zirbenöl, das auch unter dem Namen Arvenöl bekannt ist, wird per Wasserdampfdestillation der Zweigspitzen, Ästen und Nadeln hergestellt. Das ätherische Öl der Zirbe ist dünnflüssig und gelb. Für einen Liter Zirbenöl werden etwa 1000 Kilogramm an Nadeln, Zweige und Äste benötigt. Wichtige Inhaltsstoffe für unsere Gesundheit sind unter anderem Pinen. Diese helfen bei Muskelschmerzen und sorgen dafür, dass unser Körper entzündungshemmende sowie schmerzstillende Stoffe produziert. Die Limonen im Zirbenöl vertreiben lästige Insekten und das enthaltene Cineol stärkt unser Immunsystem. Gegen depressive Verstimmungen hilft das Pinosylvin im Zirbenöl und der charakteristische Duft entsteht dank des beinhalteten Bornylacetats.

Zirbenöl selbst herstellen

Da die Zirbe nur in den alpinen Gebieten beheimatet ist und unter Naturschutz steht, ist die einzige Möglichkeit Zirbennadeln zu erhalten, bei lokal ansässigen holzverarbeitenden Betrieben (Schreinerei, Sägewerk) nachzufragen. Im Normalfall geben diese eine bestimmte Menge gegen ein kleines Entgelt ab. Natürlich ist die Wirkkraft des selbst hergestellten Zirbenöles nicht so groß wie beim käuflichen ätherischen Zirbenöl. Das liegt allein schon an der immensen Menge Nadeln, die dafür verwendet werden müssten. Aber für die Anwendung im Alltag bei leichten Muskelbeschwerden oder Verstimmungen hilft es. Dafür zwei Handvoll Zirbennadeln in ein Schraubglas geben. Dann Jojobaöl in das Glas schütten, bis die Nadeln komplett bedeckt sind. Das Glas schließen und kräftig schütteln. Ungefähr 6 Wochen ziehen lassen, am besten an einem kühlen dunklen Ort und danach abseihen. In eine dunkle oder braune Apothekerflasche gießen und bei einer kühlen, dunklen Lagerung hält das Öl ein Jahr.

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Ätherischen Öle haben eine gute Wirkung auf das psychische Gleichgewicht. Sie bewirken eine seelische Verstimmung und regeln aus dem Gleichgewicht Geratenes und sie entziehen einer bestehenden Krankheit den Nährboden. Die Öle wirken gleichermaßen auf den menschlichen Körper sowie die Seele im ganzheitlichen Sinn.


Wissenschaftliche Studien über den Nachweis der Zusammenhänge von ätherischen Ölen auf den Organismus liegen heute in großer Zahl und hinreichender Qualität vor. Diese liegen vorwiegend in englischer Sprache vor. Dabei ist die Aromatherapie ein anerkanntes Verfahren aus der Komplementärtherapie.

Die biologischen Wirkungen ätherischer Öle

Die biologischen Auswirkungen von ätherischen Duftstoffen und Ölen lassen sich in jedem Falle nachweisen. Daher sind die wichtigsten Inhaltsstoffe des Lavendelöls, Linalylacetat und Linalool maßgeblich für die diesem Öl zugeschriebenen antikonvulsiven, stressabbauenden und anxiolytischen Wirkungen auf das menschliche Nervensystem verantwortlich. So sind die sedativen und die antikonvulsiven Wirkungen des Linalools dosisabhängig. In höheren Dosen wirkt das Linalool toxisch. Hier haben Tierversuche gezeigt, dass das Linalool die Glutamatbindung im Rattencortex hemmt. Darauf kann die antikonvulsive Wirkung zurückgeführt werden.


EEG-Untersuchungen ergaben, dass das Lavendelöl den Anteil jener für den Tiefschlaf und die Relaxation zuständigen Alpha-Wellen erhöhen kann. Außer den Wirkungen auf das Nervensystem wird den ätherischen Ölen aus der Klasse der Terpene gleichzeitig eine krebspräventive Wirkung zugesagt. Dazu zählen Perillylalkohol, Limonen und Perillinsäure. Dies ist ein Metabolit von Perillylalkohol und Limonen. Perillylalkohol und Perillinsäure hemmen besonders sicher die Farnesyltransferase. Dies ist ein Enzym, welches für die Isoprenylierung der Onkogenprodukte zuständig ist.


Auf diese Weise wird verhindert, dass sich die Proteine in die Zellmembran einlagern und die Tumorentwicklung und Zellteilung induzieren können. Perillylalkohol kann außerdem die Zellapoptose veranlassen und besitzt antioxidative Eigenschaften. Die krebstherapeutische Wirkung des Perillylalkohol und Limonen wird derzeit in klinischen Studien bei Lungen-, Mamma- und Pankreaskarzinom erforscht.


Ätherische Öle wie zum Beispiel das Lavendelöl könnten reduzierend auf Ängste wirken und sie könnten die körpereigene Widerstandsfähigkeit und die Abwehr steigern. Nachteilig ist außerdem, dass plazebokontrollierte Untersuchungen zum Beweis der Wirksamkeit bisher fehlten wie eine anerkannte Methodenforschung zum Erhalt der Ergebnisse. Mühsale bereitet auch eine Differenzierung zwischen pharmakologisch-physiologischer und der psychischen Wirkung.

So werden viele Versuche unternommen, bei welchen Versuchspersonen über eine Atemmaske Luft zugeführt wird, damit der olfaktorische Einfluss ausgeklammert wird. Hierzu wird das ätherische Öl topisch verabreicht. Für eine Aromatherapie spricht vor allem der angenehme, das Wohlbefinden erhöhende Duft der ätherischen Öle. Dabei ist zu beachten, dass ätherische Öle im menschlichen Körper kumulieren und dass oftmals hier Organochlorpestizide in diesen enthalten sind, welche vor allem bei Massagen in hohen Mengen perkutan aufgenommen werden und sich im menschlichen Körper anreichern.

