Springe zum Inhalt

Ätherische Öle – Heilkraft aus der Natur

Was sind ätherische Öle?

Ätherische Öle sind Duftstoffe. Sie sind in den winzigen Öl Pflanzendrüsen von Blüten und Blättern enthalten. Mit ihren ätherischen Ölen locken die Pflanzen verschiedene Insekten an. Aber die ätherischen Öle dienen zudem der Kommunikation mit benachbarten Pflanzen und schützen die jeweilige Pflanze selbst vor Krankheiten. Ätherische Öl werden zumeist mit Hilfe der Wasserdampfdestillation aus Pflanzen gewonnen. Man kann die Blätter des grünen Tees nicht nur dämpfen, sondern auch rösten, dadurch behält der Tee seine grüne Farbe sowie die Zellstruktur. Grüner Tee wird aus der Pflanze Camellia sinensis, einem immergrünen Strauch, gewonnen. Übrigens wird aus dem Teebusch Camellia sinensis sowohl schwarzer als auch grüner Tee hergestellt. Beide Teesorten unterscheiden sich also nur in der Art ihrer Herstellung.

Menschen nutzen die Kraft der ätherischen Öle schon seit vielen Jahrhunderten. Dass Wissen, das die Öle nicht nur für viele wichtige Aufgaben im Leben der Pflanze verantwortlich sind, sondern auch im Organismus des Menschen ihre heilende Wirkung entfalten, ist schon sehr alt. So fördert das Trinken von nur einer Tasse grünen Tee pro Tag aktiv die Gesundheit.

Als natürliche ätherische Öle bezeichnet man Essenzen, die von Pflanzen hergestellt und durch Methoden wie Extraktion oder Wasserdampfdestillation gewonnen werden. Ätherische Öle verdunsten sehr schnell an der Luft, sind also flüchtige Stoffe. In der Natur dienen sie einer Pflanze meist als Lockmittel für Insekten, welche für die Bestäubung zuständig sind. Andererseits kann der Geruch die Pflanze auch vor Schädlingsbefall schützen.

Die Öle können sich in unterschiedlichen Pflanzenteilen befinden, beispielsweise in den Samen, den Blüten und sogar in den Wurzeln.

Ätherische Öle liefern konzentrierte Pflanzenkraft und wirken beim Menschen auf Körper, Geist und Seele. Schon die geringste Dosierung mit wenigen Tropfen reicht aus, um ihre Wirkung zu entfalten. Aromatherapie bietet rein pflanzliche, ätherische Öle, die zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden und für Entspannung und Wohlbefinden sorgen. Die Ausgangsstoffe für ätherische Öle sind nicht nur in verschiedenen Pflanzenteilen wie Blättern und Blüten enthalten, sondern auch in Schalen oder Harz.

Bei ätherischen Ölen handelt es sich um natürliche Essenzen, die aus bestimmten Pflanzen gewonnen werden. Chemische Zusatzstoffe beinhalten echte ätherische Öle selbstverständlich nicht. Sie wirken und duften besonders intensiv und besitzen enorme Heilkräfte. Sie helfen bei zahlreiche Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Schlafprobleme und sind auch für unsere Haut ein echter Segen.

So können sie nicht nur fegend wirken, sondern die Haut auch beruhigen, beleben und gegen Entzündungen wirken. Darüber hinaus besitzen viele ätherische Öle eine antioxidative Wirkung und können Falten gut vorbeugen. Bereits bestehende Falten können bei regelmäßiger Anwendung sogar gelindert werden.

Angewendet werden die Öle niemals in purer Form, sondern immer mit einem Trägeröl. Natürlich kann man sie auch in bestehende Cremen und Seren mischen. Da ätherische Öle stets hoch konzentriert sind, würden sie bei einer Anwendung in purer Form die Hat reizen. Nur einige bestimmte Öle werden manchmal auch pur angewendet. So kann beispielsweise das beliebte australische Teembaumöl zum Beispiel nach einem Insektenstich pur auf die Haut aufgetragen werden.

Als Trägeröl eignet sich beispielsweise Mandelöl. Arganöl, Jojobaöl oder auch Olivenöl, je nachdem für welche Zwecke das Öl angewendet wird.

Die Aromatherapie mit ätherischen Ölen ist ein wichtiger Zweig in der Naturheilkunde. Schon lange weiß man, dass der Mensch ausgesprochen sensibel auf Düfte und Aromen reagiert. Düfte sind in der Lage, längst vergangene Erinnerungen wieder ins Bewusstsein zu heben. Denn das limbische System, welches unter anderem Emotionen verarbeitet, ist direkt mit dem Riechzentrum verbunden. Düfte können uns anziehen oder abstoßen und Mütter können ihre Babys am Geruch erkennen. Düfte begleiten uns vom Beginn unseres Lebens an. Ätherische Öle senden ganz besondere Duftmoleküle aus, die den ganzen Menschen, also Körper, Geist und Seele, beeinflussen.

Die meist durch Wasserdampfdestillation gewonnenen, flüchtigen Essenzen sind die gebündelte Lebenskraft der Heilpflanzen, von denen sie ursprünglich stammen. Manche ätherischen Öle werden allerdings auch durch Pressung gewonnen. Dies ist hauptsächlich bei den Schalen verschiedener Zitrusfrüchte der Fall.

Alle Düfte haben eine individuelle Wirkung auf den Menschen. Einfach gesagt gibt es anregende Düfte, harmonisierende Düfte und beruhigende Düfte. Aber durch Kombinationen verschiedener Öle und fein abgestimmte Nuancen lassen sich zahlreiche unterschiedliche Wirkungen hervorrufen. Das Heilen mit Düften kannte man übrigens im alten China schon vor vielen tausend Jahren und auch die Ägypter wissen schon seit dem Altertum um die heilenden und konservierenden Eigenschaften duftender Kräuter und Früchte.

Ätherische Öle werden im Rahmen der Aromatherapie verwendet. Sie wirken bei körperlichen Beschwerden und haben auch einen positiven Einfluss auf die Seele. Ätherische Öle eignen sich auch für die Selbstbehandlung, ihre Anwendung ist einfach, vielfältig und risikoarm für die Benutzer.

Hintergrund und Geschichte

Die Geschichte der pflanzlichen Öle und Essenzen reicht über mehrere Jahrtausende zurück. Bereits in den alten chinesischen Dynastien wie auch im alten Ägypten, Persien und in zahlreichen anderen Kulturen wurden Öle zu verschiedenen medizinischen und rituellen Zwecken genutzt. Während Substanzen wie Weihrauch beispielsweise im alten China in erster Linie der Meditation und der inneren Harmonie dienten, verwendeten die alten Ägypter ätherische Öle und Harze als Hilfsmittel bei der Einbalsamierung ihrer Toten.

Später entdeckten die alten Griechen die Vorteile pflanzlicher Essenzen und lernten vieles über deren Anwendung von den Ägyptern. Schließlich begannen auch die Römer mit der medizinischen und kosmetischen Nutzung der Öle. Dies verstärkte die Popularität der ätherischen Öle in ganz Europa.

Auch heute bleibt die Beliebtheit der Öle als natürliche Heilmittel und Bestandteile von Kosmetika weiterhin ungebrochen.

Wie wirken ätherische Öle?

Die duftenden Öle wirken äußerlich über die Nase, die Haut, Schleimhäute sowie über unsere Organe und Mikroorganismen.

Wie nützlich fanden Sie die Informationen?

Klicken sie auf einen Stern um zu bewerten

Durchschnittsbewertung 5 / 5. Anzahl der Bewertungen 6