Die Bedeutung der Aromatherapie mit ätherischen Ölen

Eine Aromatherapie ist eine Anwendung ätherischer Öle zur Entspannung und Beeinflussung des Körpers. Diese Therapien finden zur Linderung von Krankheiten Anwendung und zur Wellness von Geist und Körper. Die Aromatherpaie eine Form der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie). Hierzu werden die ätherischen Öle meist direkt am Körper oder mithilfe eines Inhalators als Dufttherapie angewandt. Dies kann auch in Form von Einreibungen, Massagen, Bädern, Raumbeduftung, oraler Einnahme oder Inhalation erfolgen. Ätherischen Düften wird schon sehr lange eine heilende Wirkung zugesagt, welche nicht bei jedem Aroma durch medizinische Studien nachgewiesen wurde. Trotzdem finden Aromatherapien als Alternativmedizin im Gesundheitswesen Anwendung. Vor allem dann, wenn chemische Arzneimittel nicht gegen Infekte, Pilze, Viren oder Bakterien wirken oder der zu Patient allergisch hierauf reagiert. In der Homöopathie, welche auf Arzneimittel weitestgehend verzichtet und Wert auf die naturgemäße Lebensart legt, sind die Aromatherapien mit wohlriechenden Ölen ein guter Bestandteil. Zudem kommen ätherische Öle bei diversen verschiedenen zum Einsatz, welche als Aromatherapiemassagen angeboten werden oder bei er Aromaherapie im Bereich der Sauna. Einige Öle aus dem Verkauf stammen nicht aus naturbelassenen Quellen, sondern sind halbsynthetisch oder synthetisch hergestellt. Natürliche Aromaöle sind in aller Regel teurer als die synthetisch gewonnenen Produkte.

Nach dem §1 Heilpraktikergesetz sind in Deutschland lediglich Ärzte mit einer Bestallung und Heilpraktiker, welche eine entsprechende Erlaubnis erteilt worden ist, dazu berechtigt, die Aromaheilkunde gewerbsmäßig auszuführen. Zu den Aktivitäten des Heilpraktikers gehören die Diagnose, die Heilung bzw. die Linderung von Krankheiten, bei Menschen. Ein wichtiger Bestandteil des Verfahrens ist die Aromatherapie. Allerdings unterscheiden sich jene Anwendungsgebiete und -formen ätherischer Öle. Sind die Öle nicht in Heilmitteln enthalten, unterliegen diese nicht dem Arzneimittelrecht. So sind sie frei verkäuflich und beliebig anwendbar. Es gibt zudem Aromatherapeuten, welche sich auf jenes Gebiet spezialisiert haben, bei welchen die Patienten eine Therapie mit ätherischen Ölen bekommen.

Es gibt viele unterschiedliche Erklärungsansätze für die Wirkung einer Aromatherapie. Nach dem esoterischen Verständnis beruht die Wirkung darauf, dass jeder Pflanze eine eigene Seele beiwohnt, welche mit dem Öl eingeatmet wird und dazu dienlich ist, bestimmte Defizite im Körper des Menschen auszugleichen und hierdurch eine Heilung zu erreichen.

Die wissenschaftlich erklärte Aromatherapie geht vor allem davon aus, dass die ätherischen Öle über den Geruchssinn bestimmte Reaktionen im Gehirn auslösen. Auf diese Weise kann ein angenehmer Duft stimmungsaufhellend und zugleich entspannend wirken, wodurch der Heilungsprozess positiv beeinflusst werden.
Bestimmte ätherische Öle sollen außerdem über besondere Effekte verfügen. So wird zum Beispiel dem Eukalyptusöl eine schleimlösende Wirkungsweise zugeschrieben.

Außerdem sind die Inhaltsstoffe von ätherischen Ölen fettlöslich und sind aus kleinen Molekülen zusammengesetzt. Deshalb können diese Öle direkt über die Haut und die eingeatmeten Öle über die Schleimhäute in die Blutbahn gelangen und zu den Organen befördert werden. Ergebnisse der Studien weisen darauf hin, dass auf jenem Wege die Funktionen der Organe beeinflusst werden können.

Für viele die meisten der ätherischen Öle liegen wissenschaftliche Erklärungen vor. Gesichert ist vor allem, dass verschiedene Düfte eine stimmungsaufhellende und entspannende Wirkung haben und auf diese Weise den Verlauf von Krankheiten auf positive Weise beeinflussen können. In Untersuchungen zeigte sich beispielsweise, dass Demenzpatienten durch eine Aromatherapie von der verringerten Erregbarkeit profitierten, bei Krebspatienten verringerte sich die Ängstlichkeit sowie das Wohlbefinden.

Die Wirkung ätherischer Öle bei Krankheiten

Ätherische Öle enthalten solche Inhaltsstoffe aus Pflanzen in einer konzentrierten Form, weshalb schon geringe Mengen eine hohe Wirkung aufweisen können. Benutzen die Patienten ätherische Öle, die entzündungshemmend wirken (zum Beispiel Copaiba oder Weihrauch), dann können die Öle Entzündungen sehr wirksam bekämpfen.

Es gibt eine große Zahl verschiedener ätherischer Öle, die zur Besserung von chronischen Entzündungen verwendet werden können. Einige Öle wirken auch vorbeugend, indem diese die Anwender mit Antioxidantien versorgen oder entgiftend wirken können, was die Entstehung von Entzündungen minimiert. Weitere Öle wirken dagegen direkt gegen schon vorhandene Entzündungen.


Der Copaiba-Baum ein solch wirksames Gewächs. Er wächst vor allem in den Regenwäldern und gilt in dessen Heimat als ein beliebtes Allheilmittel. Sein ätherische Öl wird aus dem Harz destilliert. Dieses gilt als stark entzündungshemmend und konnte in Studien schulmedizinische Medikamente sehr gut entgegenwirken.


Der Stoff Beta-Carophyllen macht mehr als 50 Prozent aller Inhaltsstoffe des Copaibaöls aus. In Studien konnte bewiesen werden, dass das Beta-Carophyllen stark entzündungshemmend wirken kann. Das Copaibaöl gilt zudem als besonders mild und kann daher gut in höherer Konzentration angewandt werden.

Pfefferminze –hilft durch Einreiben bei Kopf- und Nackenschmerzen. Das hier enthaltene Menthol und das Menthofuran aus den Blättern der Pfefferminzpflanze blockieren die Leitung von Schmerzsignalen und entspannen durch den Kältereiz vor allem die Muskeln.
Dazu werden 6 bis 7 Tropfen des Pfefferminzöls mit 200 Milliliter Mandel- oder Jojobaöl vermischt. Die Schmerzpunkte werden dann in Kreisen mit etwas Druck 2 bis 3 Minuten massiert.

Ein Zitrus-Fußbad hilft gut bei kalten Füßen und einer beginnenden Erkältung. Die sekundären Pflanzenstoffe wie Pinen, Terpineol, Camphen und Limonen erhöhen die Durchblutung und stärken das Immunsystem über die Atemwege. Diese Stoffe wirken zudem gegen Viren und Bakterien, steigern das Schwitzen und senken das Fieber.

Eine Duftkompresse kann bei Schlafproblemen helfen. Das enthaltene Linalool im Lavendelöl entspannt und beruhigt. Zudem hilft es, die Schlafqualität zu optimieren und beruhigt die gestressten Nerven. Mit der korrekten Anwendung können sich die betroffenen den entspannten Schlaf zurückholen.
Dazu werden 3 Tropfen Lavendelöl auf ein Tuch aus Baumwolle geträufelt und auf die Brust gelegt. Dann wird der Schlafanzug darüber gezogen und sich ins Bett gelegt.

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Ätherische Öle sind eine sanfte Alternative bei Alltagsbeschwerden zu herkömmlichen Medikamenten. Besonders Öle mit Waldduft wirken positiv auf unseren Körper, da die wertvollen Inhaltsstoffe der Nadelhölzer auf vielfache Weise die Sinne stimulieren. Nicht umsonst suchen viele Menschen den Ausgleich im Wald zum hektischen Alltag. Der Duft von Holz und Tannennadeln beruhigt und wirkt sich positiv auf unsere Seele aus.

Die Kraft des Waldes

Von den über 120 Sorten ätherischer Öle gibt es an die 10 Sorten, die nach Wald duften. Dazu zählen

- Edeltanne
- Eichenmoos
- Fichtennadel
- Latschenkiefer
- Kiefernadel
- Zedernholz
- Lärche
- Zirbelkiefer
- Weißtanne
- Lorbeer

Im folgenden konzentrieren wir uns auf drei ätherische Öle: Fichtennadelöl, Zedernöl sowie Zirbelkiefernöl.

Fichtennadelöl (Piceae aetheroleum)

  • Gattung
  • Kieferngewächse
  • Duft
  • Würziger Waldgeruch, frisch, leicht süß
  • Inhaltsstoffe
  • Bornylacetat (45%), Borneol (8%), Camphen (26%) sowie Limonen und Pinen.
  • Herstellung
  • Wasserdampfdestillation aus den Nadeln, Ästen und Zweigen

Anwendung Innerlich

Fichtennadelöl innerlich eingenommen hilft unter anderem bei Harnwegserkrankungen, Lungenentzündung, Nierensteinen, Bronchitis, Asthma, Grippe, festsitzendem Husten, Lebererkrankungen, Gallenblasenentzündung.

Anwendung äußerlich

Bei der äußerlichen Anwendung von Fichtennadelöl hilft es bei Erkrankungen wie Erkältung, Rheuma, Durchblutungsstörungen, Stirnhöhlenentzündungen, Bronchitis.

Wirkung und Nebenwirkungen

Insgesamt wirkt Fichtennadelöl tonisierend, Immunstärkend, anregend auf den Geist, beruhigend auf den Körper, entzündungshemmend, fungizid, schweiß- und harntreibend, schleimlösend, antimikrobiell, desodorierend. Fichtennadelöl ist sehr verträglich, daher gibt es keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen.

Do it yourself Anwendung (DIY)

Als Badezusatz bei Erkältungen

Fichtennadelöl befreit die Nase, wirkt auswurffördernd und beruhigt die Atemwege. Daher eignet es sich prima als Badezusatz bei Erkältungen sowie Bronchitis. Dafür drei Tropfen ätherisches Lavendelöl mit sechs Tropfen Fichtennadelöl mischen, einen Teelöffel Honig sowie zwei Esslöffel Sahne (ätherische Öle sind fettlöslich) zugeben, alles gut umrühren. Diese Mischung reicht für ein Vollbad.

Als Dampfbad bei Erkältungen hilft Fichtennadelöl ebenfalls sehr gut. Zwei bis drei Tropfen dieses ätherischen Öls in ein Liter heißes Wasser geben und für etwa eine Viertelstunde die wohltuenden Dämpfe inhalieren.

Anwendung in der Duftlampe

Um die Luft zu erfrischen und von sämtlichen Schmutzpartikeln zu befreien, eignet sich eine Mischung aus zwei Tropfen Eukalyptusöl und zehn Tropfen Fichtennadelöl. Die Mischung ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Innere Anwendung

Für die innere Anwendung beispielsweise bei Harnwegsinfekten, Asthma oder Nierensteinen können dreimal am Tag drei Tropfen Fichtennadelöl mit einem Teelöffel Honig in 150 ml heißen Tee oder heißes Wasser gegeben und getrunken werden.

Zedernöl (Oleum cedri)

Gattung: Zedern, Kieferngewächse

Duft: leicht holzig, würzig

Inhaltsstoffe

Linolsäure (75%), Palmitinsäure (6%), Stearinsäure (9%) sowie Cadinen, Terpene, Kalium, Magnesium, Natrium, Eisen, Vitamine A,B,D,E,F

Herstellung

Wasserdampfdestillation aus dem Zedernholz

Anwendung innerlich

Innerlich angewendet hilft Zedernöl bei Akne, Husten, Schnupfen, verschleimte Bronchien, Nervosität, Harnwegsinfekten.

Anwendung äußerlich

Die äußerliche Anwendung von Zedernöl hilft bei Beschwerden wie Nierenbeckenentzündung, Angststörungen, Haarausfall, Schlafstörungen, Hautkrankheiten, Beschwerden in den Wechseljahren, depressiven Verstimmungen.

Wirkung und Nebenwirkungen

Zedernöl wirkt antiseptisch, schleimlösend, krampflösend, angstlösend, beruhigend, Blasen- und Nierenstärkend, adstringierend, reinigend. Epileptiker, Schwangere sowie Kinder unter 10 Jahren sollten das Öl nicht anwenden. Nicht überdosieren, es kann das zentrale Nervensystem reizen.

DIY

Für die innere Anwendung bei Akne, Harnwegsinfekten, Husten, Juckreiz oder Nervosität können bis zu dreimal am Tag drei Tropfen Zedernöl zusammen mit einem Teelöffel Honig in 150 ml heißes Wasser oder Tee gegeben werden.

Für die äußere Anwendung bei Hautkrankheiten oder leichten Wunden sind Kompressen mit Zedernöl ideal. In ein Glas mit abgekochtem Wasser 15 Tropfen Zedernöl geben, die Kompresse damit tränken und für 10 Minuten auf die betroffene Stelle geben. Dreimal täglich wiederholen.

Als Anwendung in der Duftlampe zur inneren Stärkung und stimmungsaufhellend drei Tropfen Bergamotte und vier Tropfen Zedernöl ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Zedernöl als Aromatherapie wirkt ebenfalls sehr gut bei festsitzendem Husten. 5 Tropfen Zedernöl und fünf Tropfen Kamillenöl ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Bei Haarausfall und Schuppen helfen 8 Tropfen Zedernöl im herkömmlichen Shampoo (einmalig in die Flasche geben). Kann täglich angewendet werden.

Zirbelkiefernöl (Pinus Cembra)

Gattung: Kieferngewächse

Duft: waldig, kampferähnlich, würzig, frisch

Inhaltsstoffe

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind Pinen, Cineol, Limonen, Camphen, Cadinen sowie Phellandren.

Herstellung

Per Wasserdampfdestillation der Nadeln und Zweigspitzen

Zirbelkieferöl soll nach neuesten ärztlichen Empfehlungen nicht innerlich angewendet werden, daher entfällt der Punkt an dieser Stelle.

Anwendung äußerlich

Äußerlich angewendet hilft Zirbelkieferöl bei Depressionen, Schlafstörungen, Angst, Energielosigkeit, Durchblutungsstörungen, Nervosität, Muskelkater/ Muskelschmerzen, Erkältungskrankheiten, Stress

Wirkung und Nebenwirkungen

Zirbelkieferöl wirkt insgesamt antiseptisch, durchblutungsfördernd, reinigend, stärkend, antidepressiv, schlaffördernd, schmerzstillend, schleimlösend, entkrampfend, entgiftend, stimmungsaufhellend. Auf keinen Fall innerlich einnehmen. Unverdünnt kann es zu Hautreizungen führen.

Zirbelkieferöl als Insektenschutz

Im Frühling und Sommer wehrt das ätherische Öl wirksam Mücken und Motten ab. Drei Tropfen Zedernholz, fünf Tropfen Zirbelkieferöl sowie fünf Tropfen Lavendel ins Wasser der Duftlampe geben und anzünden.

Zur Steigerung des Selbstbewusstseins sowie der Widerstandskraft genügt ein Tropfen Zirbelkieferöl auf einem Taschentuch zur bewussten Einatmung.

Ein Dampfbad mit diesem ätherischen Öl lindert Erkältungsbeschwerden. Fünf Tropfen Zirbelkieferöl in etwa 500 ml heißes Wasser geben und für eine Viertelstunde inhalieren.

Als Badezusatz wirkt die Zirbe immunstärkend, hautreinigend, stimmungsaufhellend sowie beruhigend. Fünf Tropfen Zirbelkieferöl mit einem Teelöffel Meersalz ins Badewasser geben und für maximal zwanzig Minuten das Bad genießen.

Bei sämtlichen Muskelverspannungen hilft ein Massageöl. Sechs Tropfen Wacholderöl, vier Tropfen Rosmarin sowie acht Tropfen Zirbelkieferöl mit 50 ml Sesam- oder Mandelöl mischen und auf die betroffenen Stellen einmassieren.

Die in diesem Artikel erwähnten Walddüfte erhalten sie in dieser Geschenkbox:

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Der große Duft der weiten Welt muss gar nicht so weit hergeholt werden. Denn der passende Raumduft in den eigenen vier Wänden kann schon selbst höchst verwöhnte Nasen glücklich stimmen. Üble Gerüche sind nicht wirklich förderlich fürs Raumklima. Und stellt sich Besuch ein, kann die schlecht riechende Wohnung ein recht schlechtes Bild auf die Bewohner fallen lassen. Dabei geschieht dies noch nicht einmal mit Absicht.

Einige Gerüche stammen beispielsweise vom Kochen, denn so können bestimmte Gemüse, wie Kohl und auch auch Zwiebeln und Knoblauch oder Ähnliches dafür sorgen, dass die ganze Wohnung durch den Kochschwaden durchzogen muffelt. Aber auch kalter Rauch von Zigaretten, oder wenn sich Haustiere, wie Katzen, Hunde und Kaninchen, Meerschweinchen und Co im Haushalt aufhalten hinterlassen auch sie bestimmte Gerüche. Dennoch ist es nicht schwierig den üblen Raumgerüchen mit einfachen Dingen an den Kragen gehen zu können und die Wohnung in eine wohlriechende Oase zu verwandeln.

Shisha als Raumduft?

Ja, durchaus gut möglich. Denn auch das kann man besonders gut als Raucher von Zigaretten innerhalb der Wohnung sehr gut tun. Wenn man dann auch noch die Shisha mag, umso besser
Beim gemütlichen Rauchen und Genießen der Shisha zuhause kann man selbst hierbei darauf achten, dass der Rauch durchaus auch angenehm duften kann. Denn wenn man gut duftende und aromatische Tabaksorten für den Gebrauch der Wasserpfeife aussucht, wie z.B. der Holster Shisha Tabak, duftet die komplette Wohnung sehr angenehm, obwohl es sich bei diesem Raumduft lediglich nur um den Rauch der Shisha handelt.

Ätherische Öle und Co

Auch ganz bestimmte Öle, die wieder um nach ganz bestimmten Kräutern beispielsweise duften, können das Raumklima um ein Vielfaches ganz einfach verbessern. Je nachdem welches Aroma oder welche Duftnote man sich dabei aussucht, kann der Duft so dominant und betörend präsent sein, dass man sich gar nicht mehr von diesem Duft trennen möchte. Es gibt bestimmte Düfte und die dazugehörigen Utensilien, die man passend zu allen Räumen aufstellen kann. Besonders Öle, die anhand von Holzstäbchen beispielsweise ihre betörenden Düfte frei geben, sind sehr gut geeignet. Man kann sie überall aufstellen und sie sehen zudem auch noch dekorativ aus. Im sanitären Bereich findet man sie mit am häufigsten. Aber auch Duftspender in anderen Formen und Varianten sind auf dem Markt.

Kerzen duften lassen

Der Kerzenschein ist immer etwas besonders Schönes und er gibt uns Wohlbehagen und Gemütlichkeit. Besonders in den kalten Wintermonaten und in den Herbsttagen. Doch die Kerze kann auch generell immer am Abend angezündet werden. Und wenn es zudem noch eine Duftkerze ist, kann sie gleich auch den Part des schönen und aromatischen Duftes innerhalb der Wohnung übernehmen.

Kochgerüche clever überlappen

Wenn man zum Beispiel Fisch kocht oder brät entstehen extreme Gerüche in der Küche und auch schlussendlich in der gesamten Wohnung. Doch mit kleinen Haushaltstricks kann man so einiges verhindern. Denn wenn man dabei zeitgleich etwas Essig ins Wasser gibt und beides zum Kochen bringt, wird der Geruch des Fisches neutralisiert. Denn in der Regel hilft auch ein andauerndes Lüften beim Braten von Fisch nicht, um wieder gute Luft in die Wohnung zu bringen.

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Dass der Honig gesund ist wissen wir schon lange. Doch schon weit vor unserer Zeit und schon im Mittelalter wusste man nicht nur von der herrlichen Süße des Honigs, sondern auch von seiner Heilkraft. Er wurde in vielen Fällen als natürliches Heilmittel verwendet, zur äußerlichen und innerlichen Anwendung. Doch in erster Linie als Genussmittel, welches oftmals nur dem Adel zustand, während das Volk nur von der süßen Versuchung wussten, sie aber niemals kosten durften. Auch heute noch und derzeit mehr als zuvor, ist der Honig wieder ganz weit vorne bei der Skala der gesunden und rein natürlichen Lebensmittel. Als Superfood quasi kann man den Honig bezeichnen, denn seine Inhaltsstoffe haben es tatsächlich in sich. Aber auch im medizinischen Bereich findet der Honig großen Einsatz. Dank seiner auch antibakteriellen Wirkung ist er besonders in der Wundheilung sehr gefragt.

Honig ist gesund

er gilt schon immer als die süßeste Versuchung und wir auch noch heute hauptsächlich in unseren Gefilden als Brotaufstrich oder zum Backen und manchmal auch zum Kochen verwendet. Zum natürlichen Süßen von Speisen wie Müslies, oder auch Saucen und Gerichte. Honig ist ein Alleskönner. Denn zum Einen ist er als herrliches Süßungsmittel wichtig für unsere Ernährung, aber aber auf der anderen Seite ist er auch im medizinischen Sektor äußerst beliebt. Denn besonders der medizinische Honig schützt Wunden vor Bakterien und sorgt so für eine rasche Wundheilung. Als probates Mittel zur Wundreinigung hält er die Wunde feucht und reinigt sie zeitgleich. Der Honig kann aber auch entweder in Reinform verwendet oder in Pflegeprodukte für Gesicht, Körper und Haare verarbeitet werden. Denn auch hier wirkt er antibakteriell und beruhigend. Er ist ein natürlicher Feuchtigkeitsspender für unsere Haut und verleiht ihr Elastizität und schützt die Zellen. Die antioxidantische Wirkung des Honigs ist bekannt und wird gerne angenommen. Innerlich wie äußerlich lässt sich der Honig grundlegend immer als Naturprodukt einsetzen.

Selbst Imkern

Die Imkerei im Privatbereich hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Immer mehr Menschen gehen dazu über, sich das Imkern anzueignen und sich mit einem oder mehreren Bienenvölkern auf den Weg zum ersten eigenen Honig aufzumachen. Das Imkern an sich ist keine Zauberei, sondern eher ein herrliches Hobby, welches man sich sehr schnell aneignen kann. Mit ein wenig Übung und einer kurzen Einführung oder dem Besuch eines Seminars bei erprobten und erfahrenen Imkern, kann man schon mit dem Imkern beginnen: Wichtig dabei sind natürlich die einzelnen Utensilien, die man dazu benötigt. Denn bis die erste Honigernte eingefahren werden kann, muss man nicht nur die Bienenvölker haben, sondern auch einiges mehr, wie zum Beispiel die Behausungen für die Bienenvölker. Die Bienenkästen, die so genannten Beuten, sollten absolut speziell für die Bienenvölker gebaut und eingerichtet sein. Am besten kauft man die notwendigen Utensilien man hierfür beim Imkereibedarf. Hier gibt es Beuten für jeden Bedarf und in unterschiedlichen Ausführungen für den direkte Gebrauch.

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Bei der Aromatherapie handelt es sich um ein Naturheilverfahren, das bereits im alten Ägypten praktiziert wurde. Hierbei werden verschiedene Pflanzenöle eingesetzt, um körperliche sowie seelische Beschwerden zu therapieren. In ihrem Ratgeber "Duft-Medizin: Ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung" erklärt die Autorin und ärztlich geprüfte Aromapraktikerin Maria L. Schasteen die Grundlagen und den Nutzen der Aromatherapie. Dies verdeutlicht sie anhand von Erfahrungsberichten und praxisnahen Beispielen.

Über das Buch und die Autorin

Maria L. Schasteen ist neunfache Bestsellerautorin und ärztlich geprüfte Aromapraktikerin. Darüber hinaus ist sie die Gründerin der Firma "Secrets of Nature". In ihren Büchern rund um die Duftmedizin stellt Maria L. Schasteen ihren Lesern die Wirkung der ätherischen Öle auf Körper, Geist und Psyche vor. Dabei berichtet sie praxisnah auch von eigenen Erlebnissen. Die Autorin beschreibt sich selbst als sehr naturverbunden und weiht ihre Leser mit ihrem Ratgeber "Duft-Medizin: Ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung" in die Geheimnisse der Duftmedizin ein. Der Ratgeber "Duft-Medizin: Ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung" ist am 05. September 2016 im Crotona - Verlag erschienen und hat den Amazon-Bestsellerrang Nummer 1 in der Kategorie "Aromatherapie" erreicht.

Maria L. Schasteen lässt den Leser in die Welt der Duft-Medizin eintauchen

In ihrem Ratgeber "Duft-Medizin: Ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung" schildert die naturverbundene Autorin, wie sie auf die Kraft der ätherischen Öle aufmerksam wurde und auf welche Weise sie entdeckte, dass die flüchtig aromatischen Verbindungen nicht nur Pflanzen vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, sondern sich auch positiv auf das Wohlbefinden von uns Menschen auswirken können. So berichtet sie in ihrem Buch von einer Klientin, die ihre schweren Migräneattacken mithilfe von Pfefferminzöl in den Griff bekam. Die Autorin erklärt, auf welche Weise die pflanzlichen Öle ihre Wirkung auf der Zellebene entfalten, sodass auch Leser ohne Vorkenntnisse die Zusammenhänge umfassend verstehen. Beispiele aus dem Alltag sorgen dafür, dass sich die Leser mit den Situationen identifizieren können. Der Ratgeber "Duft-Medizin" verdeutlicht darüber hinaus, dass ätherische Öle auch in brenzligen Situationen von Nutzen seien können. Hierzu bedient sich die Autorin eines Beispiels einer Ersten-Hilfe-Situation, in welcher eine lebensbedrohliche Blutung mithilfe eines ätherischen Öls gestoppt werden konnte.

Der Ratgeber "Duft-Medizin" behandelt alle Aspekte der Thematik

Der Ratgeber "Duft-Medizin: Ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung" beleuchtet alles Wissenswerte zu diesem Thema. So erfährt der Leser z. B., was ein qualitativ hochwertiges Öl ausmacht und wie ein solches hergestellt wird. Auch ein zeitlicher Rückblick zu den Ursprüngen der ätherischen Öle als Medizin wird einem gesonderten Kapitel behandelt. Weiterhin stellt die Autorin Duftöle und therapeutische Öle gegenüber und zieht Vergleiche. Auch auf mögliche allergische Reaktionen wird Bezug genommen. Darüber hinaus wird erklärt, was geschieht, wenn Forscher versuchen, ätherische Öle im Labor synthetisch herzustellen. Auf diese Weise bekommt der Leser einen tiefen Einblick in die Welt der Duft-Medizin. Weiterhin findet der Leser eine Übersicht an ätherischen Ölen und deren Wirkung. Die Autorin erklärt, welche Duftöle die Abwehrkräfte unterstützen und welche bei Allergien helfen können. Der Leser erfährt, welche Düfte er dringend in seiner Hausapotheke vorrätig haben sollte. Außerdem werden der Unterschied und die Anwendung von Einzelölen und Ölmischungen erläutert.

Der Ratgeber "Duft Medizin" erklärt die praktische Anwendung von ätherischen Ölen

Am bekanntesten dürften ätherische Öle wohl für die Behandlung von Muskelverspannungen und seelischer Unruhe sein. So hilft Lavendelöl z. B. beim Einschlafen und eine Massage mit Arnicaöl bei verhärteten Muskeln. Weitere klassische Beispiele werden im Buch aufgegriffen. Die Autorin zeigt in ihrem Ratgeber jedoch, dass die Anwendungsmöglichkeiten von ätherischen Ölen noch weitaus vielfältiger sind. Darüber hinaus gibt sie dem Leser eine Richtlinie zur sicheren Anwendung von ätherischen Ölen an die Hand. Dieser erfährt, was es bei der Anwendung auf der Haut zu beachten gibt und auf welche Weise ätherische Öle sogar die Zahnpflege verbessern können. Weiterhin beschreibt die Autorin in ihrem Buch, wie ätherische Öle den Körper auch von innen heilen können - nämlich mithilfe der Aromaküche oder als Nahrungsergänzungsmittel. Einen eigenen Abschnitt des Buches nehmen Geschichten aus der Praxis ein, mit welchen die Autorin die zuvor erläuterten Thematiken dem Leser noch einmal näherbringt. Weiterhin gibt die Autorin in ihrem Ratgeber Hinweise, welches Öl sich für welche Anwendungsart eignet. So fühlt der Leser sich rundum informiert und sicher.

Für wen eignet sich der Ratgeber "Duft-Medizin: Ätherische Öle und ihre therapeutische Anwendung"?

Der praktische Ratgeber eignet sich für jeden Leser, der sich für die Thematik interessiert. Vorkenntnisse sind nicht nötig, da sämtliche Begriffe und Zusammenhänge ausführlich erklärt werden. Das Buch kann als Inspiration dienen, um das eigene Wohlbefinden zu verbessern. Auch wer sich mit der Thematik bereits auskennt, kann durch den Ratgeber von Maria L. Schasteen neue Impulse gewinnen. Die überwiegend positiven Leserkritiken heben das Buch als besonders informativ und einfühlsam geschrieben hervor. Die spannende Thematik in Verbindung mit einem flüssigen, leichten Schreibstil motiviert zum zügigen Durchlesen des Ratgebers. Die Tipps sind verständlich beschrieben, sodass sie jeder leicht im Alltag umsetzen kann. Ein fundiertes Fachwissen ist klar erkennbar und wird alltagsnah vermittelt.

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Egal ob zum Entspannen oder als Hilfe, um eine Krankheit auszukurieren - Fußbäder eignen sich in so ziemlich jeder Lebenssituation, um seinen Gesundheitszustand zu verbessern. Für viele Menschen gehöre Fußbäder bereits zur Pflegeroutine oder um Krankheiten vorzubeugen. So können Fußbäder helfen, einen kühlen Kopf zu bewahren oder Entzündungen lindern. Auf dem Markt gibt es eine diverse Vielfalt von Produkten, die für ein Fußbad geeignet sind. Von Pflegeprodukten bis zu ätherischen Ölen, die auch psychisch wahre Wunder wirken können. Doch welche ätherischen Öle eignen sich für ein Fußbad und wie wirken sich diese auf den Körper und den gesamten Organismus aus?

Bei einem Fußbad wird eine kleine Wanne mit, je nach Beschwerde, warmen oder kaltem Wasser befüllt und die Füße für ca. 20 Minuten hineingehangen. Hierbei kann die Zugabe von Pflegeprodukten oder ätherischen Ölen die Wirkung eines solchen Bades verstärken und zu einem verbesserten Wohlbefinden führen. Es gibt für so ziemlich jedes Problem bestimmte Öle, die verwendet werden können, um wieder gesunde und schöne Füße zu haben. So z. B. ätherische Öle gegen Schweißfüße, gegen geschwollene Füße, gegen unangenehme Gerüche, gegen Schmerzen in den Füßen oder aber auch gegen Fußpilz.

Ätherische Öle gegen Fußpilz

Fußpilz eine sehr weit verbreitete Erkrankung der Füße und sehr viele Menschen leiden darunter. Fußpilz kann viele unangenehme Symptome mit sich bringen, wie z. B. Juckreiz oder Schuppen und natürlich aber auch ein gewisses Schamgefühl. Auch ist diese Erkrankung sehr anstrengend und sollte daher unbedingt therapiert werden. Ätherische Öle, die hierbei Abhilfe verschaffen können sind Teebaumöl, Manukkaöl, Lavendelöl und Myrrhenöl. Die Öle sollte jedoch regelmäßig im Fußbad angewendet werden, um eine hilfreiche Wirkung zu erzielen. Teebaumöl ist hierbei das bekannteste ätherische Öl und sorgt, durch seine antibakterielle Wirkung, für ein schnelles Abklingen der Infektion.

Ätherische Öle gegen Schweißfüße

Schwitzige Füße sind für viele Betroffenen ein sehr lästiges Problem. Viele setzen hierbei ein enorm großes Schamgefühl frei, weil es ihnen schlicht und ergreifend einfach unangenehm ist, die Schuhe auszuziehen und dabei die durchnässten Socken zu sehen. Hierbei helfen am besten Bergamottöl, Zypressenöl, Salbeiöl und Rosmarinöl. Die Öle sorgen dafür, dass sich die Poren minimieren und somit weniger Schweiß abgesondert wird. Auch haben sie eine antibakterielle Wirkung, um somit eventuell entstehende Gerüche zu minimieren, welches zu einem weiteren Problem führt: Käsefüße.

Ätherische Öle gegen Käsefüße

Auch Menschen, die unter unangenehmen Gerüchen im Fußbereich leiden, besitzen meist ein großes Schamgefühl dem Problem gegenüber. Auch leiden sie sehr unter psychischen Belastungen, da sie sich enorm dafür schämen. Das Problem ist jedoch sehr weit verbreitet und das nicht nur im Sommer, sondern vermehrt auch im Herbst und im Winter. Wenn die Füße nicht ausreichend Sauerstoffzufuhr bekommen, entstehen oft Schweißfüße und diese verwandeln sich, durch die Vermehrung von Bakterien, in unangenehme Gerüche. Um diesem Problem jedoch etwas entgegenzuwirken kann es sinnvoll sein, regelmäßig ein Fußbad zu nehmen. Auch hierbei haben ätherische Öle eine große Wirkung, um Gerüche zu vermindern. Häufig kommen hierbei Öle wie Bergamottöl, Zypressenöl, Lavendelöl, Rosmarinöl, Salbeiöl oder aber auch das erfrischende Eukalyptusöl zum Einsatz. Diese Öle haben eine starke antibakterielle Wirkung und vermindern somit die Bildung von Bakterien und damit einhergehen die Bildung von unangenehmen Gerüchen.

Ätherische Öle gegen geschwollene Füße

Gerade bei heißen Temperaturen leiden viele Menschen darunter, dass sich vermehrt Wasser im Körper ansammelt und vor allem in den Füßen sichtbar wird. Dies kann jedoch auch medizinische und krankhafte Hintergründe haben und sollte deshalb auch von einem Arzt begutachtet werden. Nichtsdestotrotz kann mit ein paar wenigen Hausmitteln auch hier Abhilfe geschaffen werden. Gerade beruhigende Öle wie Kamillenöl, Lavendelöl, aber auch Pfefferminzöl und Latschenkierferöl können helfen, dass das Wasser durch das Lymphsystem abtransportiert wird.

Ätherische Öle gegen schmerzende und müde Füße

Bei vielen Sportlern oder Menschen, die sich am Tag viel bewegen tritt vermehrt das Problem von schmerzenden und müden Füßen auf. Gerade dann ist es wichtig sich und auch seinen Füßen eine Pause zu gönnen und eine Runde zu entspannen. Fußbäder helfen hierbei besonders gut und gerade in Verbindung mit ätherischen Ölen. Lavendelöl, Kiefernöl, Pfefferminzöl oder aber Zitronenöl können beruhigend und erfrischend auf die Füße wirken und sind somit sehr angenehm.

Egal ob zur Beruhigung, Entspannung, als Hilfe zum Einschlafen oder um Krankheiten zu verhindern und zu vermeiden - Ein Fußbad hat viele positive Eigenschaften, die durch die Zugabe von bestimmten ätherischen Ölen gefördert werden können und somit das körperliche Wohlbefinden steigern. Ein gutes und gesundes Fußgefühl führt zwangsläufig auch immer zu einer guten psychischen Einstellung und mehr Lebensqualität. Es sollte jedoch beachtet werden, dass bei der Zugabe von ätherischen Ölen die Dauer des Bades beachtet werden sollte und somit eine Zeit von etwa 20 Minuten nicht überschritten werden sollte. Auch kann die Wirkung durch ein nachträgliches kaltes Abduschen verstärkt werden, da sich die geöffneten Gefäße hierbei wieder zusammenziehen und somit die Wirkung länger in sich tragen können.

Tipp: Nutzen Sie einen Fußwhirlpool um die angenehme Wirkung des Fußbades zu verstärken.

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Thymian ist eine stark duftende Gewürzpflanze und wird überwiegend am Mittelmeer angebaut. Er wird zur Blütezeit zwischen Mai und Oktober geerntet. Durch Wasserdampfdestillation entsteht aus den getrockneten Blättern ein reines ätherisches Öl. Es wirkt gleichermaßen gegen Bakterien und Viren. Dafür sorgen die Hauptbestandteile Thymol und Carvacrol. Diese sind dafür verantwortlich, dass Krämpfe und Schleim sich lösen und Schmerzen gelindert werden. Thymianöl ist ein altes Hausmittel, dessen Wirkung noch heute Gültigkeit hat. Wissenschaftler haben dies bewiesen und erprobt.

Wirkung bei Erkrankungen der äußeren Atemwege

Thymianöl wird vornehmlich über die Lunge ausgeschieden, also wirkt es direkt an der Bronchialschleimhaut. Es verschafft Erleichterung bei Erkältungen, grippalen Infekten und Bronchitis. Es hilft, krampfartigen Husten zu lindern und zu lösen. Für ein Dampfbad sollte der erkrankte Mensch sechs bis acht Tropfen Öl in eine Schüssel mit etwa einem Liter heißen Wasser geben. Wenn er sich nun darüber beugt und mit einem großen Tuch abdeckt, kann er das ätherische Thymian Öl tief einzuatmen. Es ist auch möglich, einige Tropfen auf ein Tuch zu träufeln und es sich unter die Nase zu halten. Zur Einnahme können vier bis fünf Tropfen auf einem Teelöffel Zucker oder Honig dienen. Diese Methoden zwei- bis dreimal täglich angewandt, lösen hartnäckigen Schleim und befreien somit die oberen Atemwege. Thymian-Öl kann in Hustensäften, Hustenbonbons- und Pastillen sowie Dragees und Bronchialsalben enthalten sein. Wer wenige Tropfen Thymian Öl mit flüssigem Honig vermischt und in Tee auflöst, kann ein wohltuendes Heißgetränk zu sich nehmen, das wie Hustensaft wirkt.

Vorbeugung und Stärkung des Immunsystems

Wer Thymianöl stark verdünnt einnimmt, mobilisiert spezielle Zellen im Darm und erzielt eine durchblutungsfördernde und verdauungsanregende Wirkung. Ebenso reduziert das Öl ein bestimmtes Enzym (COX-2) und verhindert somit Entzündungen im Körper. Der würzige Geruch des pflanzlichen Heilmittels ist seelisch anregend, bringt Appetit zurück und bereitet Wohlgefühl. Zum Beispiel können gestresste Menschen reines Thymianöl in eine Duftlampe einbringen, das entpannt. Wer drei- bis viermal täglich vier bis fünf Tropfen reines Thymianöl auf Zucker, Sirup oder Honig einnimmt, stärkt seine Abwehrkraft und schützt sich gegen Erschöpfungszustände und Lethargie. Ebenfalls kann das Öl innere Verkrampfungen bei Frigidität, Impotenz und beruflichem Druck lösen. Fußgeruch ist unangenehm. Thymianöl kann da helfen, denn es wirkt antibakteriell. Dies gilt ebenfalls als Vorbeugung gegen Mundgeruch. Mundwasser und Zahnpasten mit Thymianöl haben eine desinfizierende Wirkung.

Althergebrachtes Heil- und Genussmittel

Bei Harnwegsinfektionen und Arthritis schwemmt Thymianöl die Entzündung heraus. Es lindert Menstruationsschmerzen und hilft bei Insektenstichen und Akne. Örtlich begrenzt kann das Öl bei Herpes eingesetzt werden. Dies ist erprobt aber nicht bewiesen. Ebenso die Anwendung bei Pilzinfektionen, Gelenk- und Muskelschmerzen sowie Kreislaufproblemen. Ein Vollbad mit Thymianextrakt- und Öl kann bei Hautirritationen helfen. Im medizinischen Bereich wurden früher Thymianauflagen auf schlecht heilende Wunden und Erkrankungen der Haut gelegt. Thymianöl riecht intensiv und wird daher gern zur Herstellung von Parfüm verwendet. Es ist in Massagepflegeprodukten enthalten, ebenfalls in Bade- und Waschlotionen. Es ist möglich, Pflegesalben zum Einreiben selbst herzustellen: zum Beispiel Kokosöl im Wasserbad erhitzen und einige Tropfen Thymianöl hinzugeben. Das Mittel ist gut verträglich, Gluten- und lactosefrei. Es verträgt Hitze und ist deshalb gut als Speisezusatz geeignet. Wer Pizzen, Hühnchen- und Lammgerichte sowie Marinaden mit dem aromatischen Öl würzt, schmeckt und riecht den Thymian besonders nachdrücklich. Ein eigenes Speiseöl ist mit Thymianöl und einem Thymianzweig sowie Oliven- oder Walnussöl einfach herzustellen. In dunklen Flaschen aufbewahrt ist dieses eigene Erzeugnis viele Wochen haltbar.

Zu beachten

Es ist zu bedenken, dass Thymianöl sich nur in großen Mengen Wasser auflöst. Es darf niemals pur getrunken oder auf die Haut aufgetragen werden. Dies kann Luftnot und Hautreizungen erzeugen. Eine Überdosierung führt zu einer Vergiftungserscheinung. Schweißausbrüche und Übelkeit sind die Folgen. Bei einer richtigen Anwendung, hat das Öl keine Nebenwirkungen. Doch für leberkranke Menschen, Allergiker, Kinder unter vier Jahren und Schwangere ist es empfehlungswert, sich vor dem Gebrauch mit dem Hausarzt abzustimmen. Denn es wird angenommen, dass das ätherische Öl für diese Gruppe nicht geeignet ist. Beim Kauf des pflanzlichen Produktes ist darauf zu achten, dass es sich um reines Thymianöl handelt. Es sollte nicht stark gestreckt sein, und es darf keine synthetischen Stoffe enthalten. So wäre das Öl wirkungslos. Zu erhalten ist das reine Thymianöl in kleinen Flaschen in Apotheken, Reformhäusern oder dem Onlinehandel.

Thymianöl ist ein Naturheilmittel

Es wirkt antibakteriell und entzündungshemmend. Das ätherische Öl ist nicht nur für den Hausgebrauch geeignet, sondern ebenso für medizinische Zwecke. Bei Erkrankungen der oberen Atemwege ist Thymianöl besonders effektiv, weil es die Bronchien befreit. Dies haben Studien belegt. Bei richtiger Anwendung und fachlicher Unterstützung kann es seelische Irritationen und Hautstörungen beheben. Das Mittel zeigt keine Nebenwirkungen und ist leicht verträglich. Ob Instanttee, Nasenspray oder Pflegemasken, ob Fleischgericht oder Soßen – der Geruch und der Geschmack sind überwältigend. Und die Wirkungen ebenso.

Kaufempfehlung

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